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StartseiteBüchermarkt"Der Schriftsteller, Dichter, Geschichtsschreiber der Nation zu sein"01.09.2009

"Der Schriftsteller, Dichter, Geschichtsschreiber der Nation zu sein"

Harro Zimmermann: "Friedrich Schlegel oder Die Sehnsucht nach Deutschland"

Er ist eines der Häupter der Jenenser Frühromantik und Verfasser des Romans "Lucinde", der in den pietistischen Kasematten der Literaturgeschichte wechselnd als "erotisch", "schlüpfrig" oder gar "pornografisch" gilt. Das weiß fast jeder Literaturbeflissene über Friedrich Schlegel, daneben aber gähnen die Abgründe der Ahnungslosigkeit.

Ein Beitrag von Wilfried F. Schoeller

Harro Zimmermann: "Friedrich Schlegel oder Die Sehnsucht nach Deutschland" (Schöningh Verlag)
Harro Zimmermann: "Friedrich Schlegel oder Die Sehnsucht nach Deutschland" (Schöningh Verlag)

Der Bremer Germanistikprofessor und Rundfunkredakteur Harro Zimmermann, bewandert im 18. Jahrhundert und in der Geistesgeschichte der Aufklärung, will die Kenntnisse über ihn mit einer Biografie entschieden vermehren. Er präsentiert Schlegel in dieser Biografie als den ersten deutschen Intellektuellen. Selbstverständlich könnte man diesen Ehrentitel mit der gleichen Lizenz auch dem Aufklärer Lessing zusprechen, aber auf ein Erstgeburtsrecht kommt es nicht an. Der Romantiker Friedrich Schlegel verkörpert diese Gestalt geradezu idealtypisch: Er betätigte sich in einer Unzahl von Schriften als jener "Fachmann fürs Allgemeine", wie Jean-Paul Sartre den Intellektuellen umschrieb; er entwickelte am Texttypus des Fragments ein modernes Bewusstsein, das sich den Widersprüchen des Daseins, den Paradoxien der Möglichkeiten und den Grenzen unserer philosophischen Erfahrung widmet. Friedrich Schlegel pendelte das Links/Rechts-Schema so gründlich aus, dass er zum Inbild des Dissidenten wurde. Mit seinem Namen wurden ideologische Bürgerkriege geführt: hier der Revolutionär, dort der katholische Reaktionär. Zimmermann sondiert an seinem Fall die Rationalität, das Krisenbewusstsein und die konservativen Wendungen der Romantik. Ihm geht es um die "Geistesphysiognomie" einer ihrer führenden Köpfe, über den seit Jahrzehnten keine Biografie geschrieben worden ist.

"Um 1800, im Gefolge der Französischen Revolution, auch da gibt es ja diese starke Nationalisierung des Kurses bis hin in die Freiheitskriege und da war immer die zentrale Frage, die mich interessiert hat: Wie kommt es eigentlich zum Umschlag des aufgeklärten Patriotismus, der sehr liberale Züge hat, hin zum deutschen Chauvinismus bei dem, wie Heine einmal gesagt hat 'sich das Herz der Deutschen wie Leder zusammenzieht', wie kommt es also zum Nationalismus, zu dieser Herzensverengung sozusagen im politischen und literarischen, was sind die Bedingungsfaktoren und die andere Frage: Was bringen die Intellektuellen mit? Wie kommen sie dem entgegen? Das finde ich eine der interessantesten Fragen in der deutschen Intellektuellengeschichte. Also wie kommt einer wie Schlegel aus der libertären, aus der liberalen Haltung zu einer scheinbar restaurativen Haltung. Und das ist immer noch eine Kernfrage. Ich hoffe, ich habe sie einigermaßen beantwortet mit diesem Buch."

Es ließe sich über ihn auch eine andere Biografie schrieben: sie wäre auf die Provokationen seiner Lebensführung, auf die freizügige Erotik und auf die Schroffheiten seines Charakters aus, auf einen Hedonismus, der Grillparzer zum staunenden Ausruf veranlasste: "Wie er fraß und soff, und nachdem er getrunken hatte, gern mit dem Gespräch ins Sinnliche jeder Art hinüberging".
Zimmermann entwickelt seinen Helden jedoch vor dem Großbild dessen, was nach Schlegel noch bevorstand: Deutschland. Welche Möglichkeitsform könnte er gemeint haben?

"Das andere Deutschland ist Chiffre, das ist sozusagen die Liebesutopie der Romantiker, die Sehnsucht danach in einer Welt zu leben, die Herz und Geist befriedigt. So ähnlich hat es Navalis einmal ausgedrückt und ich zitiere es als ein Motto des Buches. Navalis hat geschrieben: 'Ein Land, das Herz und Geist befriedigt, dürfte eine deutsche Erfindung werden.' Das war also sozusagen der Sehnsuchtsort des politischen Philosophen oder des Religionsphilosphen Schlegel. Ein Deutschland als ein organisches Ständesystem, in dem alle gleich und frei sind, in dem die Güter verteilt sind, in dem es kein Eigentum in dieser höllischen Form gibt, in dem der ganze Kapitalismus ausgemerzt ist, der moderne Staat in seinen differenzierten Strukturen, in seinen Arbeitsteilungen, in seiner Machtverlagerung von dem guten Fürsten auf die hinterhältigen Minister. All das soll ausgeschaltet sein, kein Adel mehr, sondern eine Gleichrangigkeit der Stände, die miteinander friedlich freundlich umgehen. Also eine große Utopie der Gemeinsamkeit christlich paulinisch getönt. Das war das, was Schlegel unter Deutschland verstand."

Friedrich Schlegel wurde als jüngstes von sieben Kindern eines Generalsuperintendenten in Hannover geboren. Er war ein notorischer Schulversager, musste die Umwege des Autodidakten gehen, um Bildung zu erwerben. Er schrieb sich 1790 zum Studium der Rechte in Göttingen ein, wo der ältere Bruder August Wilhelm klassische Philologie studierte und seine stromlinienförmige Karriere begann, wechselte dann nach Leipzig, wo er sich vorwiegend mit Philosophie, Kunsttheorie und Geschichte befasste. Seit 1792 datiert seine Freundschaft mit Novalis und eine spannungsgeladene Bekanntschaft mit den Weimarer Klassikern, insbesondere mit Schiller. Aus finanziellen Gründen musste er 1794 das offizielle Studium abbrechen. Nach dem Schulversagen bedeutet dies einen zweiten schwerwiegenden Einschnitt. Er wird seine Geldprobleme nie mehr richtig los. Von den Erinnyen der Schulden wird er sein Leben lang gehetzt. In Dresden vertieft er sich in die griechischen Klassiker, die er geradezu mit Besessenheit studiert. Er will der "Winckelmann der griechischen Poesie" werden.
In der Antike sucht er den Ursprung der Gegenwart, den Mythos des Anfangs, die Quellen des Jetzt.

"Er wollte, glaube ich, einen anderen Public Spirit in Deutschland durchsetzen. Er war nicht mehr überzeugt von der Leistung der bürgerlichen Aufklärung. Die Aufklärung war in die Jahre gekommen, viele Aufklärer waren in Amt und Würden sozusagen erstarrt, sie hatten sich bereits gefunden die politische Legitimation des Spätfeudalismus und des absolutistischen Staates mitzutragen, sie waren steif und ungelenk geworden, sie kamen mit riesensystematischen Denkvoraussetzungen in die Öffentlichkeit. Sie haben sozusagen eine Philosophie aus einem Guss machen wollen. Sie haben in Systemen gedacht. All das hat Friedrich Schlegel, diesem jungen Mann nicht gefallen. Die Frühromantik ist eine Form der Radikalisierung der Aufklärung könnte man sagen, sie nimmt die Aufklärung wirklich beim Wort."

1796 erscheint in Reichardts Zeitschrift "Deutschland", dem Konkurrenzblatt zu Schillers "Horen", der politische Aufsatz "Versuch über den Republikanismus". Der junge Friedrich Schlegel ernannte Kant ironisch zum "ehrwürdigen Weisen". Er selbst konzentrierte sich nicht wie jener auf den "ewigen Frieden", sondern auf die Möglichkeiten der "Volksmajestät": Eine ideale Verfassung sorge dafür, so Schlegel, dass "keine andre Verschiedenheit der Rechte und Verbindlichkeiten der Bürger stattfinde, als eine solche, welche die Volksmehrheit wirklich gewollt hat, und die Allheit des Volkes wollen könne". Mit Umsicht erörtert Zimmermann das Zusammenspiel von Schlegels Sympathie für die Französische Revolution mit seinem Plädoyer für Schönheit, Sinnaustausch und Geselligkeit. Er nannte sich selbstironisch einen "Jakobiner der Poesie".
Die erste Hälfte seines Lebens verharrte Schlegel in einem engen geografischen Raum: Jena, Leipzig, Dresden, Berlin. Das hätte ihm die Vertraulichkeit einer Heimat sichern können. Aber er blieb unstet, zog häufig um, betonte damit innere Ambivalenzen und seine soziale Nichtintegration. "Ich Flüchtling habe kein Haus", schrieb er einmal über sich – und dabei ist es geblieben.

1796 zieht er für ein Jahr nach Jena, wo auch August Wilhelm wohnt. Vertrauten Umgang pflegt er mit Novalis; über ihn kommt er näher an Fichte heran. Er hat um seinen intellektuellen Rang gewusst und ihn markiert; einen Brief an Novalis unterzeichnet er im Mai 1797 als "Friedrich Schlegel. Apostel der Griechheit bei Ihrer Majestät, der verwitweten Kritik der reinen Vernunft".
Die Beziehung zu Schiller gerät in Turbulenzen. Schlegel hatte Schillers "Musenalmanach" etwas ungestüm rezensiert, der nahm seinerseits den polemischen Griffel mit "Xenien" in die Hand, und als sich Schlegel die "Horen" vornahm, war der Bruch endgültig. Schiller geißelte ihn als "unbescheidenen, kalten Witzling".

Als Friedrich Schlegel 1797 nach Berlin kommt, gehört er bereits, so Zimmermann, "zu den renommiertesten Schriftstellern und Kritikern in Deutschland". Sein Aufenthalt in der preußischen Metropole zählt zu den farbigsten Kapiteln des Buches. Der Auftritt in den Berliner Salons von Henriette Hertz und Rahel Varnhagen, seine gewinnende Brillanz in dieser Domäne gebildeter jüdischer Frauen, seine Feier des freien geselligen Lebens gegenüber den steifleinern gewordenen Aufklärern sichern ihm eine große Wirkung. Mit Brendel Veit, der Lieblingstochter Moses Mendelssohn und Gattin eines Bankiers, geht er eine stürmische Beziehung ein. Fichte, wegen des Vorwurfs, er habe Atheismus gelehrt, aus Jena vertrieben, strahlt in Berlin und wird von Schlegel verteidigt, aber nur mit jener Vorsicht, die einen möglichen Schaden von ihm selbst abzuwenden weiß. Bisweilen, da lässt Zimmermann keinen Zweifel, gebricht es dem kritischen Universalpoeten an Mut.

Mit Novalis verband ihn unter anderem die Frage, wie man geistige "Funken als Lebenstätigkeit fixieren" könne. Unabhängig voneinander kamen sie beide auf die Idee, Poesie als Religion aufzufassen, womit nicht ein literarisches, sondern ein biblisches Projekt zu verstehen ist. Novalis denkt an eine Wiederkehr "echtkatholischer oder echtchristlicher Zeiten", verknüpft daran das Projekt Europa – soweit ist Friedrich Schlegel noch nicht.

Mit seiner - inzwischen zur Ehefrau gewordenen - Brendel Veit, die sich nun "Dorothea" nennt, führt er ein Ahasver-Dasein: Habilitation und Professur in Jena, dann rasch wieder nach Berlin, Wohnung in Paris, dort Vorlesungen über Philosophie und Literaturgeschichte, einige Jahre lang Vorlesungen in Köln. Noch vor 1800 hat er mit seinem Bruder die Zeitschrift "Athenäum" begründet. Die "Dioskuren der Kritik" rauften sich über erhebliche Meinungsverschiedenheiten, die mehr oder weniger alles betrafen, zu einem spannungsreichen Konsens zusammen. Sechs Hefte sind erschienen - Journale mit sehr unterschiedlichen Textarten. Dominant wird das universelle Denken in Kurzform, das Fragment oder, wie es Friedrich Schlegel nannte, das "fragmentarische Universum".

Noch vor 1800 war auch der "leichtfertige Roman" "Lucinde" erschienen. Schlegel meinte: ein leicht zu fertigendes Buch, aber er hat nur diesen einen Roman geschrieben. Er wollte eine revolutionäre Auffassung von der Liebe darstellen.

"Das war eben auch die Rolle der Geschlechter, die in dieser Zeit der Französischen Revolution unter Druck geraten war. Es war nicht mehr so einfach in den Familien sozusagen die Frauen zu verstauen und sie dort wortlos zurückzulassen in ihren Küchen und in den Schlafzimmern, sondern die Frauen begehrten ihrerseits auf, sie waren Leserinnen, sie schrieben als Autorinnen, sie machten sich bemerkbar und Schlegel war einer der Ersten, die eingetreten sind, nicht nur für die Judenemanzipation, auch eine ganz wichtige Frage, sondern auch für die Frauenemanzipation. Er war dafür, dass es weder ein übertriebene Männlichkeit geben sollte, noch eine übertriebene Weiblichkeit geben sollte, sondern dass, sich diese Geschlechter verbinden sollten, sozusagen, zu einem humanistischen Dritten. Sie sollte also eine Art Gattungswesen bilden, zwar für sich bleiben als Männer und Frauen, aber im Gemeinsamen sollten sozusagen sie erst ihre Selbstverwirklichung finden."

1785 hatte Kant seine Frage nach dem Wesen der Aufklärung gestellt. Im Denken der Romantiker irrlichtert sie weiter. Durch die Jakobiner hat sie bereits ihre despotische Neigung öffentlich gemacht. Schlegel pries weiterhin Lessing, machte ihn zu seiner heraldischen Figur, betrieb im Verehrungsbild die Selbsterklärung als Kritiker: "Für uns hat er gelebt und geschrieben; so lasst uns dem auch in seiner Gesinnung weiterleben, dem gleichen Beruf folgend, fortsetzen, was er nur anfangen konnte, und was keiner vollenden wird!"
Noch in Paris formulierte er 1804: "Ich fühle es klar, wie es einzig mein Beruf ist, der Schriftsteller, Dichter, Geschichtsschreiber der Nation zu sein." Er erhielt eine Einladung nach Köln – wegen seines forcierten Patriotismus und weil er sich immer stärker an die Religion band. Friedrich Schlegel will konvertieren: "Katholisch werden ist nicht Religion verändern, sondern überhaupt nur, sie anerkennen." Minutiös zeichnet Zimmermann diese Glaubenskehre nach. Äußerlich könnte sie nicht größer sein: der Sproß einer großen protestantischen Familie wird Angehöriger einer Religion, die von ihren Gegnern, den Lutheranern und den Freigeistern, als finster, mittelalterlich und reaktionär verschrien ist.

"Es ist ja eine Zeit der Umbrucherfahrungen, wo Menschen die Erfahrungen von Beschleunigung machen und wo man nicht genau weiß, was wird eigentlich entstehen. Man sieht eine alte Welt untergehen und eine neue kommen, aber wie sieht die aus, was sind sozusagen die Bewusstseinsformen und Determinanten dieser neuen Welt. Da beginnt man zu spekulieren, da werden die Wissenschaften mit den Künsten sozusagen ins Verhältnis gesetzt. Man versucht eine neue Wissenspoetik, also eine neue Wissenskultur zu entwickeln und da gerät vieles ins Wanken und vieles schiebt ineinander und eben damals auch das Poetische, das Ästhetische mit dem Religiösen und deswegen kann es auch nur dazu kommen, dass jemand wie Friedrich Schlegel konvertiert, weil die katholische Religion für ihn etwas Beruhigendes besitzt, etwas traditional gesichertes besitzt, etwas Ausgleichendes besitzt."

1808 findet man Schlegel am kaiserlichen Hof in Wien. Seine Konversion in Köln hat nichts mit seiner Karriere in Wien zu tun, aber es ist förderlich. 1809 ist er "Hofsekretär in österreichischen Diensten", nicht gerade ein allererster Titel. Er rechtfertigt die Zensur ganz im Sinne des Antidemokraten Friedrich Gentz. Und er lässt es an patriotischen Diensten nicht fehlen: wehrhafte Gedichte, Artikel über den alten Glauben und die Treue zu den Fahnen. Eine Kehrtwende des kritischen Freigeists?

"Er war also tätig als Journalist, er hat zwei Zeitungen mit herausgegeben, dort die Literatur, aber nicht nur die Literatur verantwortet, hat politische Aufrufe geschrieben. Er war später am Bundestag in Frankfurt, dort hat er politische Situationsanalysen gemacht, er hat Verfassungsentwürfe geschrieben, er hat Reden geschrieben, er hat die medienpolitische Situation analysiert, er hat versucht Zeitungsgründungen mit Metternich zusammen zu verhindern, andere zu etablieren. Also er hat die wirkliche Auseinandersetzung in der Politik und mit der Politik gesucht, aber das ist ihm ganz schlecht bekommen."

Schon im Vorfeld seiner Anstellung hat es Widerstand gegeben: Fremdlingen solle man keine Staatsämter antragen, es handle sich bei ihm um einen "höchst hirnlosen und unzüchtigen Skribler". Der Wiener Hof samt Metternich und Gentz wird für ihn zu einer Quelle der Enttäuschung. Er darf noch am Wiener Kongress teilnehmen, aber man nimmt ihn aus der Politik. Er fasst für sich ein neues Selbstverständnis: Er ist vom Kritiker zum Lehrer, zum Weltprediger geworden.
Schlegel ist 1829 in Dresden gestorben. Einer seiner gehässigen Chronisten behauptete, dass dieser "einst so edle Geist im Fett erstickt, aus dem Athenäum und Empyräum in die Küche heruntergefallen und an einer Gänseleber umgekommen" sei. So sähe vielleicht der Schlussstein in jener Skandalbiografie des Friedrich Schlegel aus, die Harro Zimmermann nicht gewollt und nicht geschrieben hat. Für ihn bleibt Schlegel faszinierend als der Paradox-Denker, der Kritik und Versöhnung, Wissenschaft und Liebe, Altertum und Politik, griechische Poesie und den Freiheitsrausch der Gegenwart, Vernunft und Religion miteinander verknüpfen wollte, der die Welt in Fragmenten fasste und damit wie kaum ein anderer in seiner Zeit ein Vorbild der Moderne entwarf. Harro Zimmermanns letzte Summe lautet:

"Friedrich Schlegel ist vielen ein Begriff, und doch war er unter den Deutschen nie wirklich erwünscht, seine Heimat lag immer nur hinter ihm oder vor ihm. Dabei wollte er nur eines – zu Hause sein."

Also, wie der treffende Untertitel sagt: "die Sehnsucht nach Deutschland". Zur Eingemeindung dieses Intellektuellen hat Zimmermann vieles geleistet.
In seinem so instruktiven biografischen Führer durch das romantische Denken stellt er eine unserer Portalfiguren dar.

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