Sport am Wochenende / Archiv /

"Der DOSB macht Rechenfehler"

Deutsche Sportsoldaten schnitten bei den Olympischen Spielen in London unterdurchschnittlich ab

Wolfgang Männig im Gespräch mit Astrid Rawohl

Sportsoldatin Kathi Wilhelm
Sportsoldatin Kathi Wilhelm (AP)

Prof. Wolfgang Männig war selbst Ruder-Olympiasieger im Deutschland-Achter 1988. Er kritisiert heute die geschönten Resultate der deutschen Sportsoldaten bei Olympia durch den DOSB und stellt das Modell des Sportsoldaten generell in Frage. "Die Monotonie des Sportsoldatendaseins überträgt sich auf den Trainingsalltag", analysiert er.

Zudem, so fügt Männig hinzu, stünden die bei der Bundeswehr beschäftigten Sportler am Ende ihrer Karriere "häufig vor einem absoluten beruflichen Nichts."

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 19. Januar 2013 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Sport aktuell

Olympia 2022Unruhe bei Bewerbern Lemberg und Krakau

Die Olympischen Ringe in einer Blumenwiese.

Im Juli entscheidet die Exekutive des Internationalen Oympischen Komitees, welche der fünf Bewerberstädte aus dem Rennen ausscheidet. Zwei Bewerber müssen derzeit mit politischen Unruhen oder einer Bestechungsaffäre kämpfen.

FIFA WM 2014Unklarheiten beim Ticketverkauf

Im Sonnenuntergang hält ein Mann die Flagge von Brasilien. 

Die fünfte und letzte Verkaufsphase für Tickets zur Fußball-WM in Brasilien hat begonnen. Doch die finale Phase hat begonnen, ohne dass genau klar ist, wie viele Tickets überhaupt letztlich zu Verfügung stehen werden.

GolfWatson gewinnt Masters in Augusta

Ein Mann legt Bubba Watson die grüne Siegerjacke der Augusta Masters an, Watson hat dazu die Arme ausgestreckt.

Schon zum zweiten Mal nach 2012 konnte sich Bubba Watson wieder das grüne Sieger-Jacket anziehen. Ein hervorragendes Ergebnis verzeichnete auch Bernhard Langer als Achter.