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"Der Alp steckt seine Zunge den Leuten ins Maul"

Auf den Spuren des Alptraums

Von Matthias Käther und Teresa Schomburg

Auf den Spuren des Alptraums
Auf den Spuren des Alptraums (AP Archiv)

Dunkle Schatten, verwirrende Perspektiven, fantastische Kreaturen - kein Horrorfilm, kein surreales Gemälde verfügt über das atemberaubende Material an verstörenden Plots und Bildern wie ein Alptraum.

In der Fähigkeit, im Schlaf Ängste zu visualisieren, sind fast alle Menschen echte Meister mit großem Talent. Die wenigsten allerdings freuen sich darüber. Im Gegenteil, Alpträume sind unwillkommene Gäste. Schon im Mittelalter wurden sie dämonisiert, wurden angeblich von Kobolden oder übelwollenden Mitmenschen geschickt.

Warum wir Alpträume haben, ist bis heute nicht restlos geklärt. Ganz unterschiedliche Leute erzählten den Autoren ihre Alpträume. Auch Träumer längst vergangener Epochen kommen zu Wort. Entstanden ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum, die zeigt, dass die Menschen ihre Urängste mit dem Wertvollsten bekämpfen, das ihnen zur Verfügung steht: ihrer Kreativität.


Regie: Katrin Moll
DLF 2009

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