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"Das unterstütze ich nachdrücklich"

Gefängnisdirektor Michael Skirl über die Reform der Sicherheitsverwahrung

Michael Skirl im Gespräch mit Michael Köhler

Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht.  (AP)
Die langfristige Unterbringung von gefährlichen Straftätern unterscheide sich zu wenig von gewöhnlicher Gefängnishaft, bemängelt das Bundesverfassungsgericht. (AP)

Die Therapie soll ausgebaut und verbessert werden. Das ist der Leitgedanke der nun verabschiedeten Reform der Sicherheitsverwahrung. Michael Skirl, Gefängnisdirektor im nordrhein-westfälischen Werl, sagt diese Maxime deutlich zu.

Das gesamte Interview können Sie bis mindestens 11. April 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Interview

VolkskongressChinas Lage "durchaus prekär"

Eberhard Sandschneider, Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).  (picture alliance / dpa / Dirk Enters)

Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr langsamer wachsen. Mit dieser Prognose eröffnete Ministerpräsident Li Keqiang in Peking die Jahrestagung des Volkskongresses. Das geringere Wachstumsziel von etwa sieben Prozent sei aber immer noch eine ganze Menge, sagte der Chinaexperte Eberhard Sandschneider im DLF. Eigentliches Problem sei die Erwartungshaltung der Menschen.

Solidaritätszuschlag"Kanzlerin ist wohl unter Druck geraten"

Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD). (imago / Astrid Schmidhuber)

Die Union plant, den Solidaritätszuschlag ab 2020 schrittweise abzubauen. Das sei das Gegenteil davon, was Kanzlerin Merkel bislang geäußert habe, sagte der NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) im DLF. Die CDU wolle den Eindruck erwecken, sie plane die Steuern zu senken. Dahinter stecke eine Taktik.

Strafzinsen für Sparer"EZB-Notenbankpolitik geht nicht auf"

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. (imago/Becker&Bredel)

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird heute Details zum geplanten Aufkauf von Staatsanleihen bekannt geben. Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, bezweifelt, ob es wirklich Sinn mache, die Wertpapiere anzukaufen.

 

Interview der Woche

Griechenland-Hilfen"Ein richtiges Klima der Verhetzung"

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Die Euro-Sanierungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei offenkundig gescheitert, sagte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin im Deutschlandfunk. Das zeige sich nicht nur in Griechenland. Wie vor allem von der "Bild"-Zeitung Stimmung gegen das Land gemacht werde, sei "zutiefst rassistisch und verabscheuungswürdig".

Ukraine-Krise"Minsk II braucht neue Impulse"

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Der ukrainische Botschafter in Deutschland sieht noch Chancen für eine echte Waffenruhe in der Ostukraine. Alllerdings müssten nun dringende Maßnahmen unternommen werden, um das Friedensabkommen zu retten, sagte Andrij Melnyk im DLF. Er forderte, die OSZE-Beobachtermission personell und mit Gerät zu verstärken.

Flughafen BER"Wir brauchen keinen neuen Oberbauleiter"

Klaus Wowereit, bisheriger Regierender Bürgermeister von Berlin, gratuliert seinem Nachfolger Michael Müller (beide SPD) im Abgeordnetenhaus in Berlin zu seiner Wahl. (picture-alliance/ dpa / Bernd von Jutrczenka)

Der Nachfolger von Klaus Wowereit im Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin erwägt einen Rückzug aus dem BER-Aufsichtsrat. Im Interview der Woche des Deutschlandfunks lehnte Michael Müller es erneut ab, Vorsitzender dieses Gremiums zu werden. "Ich bin neu, da kann ich nicht alles wissen und auch nicht alles besser wissen," so der SPD-Politiker.