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StartseiteJazzFactsZum Phänomen des "Flow" im Jazz 27.04.2017

Der schönste RauschZum Phänomen des "Flow" im Jazz

Momente des "Flow" entstehen in der Regel weniger im Studio als auf der Bühne und werden in den besten Fällen zu einem Gemeinschaftserlebnis von Musikern und Publikum. Manchmal dauern jene Momente gerade einmal wenige Sekunden, oft tauchen sie nur wenige Male im Jahr auf. Dafür aber sind sie von berauschender Intensität, psychisch und physisch erlebbar.

Von Karsten Mützelfeldt

Lichteffekte in bunten Farben (  picture-alliance/ dpa / Felix Hörhager)
Der "Flow": kann sich außern im Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein ( picture-alliance/ dpa / Felix Hörhager)
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Über den musikalischen Flow Im Rausch der Tätigkeit

Glückszustand Flow

"Jeder erlebt einen Flow von Zeit zu Zeit… Man fühlt sich stark, hellwach, unbefangen, hat alles mühelos unter Kontrolle, ist auf dem Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Zeitgefühl, Selbstwahrnehmung und Problembewusstsein scheinen zu verschwinden, und es entsteht ein erregendes Gefühl von Transzendenz, das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein."

Dies schreibt Mihaly Csikszentmihalyi, Autor des Buches "Flow - The Psychology of Optimal Experience". Mit diesem Zitat beginnt der Text zum Album "Flow" des Trompeters Terence Blanchard.

Musiker wie Theo Bleckmann, Bob Mintzer, Herbie Hancock, Daniel Schläppi, Rick Margitza, Joachim Kühn, Charles Lloyd und Chick Corea versuchen, das Phänomen in Worte zu fassen, erzählen von jenen Augenblicken, wenn sie in den Sog des Flow geraten, sich unerwartet Türen öffnen, alles auf eine höhere Ebene gehoben wird und das Ich vollkommen im Kollektiv aufgeht.

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