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"Das unterstütze ich nachdrücklich"

Gefängnisdirektor Michael Skirl über die Reform der Sicherheitsverwahrung

Michael Skirl im Gespräch mit Michael Köhler

Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht.
Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht. (AP)

Die Therapie soll ausgebaut und verbessert werden. Das ist der Leitgedanke der nun verabschiedeten Reform der Sicherheitsverwahrung. Michael Skirl, Gefängnisdirektor im nordrhein-westfälischen Werl, sagt diese Maxime deutlich zu.

Das gesamte Interview können Sie bis mindestens 11. April 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Interview

Ukraine-Krise"Bedrohung der europäischen Sicherheit"

Ein Mann schwenkt eine russische Fahne, im Hintergrund ist ein weißer Lkw des umstrittenen russischen Hilfskonvois für die Ukraine zu sehen.

Der Osteuropa-Historiker Wilfried Jilge fordert von der Europäischen Union ein geschlossenes Auftreten in der Ukraine-Krise. Schließlich bedrohe der Konflikt die Grundlagen der europäischen Sicherheit, sagte er im DLF. Wichtig sei jetzt vor allem die innere Stabilisierung der Ukraine.

Islamischer Staat in Syrien"Eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes"

Eine Syrerin wartet in Istanbul mit Kindern auf eine Fähre

Der Schweizer Kriegsreporter Kurt Pelda, der bis vor einigen Tagen in Syrien war, spricht sich deutlich für Waffenlieferungen an IS-Gegner im Irak und in Syrien aus. "Will man die Barbarei aufhalten, kann man das nicht tun, indem man Flugblätter mit Gedichten und Rosen über dem Islamischen Kalifat abwirft," sagte er im DLF.

Ukraine-Konflikt"Die Diplomatie ist in der Falle"

Ein ukrainischer Soldat ruht sich während einer Patrouille im Grenzgebiet aus.

Es sei ein Krieg der Worte, der momentan mit Blick auf die Ukraine und Russland geführt werde, sagte der Politologe und Osteuropa-Experte Gerhard Simon im DLF. Es handele sich um einen Krieg neuen Typs, den Russland geschickt vertusche. Das sei auch ein Grund dafür, warum die Diplomatie ins Leere laufe.

 

Interview der Woche

Verfassungsschutz"Größte Herausforderung ist der islamistische Terrorismus"

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen

400 Islamisten sind bisher nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz von Deutschland aus in den Irak und nach Syrien ausgereist. Umgekehrt drohe die Gefahr, dass Rückkehrer in Deutschland Anschläge begehen könnten, sagte der Präsident der Behörde, Hans-Georg Maaßen, im Interview der Woche im DLF.

Weltweite Krisen"Es muss eine europäische Außenpolitik entstehen"

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen

Die weltweiten Krisen zeigten deutlich, dass die Europäische Union endlich zu einer gemeinsamen Außenpolitik finden müsse, sagte Norbert Röttgen (CDU) im DLF. Der europäische Nationalstaat sei nicht mehr einflussreich. Eine gemeinsame Politik sei nötig, um die Werte des Westens zu verteidigen - denn diesen stimmten global gesehen nur eine Minderheit der Menschen zu.

Ukraine"Wir brauchen militärische Hilfe"

Der ukrainische Außenminster Pawel Klimkin, sprechend, eine gelb-blaue Fahne im Hintergrund.

Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin bittet die EU und die NATO um mehr Engagement in der Ostukraine. Sowohl militärische als auch politische Hilfe sei dringend notwendig, um die Lage in der Region in den Griff zu bekommen, sagte er im Interview der Woche im DLF. Ziel sei es, den Menschen dort ein normales Leben zurückzugeben.