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Diabetes Typ 2 nimmt weiter zu

Prof. Michael Roden im Gespräch mit Carsten Schröder

Ein Blutstropfen auf einem Finger. (picture alliance / dpa)
Ein Blutstropfen auf einem Finger. (picture alliance / dpa)

Diabetes ist eine inzwischen so weit verbreitete Volkskrankheit, dass Schätzungen darüber nur grob ausfallen. Vor allem die Zunahme des sogenannte Typ-2-Diabetes, früher sagte man Altersdiabetes dazu, muss einem Sorgen machen. Sieben bis acht Prozent der Deutschen sind derzeit davon betroffen. Das ist fatal, denn Diabetiker haben eine fünf bis zehn Jahre niedrigere Lebenserwartung.

Wobei die Patienten nicht direkt am Diabetes sterben, von dem merkt man nämlich zunächst gar nichts, sondern an den Folgekrankheiten, vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch Nierenerkrankungen und Schlaganfall. Nun gibt es eine aktuelle Prognose, wonach in den nächsten Jahren noch mehr Patienten davon betroffen sein werden.

Carsten Schroeder sprach mit Prof. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen-Diabetes-Zentrums an der Universität Düsseldorf.

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