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"Design ist immer an Erinnerung gebunden"

Julia Meer im Corsogespräch über ihre Design-Zeitung FF

Julia Meer im Gespräch mit Fabian Elsäßer

Der "Wassily"-Sessel ("B3") von Marcel Breuer (picture alliance / dpa - Caroline Seidel)
Der "Wassily"-Sessel ("B3") von Marcel Breuer (picture alliance / dpa - Caroline Seidel)

Retro ist heute allgegenwärtig. Amerikanische Autohersteller kopieren Karossiereformen ihre eigenen Muscle Cars aus den 60er Jahren, Schweizer Uhrenmanufakturen legen nahezu eins zu eins ihre schweren Chronografen aus den 70ern wieder auf. Möbeldesignklassiker wie der Stahlrohrsessel von Marcel Breuer werden bis heute kopiert. Heerscharen von jungen britischen Bands huldigen dem Sound und der Bühnenoptik der synthesizer-schwangeren frühen 80er Jahre, im Kino sorgte jüngst mit "The Artist" ein Stummfilm für Furore.

Kann man alles wieder spielen, kann man alles wieder bringen, sang schon vor fast 20 Jahren der Liedermacher Wolfgang Buck. Erinnerung, Nostalgie, Vintage, Patina, das sind Schlagworte, denen Julia Meer aus Wuppertal ein ganzes Heft gewidmet hat, nämlich die neue Ausgabe ihres Design-Magazins FF – das steht für fortlaufende Folge, allerdings ist der Fortlauf recht gemächlich. Die erste Ausgabe von FF erschien 2006 und trug den Titel Pathos, 2008 kam die nächste zum Thema "Geschmack" und nun, vier Jahre später, also die dritte, "Erinnerung". Guten Tag Frau Meer.

Frau Meer, Design und Erinnerung – ist das ein Widerspruch oder besteht heutzutage sogar einer zwingender Zusammenhang zwischen beidem?

Das vollständige Interview mit Julia Meer können Sie bis zum 17.12.2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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