Interview / Archiv /

 

"Das unterstütze ich nachdrücklich"

Gefängnisdirektor Michael Skirl über die Reform der Sicherheitsverwahrung

Michael Skirl im Gespräch mit Michael Köhler

Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht.  (AP)
Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht. (AP)

Die Therapie soll ausgebaut und verbessert werden. Das ist der Leitgedanke der nun verabschiedeten Reform der Sicherheitsverwahrung. Michael Skirl, Gefängnisdirektor im nordrhein-westfälischen Werl, sagt diese Maxime deutlich zu.

Das gesamte Interview können Sie bis mindestens 11. April 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Interview

Einmischung in die Gesetzgebung"Das Bundesverfassungsgericht ist vor Kritik nicht gefeit"

Das Foto vom Mittwoch (24.11.2010) zeigt die Roben der Richter des Ersten Senats sowie ein Richterbarett beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe während der Urteilsverkündung zum Gentechnikgesetz. (Uli Deck dpa/lsw)

Nimmt das Bundesverfassungsgericht zu viel Einfluss auf parlamentarische Entscheidungen? Nein, findet der ehemalige Verfassungsrichter Hans-Hugo Klein. Zwar gebe es kritikwürdige Urteile und diese Kritik sei wichtig, sagte er im DLF. Er sehe jedoch nicht, dass der Gestaltungsanspruch des Gerichts zugenommen habe.

Flüchtlingsdrama im Mittelmeer"Wir in Europa können nicht die ganze Welt umarmen"

Dr. Hans-Peter Uhl, CSU-Innenexperte, aufgenommen am 19.02.2014 während der ARD-Talksendung "Anne Will" zum Thema: "Ziemlich beste Koalitions-Feinde - Wie groß ist der Schaden durch den Fall Edathy?" in den Studios Berlin-Adlershof.  (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Der CSU-Außenpolitiker Hans-Peter Uhl verteidigte im DLF das Ende des Seenot-Rettungsprogramms Mare Nostrum. Wenn man Hunderttausende vorm Ertrinken rettete, müssten diese Flüchtlinge anschließend verteilt werden - doch die EU sei sich nicht einig, wohin. Das ändere sich auch nicht bei einem neuen Rettungsprogramm.

Islam"Gewalt ist Folge der Lehre Mohammeds"

Die niederländisch-US-amerikanische Politikerin und Autorin Ayaan Hirsi Ali. (Imago / David Vaaknin)

"Der nicht-reformierte Islam ist keine Religion des Friedens" - das sagt die Politikwissenschaftlerin Ayaan Hirsi Ali. Sie sieht eine klare Verbindung zwischen den Lehren des Korans und der Gewalt durch Islamisten. Im DLF forderte sie Muslime dazu auf, den Dschihad explizit zurückzuweisen.

 

Interview der Woche

Russland-Geschäft "Deutsche Exporte könnten leiden"

Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes. (Imago / Müller-Stauffenberg)

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat vor einem weiteren Rückgang der Exporte nach Russland gewarnt. Der Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, man müsse davon ausgehen, dass die russische Wirtschaft im laufenden Jahr schrumpfen werde.

Familienministerin zu Flüchtlingen "Wir sind gut genug aufgestellt, um Schutz zu bieten"

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (dpa/Maurizio Gambarini)

Der Bund müsse sich stärker für Flüchtlinge einsetzen und mehr Geld für ihre Unterbringung bereitstellen, fordert Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig im Interview der Woche des Deutschlandfunk. Sie sehe nicht, dass Deutschland zu viele Flüchtlinge aufnehme. Schwesig verlangte aber eine bessere europaweite Lastenverteilung. Andere Länder müssten genauso viel machen wie Deutschland.

Käßmann zu Syrien-Flüchtlingen"Kompetente Menschen, die wir aufnehmen sollten"

Margot Käßmann besucht die Luthergedenkstätte. (picture alliance / dpa / Peter Endig)

Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat dazu aufgerufen, syrische Flüchtlinge nicht abzuwehren, sondern "mit Würde" aufzunehmen. Es gebe unter ihnen "viele sehr kompetente Menschen, die wir nicht abschieben, sondern deren Ressourcen wir ernst nehmen" sollten, sagte Käßmann im DLF.