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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagAmerikanische Verhältnisse?21.02.2018

Der TagAmerikanische Verhältnisse?

Nach dem jüngsten Amoklauf von Florida debattieren die USA wieder einmal heftig über ihr Waffenrecht. Und wir hier in Deutschland? Außerdem: In Syrien eskaliert die Lage. Welchen Anteil daran hat die Erzfeindschaft zwischen Israel und dem Iran?

Von Sarah Zerback

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USA: Non Violence-Skulptur von Carl Fredrik Reuterswärd vor dem UNO-Hauptquartier in New York. Foto vom 28. November 2010. | Verwendung weltweit (dpa)
In den USA ist die Waffenlobby extrem einflussreich. Und in Deutschland? (dpa)

Man kann fast die Uhr danach stellen: Mit unschöner Regelmäßigkeit debattieren US-Amerikaner darüber, ob es nun endlich Zeit ist, ihr lockeres Waffenrecht zu verschärfen. Oder - zynisch ausgedrückt - wie viele Amokläufe, Morde, Unfälle und Suizide es noch braucht, damit die Politik reagiert. Auch Deutschland hat einschneidende Erfahrungen mit Tragödien, wie der von Parkland gemacht. Aber sind die Verhältnisse überhaupt vergleichbar? Oder verhindert ein wesentlich strikteres Waffenrecht Auswüchse wie in den USA? Auch hier könne man leicht an Waffen kommen, sagt Otto Obermeyer, Autor, Rechtsanwalt und vor langen Jahren Präsident des Bundes deutscher Sportschützen. Und auch die Waffenlobby sei in Deutschland sehr präsent. Von amerikanischen Verhältnissen trenne Deutschland aber vor allem eine andere Einstellung zum Gebrauch von Waffen.

In kaum einem Konflikt gibt es so viele Fronten, wie im Syrienkrieg - der Dauerkonflikt, der schon lange kein rein innerpolitischer ist. Israel und Iran spielen dort eine wichtige Rolle, die beiden Erzfeinde im Nahen Osten. Wie tief der Israelhass im Iran verwurzelt ist und welche Interessen Teheran in Syrien hat, sortiert die Journalistin Stephanie Rohde, die im Iran studiert hat.

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