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StartseiteDas FeatureDer Fall Lynne Stewart06.09.2011

Der Fall Lynne Stewart

Eine amerikanische Geschichte

Im April 2002, sieben Monate nach 9/11, wird die Bürgerrechtsanwältin Lynne Stewart in New York verhaftet und der Beihilfe zum Terrorismus bezichtigt. Sie war die Verteidigerin des "Blinden Scheichs" Omar Abdel-Rahman, der in den USA als Mastermind für den ersten Anschlag auf das World Trade Center zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.

Von Martina Groß

Die amerikanische Anwältin des in den USA inhaftierten Islamisten-Führers Scheich Omar Abderrahman, Lynne Stewart ist am 9.4.2002 wegen Beihilfe zum Terrorismus angeklagt worden. (picture alliance/ dpa/ Abrams)
Die amerikanische Anwältin des in den USA inhaftierten Islamisten-Führers Scheich Omar Abderrahman, Lynne Stewart ist am 9.4.2002 wegen Beihilfe zum Terrorismus angeklagt worden. (picture alliance/ dpa/ Abrams)

Anfang der 90er-Jahre hatten die Amerikaner dem geistigen Führer der Islamistischen Bruderschaft aus Ägypten Aufenthalt gewährt. Er galt ihnen als Freiheitskämpfer, weil er Freiwillige für den Kampf gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan rekrutiert hatte.

Lynne Stewart hatte gegen die verschärften Haftbedingungen verstoßen, die gegen den Scheich verhängt worden waren. Dafür wurde die damals 70-jährige Anwältin im Juli 2010 zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Regie: Hermann Theißen
DLF/NDR 2011

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