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StartseiteBüchermarktDie Geschichte des großen Ganzen02.12.2007

Die Geschichte des großen Ganzen

Buch der Woche: "Waffenwetter" von Dietmar Dath

Der Roman "Waffenwetter" macht es seinem Leser nicht leicht. Dietmar Daths Werk lässt sich als Wissenschafts- und Ökothriller, aber auch als Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Intellektuellen in unübersichtlichen Zeiten lesen.

Von Nils Kahlefendt

Dietmar Dath ist ein fleißiger Schreiber (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)
Dietmar Dath ist ein fleißiger Schreiber (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Warum mit Umwelt-Kanzlerin Merkel durch grönländische Fjorde schippern? Es gibt noch andere reizvolle Destinationen: Vier Autostunden von Anchorage in den nahezu unbewohnten Weiten Alaskas steht ein geheimnisvoller Antennenwald. Die Anlage heißt Haarp - "High Frequency Active Auroral Research Project".

Die Abkürzung klingt harmlos: ein Forschungsprogramm, bei dem Teilchen in der oberen Erdatmosphäre mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen beschossen werden, eine Miniaturausgabe dessen, was die Sonne im Großen tut. So erklären es zumindest die Betreiber von Haarp, die Universität von Alaska, die US-Luftwaffe und die Marine.

Was Wunder, das die streng abgeschirmte Anlage die Fantasien von Hobby-Geheimdienstlern aus aller Welt erhitzt und Gegenstand bizzarrer Verschwörungstheorien ist: Lassen sich mit Haarp Klima und Wetter, ja die menschliche Hirntätigkeit manipulieren? Ein Super-Star-Wars-Projekt, gegen das Ronald Reagans SDI-Pläne wie ein harmloser Witz wirken? Oder die Paranoia von spinnerten Ufologen, die ihre Mützen mit Alu-Folie auslegen? In jedem Fall ein toller Stoff für einen wie Dietmar Dath, der auf die Frage, in welchem Verlag er künftig gerne noch einmal veröffentlichen wolle, spitzbübisch einen "kommunistischen Staatsverlag" und Tor Books in Amerika nannte, "die beste Adresse für literarisch wertvolle Science Fiction".

"Waffenwetter" ist nicht in Nordkorea oder New York, sondern - wie zuvor "Die Salzweißen Augen" und "Dirac" - im Frankfurter Suhrkamp Verlag erschienen. Dath hat dafür nicht nur Hunderte wirre Websites, hanebüchene Broschüren und die Werke seriöser Haarp-Kritiker durchforstet, sondern selbst am verschlossenen Tor der Anlage in Alaska gerüttelt. Wer will, kann sich die Schnappschüsse der Reise im Netz ansehen. Herausgekommen ist kein Sachbuch, sondern ein Roman. Daths Welt funktioniert eher über das Erzählen als über Begründungen, das große Ganze, die Totalität - und um nicht weniger geht es ihm - ist eher Geschichte als Argument. Und so führt er sein ungleiches Protagonisten-Paar Claudia und Konstantin - die skeptische junge Schöne und den alten Kommunisten - auf eine Expedition in fremde Bücher und Gedanken, bevor sie wie Hänsel und Gretel vor dem Knusperhäuschen am schwarzen Antennenwald stehen.

"zwei tote sprechanlagenboxen an schmutzigen pfosten, zwei blumentröge, in denen splitterschutt, erdimitat und erbärmliches kraut der kälte trotzen. bäume aus dunkelheit, ein vereister weg wie krustiger pizzarand. weit weg, entrückt auf bewaffnetem land, steht ein großes generatorenhaus, eierlikörfarben, und summt, und dröhnt. "das ist”, sag ich, und weiß nicht, was es ist. ( ... ) alles, was ich gelesen hab darüber, war ganz anders: paranoid schon, aber auch spekulativ, technisch, kühl. Hier aber, am schauplatz selber, ist es nicht technisch, sondern nur verhext. dieses laute summen: "das ist ... böse”, sag ich, weil mir das wort endlich einfällt. er lächelt wie entschuldigend: "nun ja, das ... das sagte ich dir doch, nicht war?"

Dietmar Dath, Jahrgang 1970 und seit seinem abgebrochenen Physik- und Linguistikstidium schriftstellerisch tätig, ist nicht nur einer der außergewöhnlichsten, sondern wahrscheinlich auch der fleißigste jüngere deutsche Autor der letzten Jahre. Als sein Debütroman "Cordula killt dich!" 1995 im eigens dafür gegründeten Berliner Verbrecher Verlag erschien, sollte das wilde, mit Druckfehlern gespickte Werk der Auftakt einer Hexalogie sein. Dath kündigte die folgenden Bände mit Titel und Erscheinungsjahr an - für einen Zeitraum von 15 Jahren! Zwar hat keines der Bücher dieser literarischen Agenda 2010 je das Licht der Welt erblickt, sie war ein Witz, dennoch kann es Daths literarisch-publizistischer Output inzwischen mühelos mit der Leistung von Extremsportlern aufnehmen. In den vergangenen zwölf Jahren sind neun Romane, ein Sachbuch über Computer und in Enzensbergers "Anderer Bibliothek" der Essayband "Höhenrausch - Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in 20 Gehirnen" erschienen; nicht mitgerechnet die Artikel, die er als Chefredakteur des Popmusikmagazins "Spex" und ab 2001 als Redakteur im Feuilleton der "FAZ" veröffentlichte. Daths Themenspektrum reicht von Heavy Metal und Drogenpolitik bis zu Stephen Hawking, Marx und Madonna. Wie seine Kolumnen und Essays sind auch seine Romane stets große Resonanzräume, die möglichst viele Anspielungen und Stimmen gleichzeitig zum Klingen bringen wollen.

Auch "Waffenwetter", das sei eingestanden, macht es seinem Leser nicht leicht. Aus dem Gedankenfluss des Textes tauchen, neben ausgiebigen Exzerpeten verstiegener Haarpbroschüren und Websites, etwa der belgische Künstler Marcel Broodthaers, der Ingenieur und angebliche Erfinder eines Perpetuum Mobile, John Ernst Worrell Keely, Lears Töchter, Bert Brecht, Peter Hacks, die Bibel, die Popband Tocotronik und Figuren aus Daths letztem Roman kurz auf und wieder ab. Daths Medium ist dabei die 19-jährige Abiturientin Claudia Starik, und so lässt sich der Roman als Wissenschafts- und Öko-Thriller, aber auch als Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Intellektuellen in unübersichtlichen Zeiten lesen. Was Claudia umtreibt, findet sie Schwarz auf Weiß in einem Katalogtext über Broodthaers' späte Entscheidung für die Kunst:

"er wollte einfach noch mal sehen, ob das sein muss, dass man so abgefertigt wird, weggespült, aussortiert, oder ob man wenigstens irgendwo markieren kann, dass man sich etwas mehr erwartet hat, dass man sein menschliches potential doch gerne irgendwo reingekerbt hätte. in diese ganze unerschaffenheit, die wir leiden."

Für das Erste wäre Claudia schon zufrieden, man ließe sie ihren Platz in der Welt selber finden. Da ist, weiß Gott, guter Rat teuer.

"ob ich mir von IHNEN einen engel wünschen darf, in persilsauberem leinentuchkleid, mit einem breiten schwert, um dessen klinge flammen tanzen, der an meiner schwelle steht und mich bewacht, bis ich mich entschieden habe, wer ich sein will? der gute kerl hat seine gäste nicht herausgegeben, mich aber investieren die alten in alles, in ihre träume und absichten, für sie soll ich studieren oder kommunistin werden, ich wäre lieber bloß eine bitch, deren wünsche man nicht ignorieren kann. können SIE mich dahin führen, kann mich einer IHRER engel dahin begleiten oder eben, siehe, mich bewachen, bis ich weiß, was ich brauche, wo es ist, um selber dahin aufzubrechen?"

Claudia spürt natürlich nicht permanent dem richtigen Leben im falschen nach. Nebenbei steht sie auf Shakira und auffällige Lippenstiftfarben, schaut Viva, wählt Grün, ist ein Physik-Ass, gilt aber auch als die "inoffizielle Schriftstellerin" ihres Jahrgangs. Dass sie mit ihren gutbürgerlichen Eltern im Dauerclinch liegt und eine heftige Affäre mit einem ihrer Lehrer hat, macht die Dinge nicht unkomplizierter. Gerade in den Liebesszenen bewährt sich die zwischen Coolness und emotionaler Berührung oszilierende Sprache, die Dath für seine Heldin findet.

"er denkt wahrscheinlich, dass ich vor wildwahn gar nicht denken kann, das glauben die gern, weiß ich von jens und vor ihm von stephan, die macht das ganz wahnsinnig, wenn sie annehmen dürfen, wir verlören ihretwegen den verstand ( ... ) dabei ist es so, dass ich an alles mögliche denken kann dabei, an die ausgedachte Musik, die meine kehle für ihn macht, ans mündliche abi, an stefanie, die mir noch cds schuldet, und trotzdem spült mich alles völlig unaufhaltsam immer höher, diese wellen aus der mitte, das beben unter den bienen, gluthell, bis immer mehr von mir wie empfindliche haut ist, die gestreichelt wird, echos ins herz rein und in den kopf. dann wird es ganz still auf einmal vom licht, so atme ich aus; mehr atem, als die lungen fassen können, atem aus den adern und nerven. ( ... ) wenigstens stellt er nicht diese doofe frage, die jens immer gestellt hat, ob ich "schon fertig” bin. klar bin ich fertig, ich bin fertig auf die welt gekommen, ihr spinner, nur noch gewachsen und ein paar mal überarbeitet worden."

Einziger Vertrauter in all den Turbulenzen ist Konstantin Starik, Claudias Großvater, mindestens so stur wie sie; ein kreuz- und querdenkender Alt-Kommunist, der es, passenderweise mit einer Elektrokette namens Sputnik zum Multimilionär gebracht hat und nun das politische Bewusstsein seiner "Lieblingsenkelin" zu schärfen versucht - mit einer als Abi-Geschenk deklarierten Reise zur Haarp-Anlage, alten Stalin-Broschüren, gern aber auch mit längeren Predigten über Imperialismus, Bildungsnotstand und andere Unerfreulichkeiten.

"was hat die partei damals nicht ihre klein- und großbürgerlichen intelligenzler angehalten, das auf der besseren schule erworbene zum tüchtigen klassenverrat zu gebrauchen - die scharfen waffen ans proletariat weiterzugeben. heute? was willst du weitergeben, das du nicht privat gelernt hast? ihr könnt froh sein, wenn man euch artikel aus dem `spiegel`vorliest. wer an die universität kommt, hat nicht euklid noch petrarca gelesen, nicht descartes noch shakespeare, weder milton noch goethe. ihr könnt keine saubere gemüsehändlerbilanz mehr ziehen, geschweige die tierkreisabweichung der venus in hexadezimalen ausrechnen. ein trübes und träges geschlecht wächst heran, ihr lebt und, lieber himmel, lernt in betäubendem äther' ...ich mach ihm eine kleine freude: 'naja, aber sollen wir im lk den michelson-morleyversuch machen, damit wir wissen, dass es keinen äther gibt? deine bildungsideale sind voll bürgerlich und ehm ziemlich elitär!' konstantin fällt nach vorn und kramt im mantel nach seinem taschentuch. 'pfffpöh, bürgerlich, bürgerlich, komm mir nicht so. es hat seit dem aufkommen des imperialismus doch überhaupt kein sogenanntes bürgerliches bildungsideal mehr gegeben. ist verramscht. das letzte bildungsideal, das überhaupt noch verteidiger findet, kann nur das sozialistische sein, selbst der pinsel trotzki hat das erfaßt.' hurra sozialismus und wie blöd die andern sind: die predigt ist am ziel, er kann sich schnäuzen und zurücklehnen. Ich hab ihn gern. er weiß das und genießt es unauffällig, alte schule."

Claudia nutzt das Vorrecht der Jugend zum wilden, nicht-systematischen Denken konsequent. Zunächst fühlt sich der Leser, will er den von Dath atemlos, oft in unvollendeten Halbsätzen und in konsequenter Kleinschreibung nachvollzogenen Hirnsprüngen seiner Heldin folgen, wie im Stop-und-Go-Verkehr zur Stoßzeit. Zudem schwant einem im Verlauf des Texts, dass man einer Figur, die einen zudringlich werdenden kleinkriminellen Mitschüler vors Auto schubst, Telefongespräche mit ihrem toten Bruder führt und ganze Passagen aus Shakespears "Lear" träumt, nicht unbedingt über den Weg trauen kann. Je vertrauter einem jedoch Sound und Rhythmus von Claudias Sprache werden, desto weniger stören derlei Rätselhaftigkeiten und scheinbar ins Leere laufende Sätze. Man nimmt die Einladung zum Mit- und Weiterdenken an, findet Spaß am ironisch-intellektuellen Schattenboxen von Opa und Enkelin und folgt den beiden auch dank Daths touristischer Ortskenntnis bereitwillig, wenn sie im zweiten Teil des Buches von Anchorage aus endlich ihre Spionage-Expedition zur Haarp-Anlage starten - eine Expedition, auf der sich Claudia, halb widerwillig, halb von der Situation gepackt, in eine Art "Rote Zora von der investigativen Extremdetektivistik" verwandelt: klandestine Treffen mit Anti-Haarp-Aktivisten, gefälschte Pässe und ein jamesbondartiger Spezialhelm mit eingebauter Kamera für Konstantin.

"sie sind sich hier ganz sicher: das wird eine große story, man leistet demokratische medienarbeit, aber in spektakelform, "rather like terrorism minus the victims", wie der doctor scherzt, also es ist alles darauf berechnet, dass die resonanz groß wird, wie bei abu ghraib oder falludscha oder my lai oder"

Nur so lange man noch zweifelt, ob man spinnt, kann man sicher sein, dass es nicht so ist: Claudia ist es schließlich, die dem "Gespensterkram", der "Kasperliade" des Unternehmens ein Ende macht, in dem sie mit Konstantin, alle Konspirationsregeln über Bord werfend, direkt zum Tor der Anlage fährt.

"die reise, spüren wir beide, ist zu ende. der plan ist gescheitert, von mir unmöglich gemacht. wir stehen vor der festung, die uns ignoriert. ich überleg ganz dumm, ob ich wohl rauchen soll. das auto hat auch angst, es stellt sich schlafend. ich zuck mit den schultern: "tzja. ja. also. tut mir leid, ich ... du hattest recht. hier wohnt der deibel." wir stehen da, umschlungen, vor dem ding, das wir entlarven wollten. lösen uns lang nicht voneinander."

"Am Schauplatz sehen die Dinge anders aus", erst recht dort, wo sich sogar die Natur so verhält, als wäre sie abergläubisch. Mit dieser Erfahrung ist der Journalist Dietmar Dath aus Alaska zurückgekehrt - und der Überzeugung, dass selbst "Verschwörungsspinner" und von ihnen Angesteckte die richtigen Fragen stellen können, etwa die nach demokratischer Kontrolle über militärisch nutzbare Großforschungsprojekte. Daths Roman indes liest sich auf seiner Zielgeraden, als sei er selbst von Haarp panisch gestrahlt worden. Ist Claudia, die uns auf über 200 Seiten schon fast ans Herz wuchs, ursprünglich ein Retortenbaby aus dem sibirischen Eugenik-Labor, von Konstantin in eine westdeutsche Mittelstandsfamilie geschleust? Liefert sich Fräulein Starik, die eben noch fürs Abi büffelte, als bolschewistische Lara Croft einen Showdown mit amerikanischen Elitesoldaten und zerstört die Haarp-Anlage? Ist der Antennenwald, in den Claudia eindringt, ein monströses, umgekehrtes Babel?

"ja, ich sehs: kosmischer teilchenschauer, alle blitze aller gedanken von außen, für uns - ein negatives pion, davon ab ein negatives muon und ein neutrino, ein positives pion, davon ab ein positives pion und ein neutrino, ein atomkern, davon ab protonen und neutronen, ein neutrales pion, davon ab gammastrahlen, davon ab elektronen und positronen, mehr gammastrahlen, mehr elektronen, und alles in mustern, in syntax, in verläufen, flußdiagrammen und stemmata von "es ... er redet mit uns, mit der Welt, es hat, ist eine sprache ..." "ja, und hier wird die unterhaltung zerbrochen. hier wird verhindert, dass wirs verstehen." hier wird IHRE sprache zerstreut, so wie SIE unsere zerstreut haben, am turm zu"

Oder hat sich die Heldin, pardon, die letzten Wochen waren ja tatsächlich etwas anstrengend, in eine waschechte Psychose geflüchtet?

"also komm, nimm es ernst: die zeitzone pubertät ist eine ganz andere, gilt auch für tage, wochen, monate ... da kommt einiges durcheinander, gestreckt, gestaucht, ich meine, wenn man direkt abfotografieren oder protokollieren könnte, was in so einem jugendlichen hirnjahr an schwerstwiegenden ... ”
"praktisch wie permanenter jet lag, hm?”"

Leicht durchgeschüttelt, dafür auf hohem Niveau unterhalten, klappt man auch Dietmar Daths "Waffenwetter" zu. Ob Claudia in der Jugendpsychiatrie landet oder wie weiland die Gründer der RAF Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes wird, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Wer wie sie für die Abiturzeitung einen mit Kunstkatalog-Zitaten gespickten Text einreicht, gibt zu schönsten Hoffnungen Anlass - auch wenn die beste Freundin das naturgemäß anders sieht:

""es hat halt so was angebermäßiges und ist so lang. es ist echt richtig lang, claudia.' – 'du sagst das so, als ob ich schwachsinnig wäre und es selber nicht weiß, dass der text lang ist. natürlich ist der text lang. und genau darum geht es auch, dass man sich die zeit nimmt, dass man an der stelle eine pause, eine bremse abkriegt und dann mal nachdenkt: was könnte mir das jetzt sagen?' – 'mir sagt das', sie holt luft, und bevor stefanies satz zu ende ist, weiß ich, dass er nur auf eine gemeinheit rauslaufen kann, 'dass du jetzt langsam wie deine eltern wirst. ich meine, aus einem kunstkatalog! geht's noch! das ist ne abizeitung, nicht die frankfurter allgemeine!"

Hier müssen wir, gerade mit Blick auf "Waffenwetter", ernsthaft widersprechen: lieber ein bisschen neunmalgescheit und schrill als langweilig. Haarp, reiche Kommunisten und unterbeschäftigte Pädagogen sollten im Auge behalten werden. Das gilt natürlich auch für Dietmar Dath. Wenn er so weiterschreibt, landet er wirklich noch bei Tor Books.


Dietmar Dath: Waffenwetter. Roman
Suhrkamp 2007
291 Seiten, 17,80 Euro

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