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StartseiteJazzFactsGrenzgänger zwischen Elektronik, Jazz und Rock18.01.2018

Der Norwegische Gitarrist Eivind Aarset Grenzgänger zwischen Elektronik, Jazz und Rock

Angefangen hat Eivind Aarset als Heavy-Metal-Gitarrist. Doch das Klischee des Rockers bedient er schon lange nicht mehr, seit er die vielfältigen Möglichkeiten des Jazz entdeckte.

Von Thomas Loewner

Eivind Aarset mit Gitarre (Ariele Monti)
Eivind Aarset (Ariele Monti)

Der 1961 geborene Norweger sammelte zunächst jahrelang Erfahrungen als Sideman. Er wirkte an Produktionen von Ray Charles, Ute Lemper, Cher oder Dee Dee Bridgewater mit. Entscheidend für seine Entwicklung hin zu dem, wofür Eivind Aarset heute steht, war seine Bekanntschaft mit dem Pianisten und Produzenten Bugge Wesseltoft aus Oslo. Sein Debüt als Leader gab Aarset 1998 mit dem Album "Électronique Noir". Der Titel beschreibt seine Musik immer noch sehr treffend: Atmosphärische, leicht neblige Soundscapes aus Gitarren und elektronischen Flächen verdichten sich immer wieder zu rhythmisch vorwärts drängenden Passagen, aus denen sich bisweilen Melodien heraus kristallisieren, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Dieses Konzept hat auch nach 20 Jahren nichts von seinem Reiz verloren.

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