• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
StartseiteHistorische AufnahmenMusik als Hoffnungszeichen19.01.2017

Die Cembalistin Zuzana RůžičkováMusik als Hoffnungszeichen

Die Musik Bachs habe sie am Leben gehalten: Das sagt Zuzana Růžičková, die als Kind einer jüdischen Familie aus dem tschechischen Pilsen durch die Hölle der NS-Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz, Hamburg-Neuengamme und Bergen-Belsen gehen musste. Bach spielte auch in ihrer Karriere eine zentrale Rolle.

Am Mikrofon: Bernd Heyder

Die Cembalistin Zuzana Růžičková (picture alliance / dpa / Katerina Sulova)
Bachmusik als Lebenselixier: die Cembalistin Zuzana Růžičková (picture alliance / dpa / Katerina Sulova)

Der Traum von einem Studium in Frankreich, der sich vor dem Krieg mit der Cembalo-Koryphäe Wanda Landowska verbunden hatte, ging für die inzwischen arrivierte Tastenvirtuosin erst 1956 in Erfüllung. Da führte sie ein Stipendium nach Paris zu Marguerite Roesgen-Champion und das ermöglichte ihr letztlich eine internationale Karriere auch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs.

Gefeierte Bach-Aufnahmen

Legendär wurde ihre Gesamteinspielung der Cembalomusik von Johann Sebastian Bach für das französische Label Erato, die zwischen 1965 und 1973 in Paris und Prag entstand. Aufnahmen mit altenglischer und spanischer Tastenmusik komplettieren das diskografische Porträt anlässlich des 90. Geburtstages von Zuzana Růžičková ebenso wie frühe Produktionen mit Werken für Cembalo und Klavier, die ihr Ehemann Viktor Kalabis für sie schrieb.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk