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"Das unterstütze ich nachdrücklich"

Gefängnisdirektor Michael Skirl über die Reform der Sicherheitsverwahrung

Michael Skirl im Gespräch mit Michael Köhler

Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht.
Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht. (AP)

Die Therapie soll ausgebaut und verbessert werden. Das ist der Leitgedanke der nun verabschiedeten Reform der Sicherheitsverwahrung. Michael Skirl, Gefängnisdirektor im nordrhein-westfälischen Werl, sagt diese Maxime deutlich zu.

Das gesamte Interview können Sie bis mindestens 11. April 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Interview

Band Aid 30"An einen guten Zweck würde ich mich gerne verkaufen"

Breiti (Michael Breitkopf) von der Band Die Toten Hosen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) auf dem Rasen der Esprit Arena.

Mit Band Aid 30 sammeln Musiker drei Jahrzehnte nach dem ersten Erfolg von "Do they know it's Christmas" Geld für die Ebola-Hilfe. In Deutschland sind die Toten Hosen verantwortlich für das Geldof-Projekt. Gitarrist Michael "Breiti" Breitkopf spricht im DLF über den neuen Sound und politisches Engagement von Musikern.

Bundesparteitag der Grünen"Wir definieren uns als Partei der linken Mitte"

Grünen-Politiker Jürgen Trittin

Der frühere Grünen-Fraktionschef, Trittin, hat Forderungen aus den eigenen Reihen zurückgewiesen, die Grünen müssten mehr Pragmatismus beweisen. In vielen Bereichen seien grüne Positionen bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sagte Trittin im Deutschlandfunk. Als Beispiele nannte er den Atomausstieg und das Staatsangehörigkeitsrecht.

Ärger um Vertriebenenstiftung"Kittel hat hervorragende Arbeit geleistet"

Der Direktor der Stiftung, Manfred Kittel, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (r, beide CDU) sehen sich am 11.06.2013 in Berlin zum Baubeginn des Dokumentationszentrums der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eine Freiluftausstellung vor dem Gebäude an.

Der umstrittene Gründungsdirektor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung bekommt Rückendeckung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Manfred Kittel habe hervorragende Arbeit geleistet, sagte Schmidt im DLF. Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung dürfe keine Personal- oder Erpressungspolitik betreiben.

 

Interview der Woche

Klimaschutz-Aktionsprogramm"Eine Ohrfeige für die Klimapolitik"

Simone Peter, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen

Die Ko-Vorsitzende der Grünen, Simone Peter, hat das Klimaschutz-Programm von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kritisiert. Es fehle an Regelungen zu klimafreundlicher Energieversorgung, sagte sie im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Sie erwarte ein klares Bekenntnis zum Kohleausstieg.

Bundesministerien in BonnWowereit fordert Umzug nach Berlin

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor dem Brandenburger Tor.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit fordert, alle noch in Bonn ansässigen Bundesbehörden in die Hauptstadt zu holen. Im Interview der Woche des Deutschlandfunks sagte er, die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung und des Bundestags leide unter der räumlichen Trennung.

Lothar de Maizière"Die Mauer ist wegdemonstriert worden"

Lothar de Maiziere, erster demokratisch gewählter und zugleich letzter Ministerpräsident der DDR, aufgenommen am 15.09.2014 während der Aufzeichnung der RBB-Talksendung "Thadeusz" in Berlin.

Das Ende der DDR vor 25 Jahren sei zuerst ein "Akt der Selbstbefreiung" und danach "ein Akt der Selbstdemokratisierung" gewesen, sagte Lothar de Maizière (CDU), der letzte Ministerpräsident der DDR, im Deutschlandfunk. Das hätten sich die Menschen selbst erarbeitet. "Die Mauer ist nicht gefallen, die ist wegdemonstriert worden."