• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen
StartseiteNachrichten vertieftDie vernachlässigten Nachrichten des Jahres26.02.2015

Deutschlandfunk und Initiative Nachrichtenaufklärung Die vernachlässigten Nachrichten des Jahres

Digitale Schleichwerbung, die Finanzierung politischer Stiftungen und die prekäre Situation vieler Auszubildenden, das sind drei der vernachlässigten Nachrichten des Jahres. Die "Initiative Nachrichtenaufklärung" und die Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion haben die Rangliste heute in Köln veröffentlicht - und über Schwachstellen der Information in Deutschland diskutiert.

Das Funkhaus Köln mit dem Schriftzug "Die Nachrichten" (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)
Das Funkhaus des Deutschlandfunks in Köln schmückt der Schriftzug "Die Nachrichten". (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) recherchiert und veröffentlicht seit fast 20 Jahren Themen, die trotz ihrer Relevanz auf wenig Beachtung stoßen. In diesem Jahr hat die an der Kölner "Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft" ansässige INA die Kooperation mit der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks begonnen.

Digitale Schleichwerbung, Finanzierung von politischen Stiftungen und andere unterbelichtete Themen

Eine Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten wählte den Verkauf von als redaktionelle Empfehlung dargestellte Links in Online-Medien auf Platz eins. Rang zwei belegt die aus Sicht der Juroren für die Öffentlichkeit nicht ausreichend transparente Finanzierung der parteinahen Stiftungen. Zu wenig berichtet wird nach Einschätzung der Experten auch über die prekären Verhältnisse in einigen Lehrberufen. Dabei geht es nicht nur um geringen Lohn, sondern auch um die Praxis unbezahlter Überstunden. Insgesamt wurde eine "Top ten" der vernachlässigten Nachrichten vorgestellt. Die Liste haben wir für Sie in einem Multimedia-Projekt zusammengestellt. Dort finden Sie auch Stellungnahmen von Günter Wallraff und anderen Juroren.

Diskussion über den Informationsjournalismus

Die Präsentation ging einher mit einer Diskussion über das Nachrichtengeschäft und seine Schwachstellen, über die Herausforderungen des Informationsjournalismus in der digitalen Zeit.

Die gesamte Debatte können Sie hier nachhören. Es diskutieren:

Andreas-Peter Weber, Programmdirektor, Deutschlandradio
Hektor Haarkötter, INA-Geschäftsführer, Professor an der HMKW Köln
Horst Pöttker, emeritierter Professor und langjähriger Geschäftsführer der INA
Rita Vock, DLF-Nachrichtenredakteurin und Vorstand INA
Lina Lindner, wissenschaftliche Hilfskraft und eine der recherchierenden Studentinnen der INA
Thorsten-Gerald Schneiders, DLF-Nachrichtenredakteur

Moderation:
Marco Bertolaso, DLF-Nachrichtenchef

Eindrücke von der Diskussionsveranstaltung zum Thema "Vernachlässigte Nachrichten" am 26.2.2015Marco Bertolaso mit Fragen an Rita Vock und Andreas-Peter WeberHektor Haarkötter, Andreas-Peter Weber, Rita Vock, Marco Bertolaso (von links)Podium und Publikum bei der Diskussion zu den "Vernachlässigten nachrichten" am 26.2.2015 im DeutschlandfunkPodium und Publikum bei der Diskussion zu den "Vernachlässigten nachrichten" am 26.2.2015 im DeutschlandfunkHorst Pöttker im Gespräch mit Rita VockLina Lindner, einer der studentischen Mitarbeiterinnen der "Initiative Nachrichtenaufklärung"

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk