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StartseiteMauersplitter"Wir möchten in die Politik einen menschlichen Zug mit hineinbringen"21.01.2015

Die DSU gründet sich"Wir möchten in die Politik einen menschlichen Zug mit hineinbringen"

21. Januar 1990. Der Parteivorsitzende Hans Wilhelm Ebeling zu den Zielen der am Vortag in Leipzig gegründeten DSU:

Hans Wilhelm Ebeling (DSU, 1990) (imago/Sepp Spiegl)
Hans Wilhelm Ebeling (DSU, 1990) (imago/Sepp Spiegl)

"Wir haben in zunehmendem Maße eine Neubildung von vielen, vielen Gruppen hier bei uns in der DDR beobachtet. Die Gefahr einer Zersplitterung besteht ja, wenn so viele Menschen überall kleine Gruppen im Lande bilden. Und aus diesem Grunde sind wir zusammengekommen, um unter einem Namen alle bürgerlich-christlich-liberalen Gruppen zu sammeln und unter einem Namen dann auch bei der Wahl anzutreten. Es ist die DSU - Deutsche Soziale Union - es sind also zwölf Gruppierungen, die sich dieser Partei angeschlossen haben. Damit haben wir eine große Zahl von Menschen hinter uns. Für die Menschen vielleicht: Bei uns ist es wichtig, dass wir uns als eine Schwesterpartei der CDU West/CSU verstehen, das heißt dieser beiden Bundestagsfraktionen. Und wer diese beiden Parteien über die Jahre hinweg verfolgt hat, weiß natürlich, was diese Parteien wollen, was sie vertreten, welches Programm sie haben. Einmal möchten wir eine Politik betreiben, die sich anlehnt an das christlich-ethische Ideal, das heißt, wir möchten in die Politik einen menschlichen Zug mit hineinbringen. Zweitens möchten wir die Einführung der sozialen Marktordnung und wir wollen unbedingt die deutsche Einheit."

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