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"Das unterstütze ich nachdrücklich"

Gefängnisdirektor Michael Skirl über die Reform der Sicherheitsverwahrung

Michael Skirl im Gespräch mit Michael Köhler

Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht.
Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht. (AP)

Die Therapie soll ausgebaut und verbessert werden. Das ist der Leitgedanke der nun verabschiedeten Reform der Sicherheitsverwahrung. Michael Skirl, Gefängnisdirektor im nordrhein-westfälischen Werl, sagt diese Maxime deutlich zu.

Das gesamte Interview können Sie bis mindestens 11. April 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Interview

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Streit um Polizeikosten"Vereine investieren jetzt schon in Fanprojekte"

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in NRW, Arnold Plickert, steht in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) am Stand der Gewerkschaft vor der Karikatur eines Einbrechers.

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EU-Sanktionen"Davon wird Putin nicht zittern"

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Er werde dem Freihandelsabkommen mit den USA nur zustimmen, wenn der europäische Mehrwert eindeutig sei und es keine Abstriche beim Verbraucherschutz gebe, sagte der neue EVP-Chef Manfred Weber im Interview der Woche des DLF. Der Vorsitzende der konservativen Europäischen Volkspartei forderte von der amerikanischen Seite zudem Eingeständnisse bei Datenschutz und Spionage.

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Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger hat die Fußball-WM in Brasilien als gelungen bezeichnet und den stark kritisierten Weltfußballverband FIFA gelobt. Der FIFA sei es gelungen, das Turnier organisatorisch glänzend durchzuziehen, sagte er im Interview der Woche des DLF. Zum umstrittenen Präsidenten des Verbandes, Joseph Blatter, sieht er aktuell keine Alternative.

AfD-Chef LuckeFortschritt Griechenlands ist "reines Märchen"

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Allein die Tatsache, dass es Griechenland kürzlich gelungen sei, eine Staatsanleihe von drei Milliarden Euro zu platzieren, heiße noch lange nicht, dass die Krise vorbei sei, sagte AfD-Chef Bernd Lucke im Interview der Woche des DLF. Es sei nur ein "Potemkin'sches Dorf" errichtet worden.