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StartseiteKulturfragenDeutschland und Italien - eine Entliebung?29.06.2008

Deutschland und Italien - eine Entliebung?

Gespräch mit Friederike Hausmann

Die deutsche Italien-Sehnsucht ist ein fester Begriff. Aber in letzter Zeit scheint sich das Verhältnis der Deutschen zum Land, wo die Zitronen blüh'n deutlich abgekühlt zu haben. Eine "Entliebung" hat der Publizist Gustav Seibt das Phänomen genannt; zumindest die gebildeten Italienfans seien nicht mehr interessiert an einem Land, das seine Müllprobleme nicht lösen kann und immer wieder Berlusconi wählt.

Moderation: Beatrix Novy

Mitschuld an der nachlassenden Italien-Liebe der Deutschen? Premierminister Silvio Berlusconi (AP)
Mitschuld an der nachlassenden Italien-Liebe der Deutschen? Premierminister Silvio Berlusconi (AP)

Bei der Fußball-Europameisterschaft wurden vor deutschen Fernsehern ostentativ die Gegner der italienischen Mannschaft unterstützt, und selbst die Ferienbuchungen für die klassischen Urlaubsregionen gehen zurück. Zerstören Italiens Müll- und Mafiaprobleme ein jahrhundertealtes Liebesverhältnis? Oder haben die Deutschen Italien bisher nur oberflächlich gesehen, aber nie verstanden?

Friederike Hausmann, Historikerin und Altphilologin, lebte in den 80er Jahren in Italien, hat seither Bücher über das Land geschrieben und übersetzt Werke aus dem Italienischen, zuletzt das Buch "Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra" von Roberto Saviano. Mit ihr hat Beatrix Novy über das Verhältnis der Deutschen zu Italien gesprochen.

Das vollständige Gespräch mit Friederike Hausmann können Sie mindestens bis zum 29. November 2008 in unserem Audio-On-Demand-Player hören.

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