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Seit 09:10 Uhr Europa heute
StartseiteDossierDer bäuerliche Weg05.12.2008

Der bäuerliche Weg

Ernährungssouveränität statt Weltmarkt

Massenentlassungen und Niedriglöhne begleiten in den Industrieländern die Globalisierung. In den Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas sind es Nahrungsmittelkrisen und Vertreibung. Vor allem die ländliche Bevölkerung dort leidet unter der Weltwirtschaftsordnung. 2007 lebten erstmals in der Geschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land.

Von Gerhard Klas

Bäuerinnen holen in der Nähe der indischen Stadt Bhopal die Ernte ein. (AP Archiv)
Bäuerinnen holen in der Nähe der indischen Stadt Bhopal die Ernte ein. (AP Archiv)

Aber es regt sich Widerstand bei den etwa eine Milliarde Bauern, die es noch auf der Welt gibt: Landarbeiter und Kleinbauern haben sich in der internationalen Bauernbewegung "La Via Campesina" (Der bäuerliche Weg) zusammengeschlossen. Sie zählt mehr als 200 Millionen Mitglieder.

Ihr Programm heißt Ernährungssouveränität: "Die Meisten von uns erzeugen selbst Lebensmittel. Wir sind bereit, fähig und willens, alle Menschen der Welt zu ernähren. Unser kulturelles Erbe als Produzenten von Nahrung wird über die Zukunft der Menschheit entscheiden. [..] Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne."

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat.

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