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StartseiteDossierBerlin und seine zoologischen Gärten15.01.2016

Die geteilte Arche Berlin und seine zoologischen Gärten

Hätte Berlin nicht zwei Zoos - wir müssten heute einen zusätzlichen bauen", behauptet Andreas Knieriem. Dabei hat der frühere Münchner Zoodirektor in der Hauptstadt keinen leichten Job angetreten: Er ist Direktor gleich zweier Zoos. Braucht das notorisch klamme Berlin wirklich zwei Zoos?

Von Rosemarie Mieder und Gislinde Schwarz

Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem spricht auf einer Pressekonferenz am 01.04.2015 im Tierpark in Berlin zu den Journalisten. (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)
Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem während einer Pressekonferenz am 01.04.2015 im Tierpark in Berlin. (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Der Westberliner ist der älteste in Deutschland und liegt mitten in der City West. Der Ostberliner Tierpark dagegen wurde erst 1955 eröffnet. Er befindet sich außerhalb des S-Bahn-Rings in Lichtenberg und ist mit 165 Hektar Fläche einer der größten seiner Art weltweit. Zwei Zoos der Superlative auch hinsichtlich der Kosten: Während sich der Westberliner, eine Aktiengesellschaft, allein trägt - dank hoher Besucherzahlen, Spenden und Erbschaften, aber auch dem legendären Werbeträger Eisbär Knut - benötigt die Tochter-GmbH jedes Jahr Hunderttausende Euro an Zuschüssen.

Zwar kommen auch hierher - wie ins West-Pendant - jährlich eine Million Berliner. Touristen aber, die dort zwei Drittel der Besucher ausmachen, verirren sich kaum mal in den tiefen Osten. So gibt es seit der Wende immer wieder Diskussionen.

Produktion: DLF 2016

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