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StartseiteCampus & KarriereHeike Uhlig: Den Beruf des Deutschlehrers attraktiv machen 03.10.2017

Deutsch-Unterricht im Ausland Heike Uhlig: Den Beruf des Deutschlehrers attraktiv machen

Das Goethe-Institut beklagt einen Nachwuchsmangel an Deutschlehrern im Ausland. Viele Germanistikstudenten würden in besser bezahlte Berufe abwandern, sagte Heike Uhlig vom Goethe-Institut im Dlf. Man müsse die ausländischen Deutschlehrerverbände stärken. Weltweit lernten derzeit 13 Millionen Menschen in Schulen des Instituts Deutsch.

Heike Uhlig im Gespräch mit Kate Maleike

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Deutschunterricht in einer französischen Schule. (picture-alliance / dpa / Rolf Haid)
In Frankreich hat die Regierung Macron angekündigt, Deutsch wieder stärken zu wollen in den Schulen. (picture-alliance / dpa / Rolf Haid)
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Kate Maleike: Wer im Ausland Deutsch lernen will, mehr über Land und Leute erfahren möchte, für den sind Goethe-Institute  eine wichtige Anlaufstelle – weltweit gibt es von ihnen eine große Zahl – 159 sind es aktuell in 98 Ländern. Sie sind quasi die Speerspitze der deutschen Kulturpolitik im Ausland. An ihrer Arbeit kann man quasi ablesen, wie hoch Deutschland, vor allem die deutschen Sprache gerade international im Kurs steht. 

Dr. Heike Uhlig leitet beim Goethe-Institut die Abteilung Sprache, guten Tag.

Heike Uhlig: Guten Tag, ich grüße Sie!

Maleike: Welches Signal haben Sie denn für die deutsche Sprache im Moment international gesehen, wie schneidet sie im Vergleich zu anderen Fremdsprachen gerade ab?

Uhlig: Wir erheben regelmäßig die Zahl der weltweit Deutschlernenden. Die aktuellen Zahlen stammen von 2015, und es gibt weltweit circa 15 Millionen Menschen, die Deutsch lernen, davon 13 Millionen an circa 95.000 Schulen, die das Goethe-Institut mit seinen Programmen zu 95 Prozent erreicht. Das heißt, Deutsch wird in vielen Ländern der Welt, den meisten Ländern der Welt als zweite Fremdsprache gelernt – das muss man wissen –, das heißt, Deutsch wird in der Regel nach Englisch gelernt. Insofern sind das gute Zahlen.

Maleike: Es gab ja auch mal schlechtere Zahlen, also Deutsch war auch mal in einigen Ländern stark im Abwind. Wie erklären Sie sich den Aufwind?

Uhlig: Der große Aufschwung war im Prinzip in dem Jahr 2000 in etwa, was natürlich mit historischen Entwicklungen vor allen Dingen in Mittel- und Osteuropa zu tun hatte. Jetzt sind wir, glaube ich, auf wieder einer konstanten Zahl von Deutschlernenden angekommen, und es gibt wichtige Faktoren, weshalb man eine Fremdsprache wählt. Die Faktoren sind zum einen, dass ich mich frage als Schüler, Schülerin oder auch als Eltern: Was nützt mir diese Sprache, was kann ich damit anfangen? Kann ich beruflich damit etwas machen, nützt es mir beim Studium, habe ich Interessen, wo ich sage, ich möchte Naturwissenschaften studieren – das ist vielleicht Deutschland, ein Studienland, dann lerne ich Deutsch. Und ein anderer wichtiger Faktor ist natürlich auch: Wer unterrichtet denn Deutsch an meiner Schule? Macht der Unterricht Spaß, habe ich die Möglichkeit, auch mal in ein deutschsprachiges Land zu reisen, kommen regelmäßig zum Beispiel Freiwillige in den Unterricht aus Deutschland, habe ich die Möglichkeit, mit Muttersprachlern in Kontakt zu treten, und das entweder wirklich ganz konkret im Austausch oder aber auch digital, also gibt es digitale Angebote, mit denen ich weiter Deutsch lernen kann oder mit denen ich mit Gleichaltrigen in Verbindung treten kann, mich austauschen kann und damit auch einen Blick in die Kultur des Landes, dessen Sprache ich da gerade lerne, erhalten kann.

"Jede Sprache ist schwierig zu erlernen"

Maleike: Welches Image hat denn die Sprache im Moment? Sie gilt ja eigentlich als schwierig.

Uhlig: Man muss ehrlicherweise dazusagen, dass jede Sprache schwierig zu erlernen ist und man Zeit braucht, um eine Sprache zu lernen. Es ist ja zum Teil unterschiedlich – in einigen Ländern gilt es tatsächlich als eine schwierige Sprache, schwieriger als meinetwegen Englisch, aber in anderen Ländern sagt man auch, dass es eine sehr strukturierte Sprache ist und sie deshalb auch leichter zu erlernen ist oder man sie auch gerne lernt. Deutsch ist immer natürlich auch verbunden mit Dingen wie dem Image des Landes, also Deutschland in dem Fall auch ein Land der Naturwissenschaften, der Erfindungen, der Ingenieurwissenschaft. Insofern ist Deutsch eine anspruchsvolle Sprache zu lernen, aber ich glaube, das muss man auch relativieren, weil wie ich gesagt habe: Jede Sprache erfordert Mühe, sie zu lernen, das ist einfach so.

Maleike: Sie haben vorhin Ihre Erhebung angesprochen zum Deutschlernen in der Welt, die letzte ist von 2015. Können wir denn davon ausgehen, dass der aktuelle Stand immer noch der ist, der 2015 beschrieben wurde, oder würden Sie sagen, da ist wahrscheinlich noch ein Plus an Deutschlernern zu erwarten?

Uhlig: Ich glaube, wir können davon ausgehen, dass dieser Stand aktuell ist, dass auch die Tendenzen, die in dieser Erhebung ja formuliert worden sind, auch noch zutreffen, und die Tendenz war in vielen Ländern, wo wir in den letzten Jahren einen Aufschwung hatten, auch weiterhin positiv. Das heißt, dass die Faktoren, die dazu beitragen, dass man Deutsch lernt – nämlich berufliche Karriere, gute Chancen, auch an einer Schule Deutsch überhaupt wählen zu können –, nach wie vor positiv sind. Gerade der zweite Faktor ist natürlich auch ein sehr wichtiger Faktor: Welche Möglichkeiten habe ich denn, Deutsch zu wählen an einer Schule? Ist es ein Wahlpflichtfach oder ist es nur ein Wahlfach oder wird es überhaupt angeboten im Schulsystem? Und da stehen die Zeichen zurzeit eigentlich sehr positiv.

Maleike: In der Erhebung hieß es auch, dass nirgendwo mehr Menschen Deutsch lernen als in Polen. Was hören Sie dort von aktuellen Entwicklungen? Wir erleben ja, dass die Regierung dort einen sehr nationalistischen Trend fährt, sehr stark eben sich in gewisser Weise auch abschottet gegen Internationalisierung. Was bedeutet das für das Fach Deutsch?

Uhlig: In Polen ist eine Bildungsreform jetzt in Kraft getreten, die vor allen Dingen an den Schulformen und an den Übergang dieser Schulformen rüttelt und sie verändert. Es ist keine Schulreform, die an der Stellung von Fremdsprachen generell etwas ändert, das heißt, es ist zurzeit nicht abzusehen, welche Auswirkungen die unterschiedliche Struktur auf das Lernen von Fremdsprachen hat. Deutsch ist in Polen in einigen Teilen erste Fremdsprache, das heißt, man beginnt schon sehr früh zu lernen, in anderen Landesteilen ist sie wie sonst auch die zweite Fremdsprache. Und besonders bei der zweiten Fremdsprache kommt es natürlich darauf an, ab wann lernen sie die zweite Fremdsprache, in welcher Schulform – also wenn die Grundschule jetzt länger dauert in Polen, heißt es, wann beginnt eigentlich die Fremdsprache dort unterrichtet zu werden und welchen Anschluss haben sie dann in den weiterführenden Schulen, was bedeutet das für das Niveau, das sie erreichen in den Deutschkenntnissen. Da sind zurzeit sehr viele Unklarheiten, wie man das ganz konkret regeln wird, aber an der Tatsache, dass Deutsch nach wie vor angeboten wird, hat sich nichts geändert.

Maleike: Sind das denn Entwicklungen, die Sie besorgen?

Uhlig: Ich glaube, es wird eine Übergangszeit geben. Bildungsreformen, so wie sie jetzt in Polen sind, sind nicht unüblich, es wird immer wieder auch an Strukturen gearbeitet. Wie gesagt, es kommt drauf an, dass Lehrer gut vorbereitet sind, dass Übergänge zwischen verschiedenen Schulformen gestaltet werden. Und da können wir als Goethe-Institute natürlich auch mithelfen, diese Curricula zu gestalten, dafür zu sorgen, dass Lehrer gut vorbereitet sind und dass es hier zu Abbrüchen kommt.

"Wir haben in China ein großes Programm gestartet"

Maleike: Eine Bildungsreform, die auch Deutsch in gewisser Weise angenagt hatte, ist auch in unserem Nachbarland Frankreich passiert, da hat die Regierung Macron jetzt aber angekündigt, Deutsch wieder stärken zu wollen in den Schulen. Was hören Sie von dort?

Uhlig: Das war im Prinzip auch ein Beispiel, wo Bildungsreformen Strukturen verändert haben. Schon damals, vor zwei Jahren etwa, war klar, dass man die Förderung von Deutsch in der Primarstufe nach vorne bringen möchte, um Schülern, die in der Primarstufe Deutsch gelernt haben, dann auch wieder den Anschluss zu geben und weiterzulernen und intensiv Deutsch weiterlernen zu können. Wir haben uns als Goethe-Institut sehr stark mit unseren französischen Kolleginnen und Kollegen vom Deutschlehrerverband zusammengeschlossen und gemeinsam auch Programme entwickelt, wie wir gerade die Werbung an Primarschulen für Deutsch verstärken können, und das heißt, ganz besonders natürlich auch Primarschullehrer in die Lage zu versetzen, Unterricht, der anders ist als in der Sekundarstufe, erteilen zu können. Und die Signale, die ich erhalte aus Frankreich, sind die, dass es durchaus gelungen ist, hier verstärkt Deutsch in den Primarschulen zu verankern, damit das Interesse hochzuhalten und damit auch an weiterführenden Schulen das Angebot an Deutsch zu erhalten.

Maleike: Schauen wir mal auf andere Weltregionen, da wurde in den letzten Jahren vor allem in China, in Indien und in Brasilien ein deutlicher Aufwärtstrend für Deutsch verzeichnet. Wie erklärt der sich?

Uhlig: Nun, zum einen in China zum Beispiel dadurch, dass Deutschland natürlich ein beliebtes Studienland ist und viele Chinesen in Deutschland studieren möchten und dass es sich herumspricht, dass es einfach ist, wenn man bereits in der Schule Deutsch gelernt hat, weil je früher man mit der Zielsprache in Kontakt kommt, natürlich es sich auch leichter lernen lässt und leichter auch sich vorbereiten lässt auf eine Studium, zum Beispiel in Deutschland. Hinzu kommt, dass die chinesische Bildungspolitik gesagt hat, an 200 Mittelschulen soll Deutsch eingeführt werden und in Zukunft auch Deutsch als prüfungsrelevantes Fach eine Rolle spielt. Das heißt, all das sind Faktoren, die da helfen, Deutsch beliebter zu machen, dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler bewusst als Fremdsprache nach Englisch Deutsch wählen.

Maleike: Was bedeutet das konkret für Ihre Arbeit als Goethe-Institut? Bauen Sie jetzt da zum Beispiel auch aus in China?

Uhlig: Wir haben in China ein großes Programm gestartet, wo wir Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer fördern, wo wir die Qualifizierung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer erhöhen. Wir haben außerdem in China natürlich eine ganze Reihe von Kooperationspartnern, die dabei helfen, Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen.

Maleike: Das ist ein großes Problem aber in anderen Ländern, denn es ist gar nicht so leicht, Deutschlehrer zu finden oder Lehrer für Deutsch als Fremdsprache – richtig?

Uhlig: Zum einen ist die Deutschlehrerausbildung in vielen Ländern, in denen wir in den letzten Jahren einen hohen Bedarf auch an den Schulen hatten, nicht immer auf den Beruf des Deutschlehrers ausgerichtet. Oftmals gibt es eine Germanistikausbildung, die dann wenig Praxisanteile hat und für die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen dann zumindest Einstiegsschwierigkeiten bereitet, weil es ja doch einer Methodik- und Didaktikausbildung braucht, um unterrichten zu können. Das ist also ein Problem in Ländern, wo es zwar eine Germanistikausbildung gibt, aber keine Lehrerausbildung, dass wir dort als Goethe-Institut auch sehr gefordert sind in der Fortbildung und Qualifizierung von Lehrern, die oftmals eben aus der Germanistik oder zum Teil auch aus anderen Fremdsprachen kommen. Es gibt mitunter einen Nachwuchsmangel an Lehrerinnen und Lehrern, was zum Teil darin begründet ist, dass viele, die dann auch Germanistik studiert haben, in besser bezahlte Berufe abwandern und auch da natürlich die Motivation, Lehrer zu werden, mit anderen Mitteln auch erreicht werden muss, wie eine Stärkung der Deutschlehrerverbände, um den Beruf attraktiv und begehrt zu machen, ein Austauschprogramm für Lehrer, das es ermöglicht, auch Stipendien zu erhalten für einen Auslandsaufenthalt zum Beispiel in Deutschland – alles Motivationsfaktoren, die dazu dienen sollen, den Beruf attraktiv zu machen, Lust zu haben, das Fach Deutsch zu unterrichten.

Maleike: Sie haben vorhin das Stichwort Digitalisierung genannt, das gibt ja gerade für das Sprachenlernen, wie Sie auch richtig gesagt haben, eine Menge Möglichkeiten mehr. Wie haben Sie in Ihrer Arbeit als Goethe-Institut darauf reagiert, also gibt es neue Lehr-Lernmethoden oder was machen Sie in Sachen digital anders?

Uhlig: Vielleicht fange ich mit dem Kleinsten an, mit dem Interesse, Deutsch zu lernen. Wir haben in Russland jetzt eine digitale Kinderuniversität aufgebaut, wo Kinder schon im Alter von acht bis zehn Jahren online sich mit Themen Natur, Umwelt digital auseinandersetzen können. Diese Universität geht auch zurück auf Geschichten mit der Maus und fördert die Entdeckungsfreude der Kinder. Es ist zweisprachig, man kann es auf Deutsch, aber auch mit Untertiteln dann auf Russisch lesen, sodass Kinder bereits sehr früh an das Thema Deutschlernen, Deutschland herangeführt werden, und hier bietet halt die digitale Kinder-Uni die Möglichkeit, die Reichweite solcher Angebote sehr zu erhöhen. Wir haben für erwachsene Lerner eine Lernplattform ausgebaut, "Deutsch für dich", wo man kostenlos Deutsch üben kann und mit Lernern aus aller Welt gemeinsam Themen diskutieren kann, sich gegenseitig auch Fragen stellen kann – es gibt kleinere Gruppen dort, die sich immer selbstständig bilden zu verschiedenen Themen. Und wir haben natürlich auch verstärkt ausgebaut die Angebote, mit denen man tatsächlich auch ganz gezielt üben kann, also sowohl auf Anfängerniveau, statt der Wörter, wo man seine Vokabeln, seinen Wortschatz erweitern kann, aber auch bisschen Vokabeltrainer und so. Wir werden in allernächster Zukunft auch eine YouTube-Serie starten, wo man schon etwas fortgeschritteneren Lernern auch Tipps zum Deutschlernen gibt und viele Fragen beantwortet werden können.

Enger Kontakt mit dem internationalen Deutschlehrerverband

Maleike: Das sind schon eine Menge Aktionen, besondere Kampagnen, gibt es die dann auch für das Fach Deutsch, also die Deutsch-Mobile hat man ja auch immer im Kopf oder vielleicht Sprachenjahre. Was steht da demnächst an?

Uhlig: Zurzeit ist gerade eröffnet worden das deutsch-ukrainische Sprachenjahr, das auch einen sehr starken Akzent auf Unterstützung von zum Beispiel Primarschullehrern auf der einen Seite legt – wie kann man, und dort arbeiten wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern, wie kann man Fremdsprachen bereits im Primarsektor verankern und wie kann man die Lehrer dazu fortbilden –, zum anderen aber auch Deutsch im berufsbildenden Sektor in den Fokus nimmt und dort Berufsschullehrern Fortbildungsmöglichkeiten gibt. Aber natürlich gehört auch dazu, dass man eine Musiktournee veranstaltet, dass junge Leute über Musik an Deutsch herangeführt werden, dass Interesse an Deutschland, am Sprachenlernen geweckt wird – über Ausstellungen oder auch über Filme, die man zeigen kann, wo man dann auch im Unterricht darüber diskutieren kann. Oder über den Sport, wie zum Beispiel jetzt in Russland in einer großen Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr, wo es Goethe-Pokale, Fußballpokale zu gewinnen gibt, wo Schulen gegeneinander antreten in Turnieren, wo Deutsch und Fußball zusammenkommen, aber auch online Quizspiele und Tippspiele für die Bundesliga zum Beispiel angeboten werden.

Maleike: Das klingt nach einem sehr, sehr breiten Strauß mit vielen Aktionen und bringt mich auf die Frage, wie Sie eigentlich herausfinden, wie man Deutsch am besten vermittelt und lernen kann, also wo holen Sie sich aus der Wissenschaft neue Erkenntnisse?

Uhlig: Zum einen arbeiten wir natürlich mit einem Beirat, den wir regelmäßig auch konsultieren mit Kolleginnen und Kollegen aus den Hochschulen in Deutschland und in deutschsprachigen Ländern, zum anderen haben wir zum Beispiel unser Fortbildungsprogramm für Lehrerinnen und Lehrer weltweit gemeinsam mit den deutschen Hochschulen entwickelt, sodass wir dort ständig im Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Fachbereiche an den Universitäten sind. Zum anderen sind wir natürlich in engem Kontakt auch mit dem internationalen Deutschlehrerverband und mit den Tagungen und mit den Erkenntnissen, die dort gewonnen werden.

Maleike: Heute ist der Tag der Deutschen Einheit, welchen Wunsch haben Sie abschließend noch fürs Deutschlernen?

Uhlig: Für das Deutschlernen habe ich den Wunsch, dass möglichst viele junge Menschen bereits in den Schulen, später im Studium unsere Sprache wählen, sie lernen, dass wir als Goethe-Institut die Möglichkeit haben, unsere Reichweite vor allen Dingen auch durch digitale Angebote weiter zu erhöhen und möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer wirklich wichtigen Aufgabe der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache unterstützen können.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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