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Der Krieg in Mali und die Folgen

Der Kulturgeograph Thomas Krings zum kulturellen Verständnis der Krisenregion im Sahel

Im Gespräch mit Martin Gerner

Militärische Hilfe für Mali, hier ein französischer Konvoi (picture alliance / dpa / Nic Bothma)
Militärische Hilfe für Mali, hier ein französischer Konvoi (picture alliance / dpa / Nic Bothma)

Im Krieg gegen islamische Extremisten in Mali steht Deutschland mit einem Bein in dem bewaffneten Konflikt. In Kürze soll ein Kontingent deutscher Soldaten dort das Militär im Anti-Terrorkampf ausbilden. Nach einem Hilfegesuch der malischen Regierung an Frankreich hatten mehrere Tausend französische Soldaten im Norden Malis interveniert und die Aufständischen aus den Städten dort zurückgedrängt. Eine politische Lösung für den Konflikt ist aber nicht in Sicht.

Thomas Krings befasst sich als Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie an der Universität in Freiburg mit Mali und der Sahelzone. Er ist viel im Land gereist und kennt auch die kulturellen sowie historischen Hintergründe und Verwerfungen, die den heutigen Konflikt erst möglich machen. Zu Krings‘ Schwerpunkten gehören die Entwicklungsforschung, das indigene Wissen der Völker sowie Fragen der Ethnizität und der Migration aus dem Sahel nach Europa.

Das vollständige Gespräch mit Thomas Krings können Sie mindestens bis zum 10. Juli 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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