Markt und Medien / Archiv /

 

"Der einzige Maßstab ist die Wirklichkeit"

Der Fall Prantl und die Frage: Was darf Reportage?

Stefan Willeke im Gespräch mit Brigitte Baetz

Der SZ-Leitartikler Heribert Prantl
Der SZ-Leitartikler Heribert Prantl (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Heribert Prantl, Edelfeder der "Süddeutschen Zeitung", hat für Empörung gesorgt: In einem Porträt des Verfassungsgerichtspräsidenten erweckte er den Eindruck, er habe selbst mit ihm ein Abendessen vorbereitet. Angelegt war das Porträt zum Teil als Reportage. Für Stefan Willeke, Leiter des "Dossier" der Wochenzeitung "Zeit", ist dem "Kollegen Prantl da ein Fehler passiert."

Das vollständige Gespräch mit Stefan Willeke können Sie mindestens bis zum 4. Januar 2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Markt und Medien

Nahost-KonfliktBilder, die weh tun

Palästinensische Frauen trauern um eine getötete Familie nach Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen

Schmerzverzerrte Gesichter und blutverschmierte Leichen: Opfer-Bilder gehen ganz stark unter die Haut und emotionalisieren, sagt der Kommunikationswissenschaftler Jürgen Grimm. Ein Großteil der Zuschauer wolle solche Bilder auch sehen - Regeln der Zumutbarkeit gebe es dabei keine.

Reporter im Gaza-StreifenZensur und Restriktion

Ein israelischer Panzer schießt Richtung Gaza-Streifen.

Die Bedingungen im Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas sind schwierig für ausländische Reporter. Texte und Fotos werden von israelischen Behörden zensiert und es gibt praktisch keinen sicheren Ort im Gaza-Streifen, sagte der freie Journalist Martin Lejeune im Deutschlandfunk.

MultimediaDer neue Weg des MDR

Nach der gescheiterten Wahl eines neuen Intendanten ist der MDR wieder im Gespräch.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) plant einen kompletten Umbau des Senders. Grund: Die Medienwelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert; das digitale Angebot hat an Bedeutung gewonnen und soll stärker mit dem klassischen Hörfunk oder Fernsehen verknüpft werden.