Marktplatz / Archiv /

 

Der Steuerbescheid lässt grüßen

Einspruch, Klage und der Umgang mit dem Finanzamt

Am Mikrofon: Constanze Hacke

Rückerstattung oder Nachzahlung - oft enthält der Steuerbescheid Fehler.  (dpa / Armin Weigel)
Rückerstattung oder Nachzahlung - oft enthält der Steuerbescheid Fehler. (dpa / Armin Weigel)

In den nächsten Wochen und Monaten übersendet das Finanzamt wieder Steuerbescheide. Aber nicht immer sind Steuerzahler mit den Entscheidungen der Behörden einverstanden – und nicht immer ist alles korrekt, was in einem Steuerbescheid steht.

Mindestens jeder fünfte Steuerbescheid ist laut Berechnungen des Bunds der Steuerzahler fehlerhaft – was vor allem am mangelnden Personal und an den immer neuen Vorschriften im Steuerrecht liegt. Fühlen sich Steuerzahler zu Unrecht zur Kasse gebeten, können sie gegen den Steuerbescheid des Finanzamts Einspruch einlegen. Wird dieser Einspruch zurückgewiesen, ist die Klage beim Finanzgericht der nächste Schritt. Welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen einen Steuerbescheid zur Wehr zu setzen, welche Erfolgschancen bestehen und welche aktuellen Musterverfahren es gibt, darüber sprechen Constanze Hacke und ihre Studiogäste im Marktplatz.


Studiogäste:

Dr. Nils Trossen, Richter am Finanzgericht Düsseldorf

Dr. Rolf Schwedhelm, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Köln

Erich Nöll, Geschäftsführer Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e. V. (BDL), Berlin

Zum Thema

Einspruchsempfehlungen des BDL (PDF)



Mehr bei deutschlandradio.de

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Marktplatz

Tarifdschungel MobilfunkVerträge, Vorkasse und vermeintliche Schnäppchen

SIM-Karten der vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und Telefónica O2. (picture alliance / dpa / Jens Büttner)

Die Werbung der Mobilfunkanbieter klingt verlockend: Moderne Smartphones wie das iPhone 6 oder das Samsung Galaxy S5 für nur einen Euro. Wer die vermeintlichen Schnäppchen haben möchte, muss allerdings einen Mobilfunkvertrag über 24 Monate abschließen - und der ist meist teuer.

Moderne HeizungsanlagenDer nächste Winter kommt bestimmt

Jemand dreht an einem Thermostat eines Heizkörpers. (picture alliance / dpa / Foto: Sven Hoppe)

Die meiste Energie im Haushalt wird für das Heizen eingesetzt. Warme Räume gehen bei alten Heizungen deshalb erst recht ins Geld. Diese verursachen nicht nur hohe Energiekosten, sondern belasten auch die Umwelt mit CO2. Uralte Heizkessel, die vor dem 1.10.1978 eingebaut wurden, müssen aufgrund der Energiesparverordnung sowieso ausgetauscht werden.

ArmbanduhrenVon Handaufzug bis Smartwatch

Smartwatch, eine Armbanduhr die ein Smartphone in sich vereint. (imago / Reiner Zensen)

Für die einen ist es schlicht ein Zeitmesser, für die anderen ein Ausdruck von Individualität. Einfache Armbanduhren mit Quarzwerken gibt es schon ab wenigen Euro - für jedes Outfit passend. Doch auch klassische mechanische Uhren sind nach wie vor gefragt, ob mit Handaufzug oder als Automatik, mit Stoppuhr oder großer Datumsanzeige.