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StartseiteGesichter EuropasSchweizer Volksmusik zwischen Brauchtum und Experiment20.05.2017

Der Berg ruftSchweizer Volksmusik zwischen Brauchtum und Experiment

Über die Ursprünge des Alphorns gibt es nur Legenden. Erst im 19. Jahrhundert, als die Schweiz nach einer nationalen Identität zu suchen begann, besann man sich auf das urtümliche Blasinstrument und erfand so kurzerhand das Markenzeichen der Schweizer Volksmusik.

Von Stefanie Müller-Frank

Das Bild zeigt viele Alphörner, die in der Berglandschaft gespielt werden (picture alliance / dpa / Tobias Hase)
Traditionelle Musik in den Alpen wird vor allem mit dem Alphorn gemacht (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Auch das Jodeln wird bis heute gefördert, gepflegt und reglementiert. Der Eidgenössische Jodlerverband gibt seinen Mitgliedern nicht nur vor, was falsch tönt und was nicht - sondern auch, was als Schweizer Brauchtum gelten darf. Seit über einem Jahrzehnt aber formiert sich Widerstand: Eine neue Generation von Schweizer Musikern interpretiert das eigene Volksmusikerbe um und experimentiert frei mit Klängen aus Feld und Stall. Was bleibt da vom ursprünglichen Liedgut übrig? Und gibt es ihn überhaupt, den wahren Alpensound?

(DLF 2016)

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