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StartseiteLange NachtDie Kreolisierung der Welt04.05.2013

Die Kreolisierung der Welt

Eine Lange Nacht über den französischen Publizisten und Essayisten Édouard Glissant

Édouard Glissant, der 2011 in Paris verstorbene Dichter, Essayist und Romancier aus Martinique, beschreitet in seiner Poetik eigene Wege, um die globale Chaos-Welt zu erfassen. Er geht dabei vom Magma der Erde aus, von den Erdbeben und Wirbelstürmen der Karibik, analysiert die Einflüsse einer immer noch nachwirkenden Kolonialgeschichte.

Von Margrit Klingler-Clavijo

Der französische Publizist und Essayist Édouard Glissant (picture alliance / dpa /epa/Jerome Rey)
Der französische Publizist und Essayist Édouard Glissant (picture alliance / dpa /epa/Jerome Rey)

Er hat sich für die Aufarbeitung der Geschichte des internationalen Sklavenhandels eingesetzt. Die Vermischung bzw. Kreolisierung der Kulturen, der Sprachen und Religionen, wie Glissant sie zuerst in der Karibik untersuchte, lässt sich mittlerweile überall auf der Welt beobachten, sogar in den USA, wo Barack Obama ihr wohl exponiertester Vertreter ist.

Eine Lange Nacht" über Édouard Glissant, der als visionärer Nomade in der Karibik, in Afrika, Europa und in den USA über sein Pariser Institut-du-Tout Monde für ein offenes Miteinander der Kulturen gewirkt hat.

Informationen über Edouard Glissant in französischer Sprache

Auszug aus dem Manuskript:

"Gegen Ende der zwanziger Jahre hat der Vulkan Pelée so sehr vor Wut
gegrollt, dass eine kleine Legende daraus hervorgegangen ist, der zufolge ich in einem seiner Ausflüsse geboren worden wäre und dass meine Mutter, bedrängt von den Bewegungen des kurz bevorstehenden Ausbruchs, bestimmt weniger unter den Qualen der Geburt gelitten hätte. Für ein Kind, das Dichter sein wird, ist es ein eitler Gedanke, im Getöse eines vulkanischen Durcheinanders auf die Welt gekommen zu sein, vielleicht sogar einer verfluchten, wenngleich flüchtigen Eruption, und dadurch enge Verbindungen zu den Kräften geerbt zu haben, die es sich nicht vorstellen kann."


So schildert Édouard Glissant in seinem letzten, 2009 erschienenen Essay PHILOSOPHIE DE LA RELATION die Legende seiner Geburt und offenbart zugleich eine seiner wichtigsten Inspirationsquellen: Die maßlose und gewaltige Natur der Karibik mit ihren Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Wirbelstürmen und Überschwemmungen. Die Landschaft ist in seinen Gedichten, Essays und Romanen kein bloßes Dekor, sondern eine höchst lebendige und unberechenbare Figur. Warum beim Schreiben nicht vom Magma der Erde aus gehen, hat sich der Autor aus Martinique gefragt und seine Vorstellungen vom idealen Text in LA COHEE DU LAMENTIN, dem fünften Band seiner Poetik erläutert.

"Ich weiß nicht, wann ich in meinen jungen Jahren davon geträumt habe, einen Text entwickelt zu haben, der sich ahnungslos zusammenrollte, doch in einer kompakten Art des Sieges über sich selbst, bis er nach und nach seine eigenen Bedeutungen hervor brachte. Dabei war die Wiederholung der Faden, mit diesem unmerklichen Abweichen, das weiter bringt. Bei dem, was ich schreibe, bin ich immer diesem Text nachgejagt. Es verdrießt mich noch immer, nicht dieses wirbelnde Fegen wieder zu finden, das er schuf, das in einem Urwald zu wühlen schien und Vulkane hinab glitt. Doch manchmal bringe ich eine Art Schatten mit, der die paar Wortfelsen miteinander verbindet, die ich entlang einer solchen Landschaft errichte, ja, einen Urwald zu einem Vulkan."

Gebannt von kreolischen Erzählungen

Édouard Glissant wurde am 21. September 1928 in Sainte – Marie geboren, einem kleinen Ort im Norden von Martinique. Er starb am 3. Februar 2011 in Paris und wurde fünf Tage später in Martinique beerdigt. Seiner Ansicht nach hat sich die Kolonialgeschichte tief in die Landschaft von Martinique eingegraben: Die Herrenhäuser der Békés stehen hoch oben auf den "Mornes", den Hügeln, während die Häuschen der schwarzen Plantagenarbeiter in den Tälern der ungestümen Natur ausgeliefert sind. Auch Glissants Elternhaus, an das sich der malische Filmwissenschaftler und Filmemacher Manthia Diawara erinnert in seinem Nachruf auf den Freund, mit dem er Jahre zuvor Martinique bereist hat.

"Die ganze Fahrt über redete Édouard Glissant vom Dunkelgrün der riesigen Bäume, die es nicht mehr gibt; von Flüssen, die über Kieselsteine rauschten und gegen Felsen schlugen, was man nicht mehr hört (…) Nach der Ankunft in Bezaudin zeigte mir Édouard das Elternhaus, besser gesagt, seine Spur, da es der Wirbelsturm Hugo hinweggefegt hatte. Ach Édouard, in diesem Augenblick hast du mich gelehrt, wie man keine Angst hat, weder vor einem Abgrund noch vor dem Tod, noch vor dem Verlust, nicht einmal vor dem Vergessen."

Die Plantagenwirtschaft wie sie in der Karibik, den Südstaaten der USA und zahlreichen Ländern Lateinamerikas bis in die 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts betrieben wurde, war für die Besitzer ein äußerst rentables Geschäft, jedoch harte Knochenarbeit für all die Afrikaner, die auf den Sklavenschiffen dorthin verfrachtet worden waren. Unter Androhung der Todesstrafe war es ihnen verboten, lesen und schreiben zu lernen, weshalb sie ihre Erzählungen und Gesänge nur mündlich von einer Generation zur anderen überliefern konnten. Édouard Glissant hat als Kind gebannt den kreolischen Erzählern gelauscht, was seine Art zu schreiben nachhaltig beeinflusste.

"Ich wurde auf einer Plantage geboren; mein Vater war Verwalter auf einer Plantage und daher habe ich als Kind das Universum der Plantage kennen gelernt, und das hat meine Vorstellungswelt geprägt. Nach Einbruch der Dunkelheit gab es immer einen Landarbeiter, der bei Kerzenlicht kreolische Erzählungen vortrug.
Wer je auf einer Plantage lebte, hat ihnen zugehört. So hat Faulkner oft den
schwarzen Erzählern des Mississippi gelauscht, oder den indianischen. Anders ausgedrückt, wir wurden geprägt von einer Praxis der Oralität, die unmittelbar, ja geradezu instinktiv war. Die Oralität hat ihre eigenen Strukturen: Der kreolische Erzähler wiederholt, und ich sage provokativ, dass die Wiederholung eine moderne Form der Erkenntnis ist. Der kreolische Erzähler wiederholt, er zerstört die Geschichte, die er erzählt. Wenn er eine Geschichte erzählt, verschachtelt er sie in einer anderen, fängt noch eine Dritte an, kommt wieder auf die erste zurück, das heißt, er hält sich nicht im Geringsten an die Erzählstruktur des Westens. Will man die Wahrheit einer Person, eines Landes, einer Sache ausdrücken, sucht man nicht nach der Formel, die alles auf einmal auf den Punkt zu bringen versucht, wie es oft in der abendländischen Lyrik der Fall ist. Es ist hochinteressant, dass bei weißen Schriftstellern der Plantage wie Faulkner oder Saint - John Perse, dem Dichter aus Guadeloupe, die Akkumulation, die Aufzählung eine Form der Suche nach der Wahrheit ist, und das geht direkt auf die kreolische Erzählung zurück, auf mündliche Erzählstrukturen. Die Oralität hat die Schriftsprache nicht ersetzt, sondern ist in sie eingedrungen und hat sie verändert, das gilt für das Französisch von Saint - John Perse und das amerikanische Englisch von Faulkner Mittlerweile ist die Oralität der Erzählung Ausdruck der Revanche aller oralen Kulturen, die wegen ihrer Mündlichkeit für minderwertig gehalten wurden. Heute geht sie in die Schriftsprache ein und befruchtet sie, wie im Reggae, der Dub Poetry oder dem Rapp."


Auszug aus dem Manuskript:

2005 schrieben Édouard Glissant und Patrick Chamoiseau gemeinsam einen Protestbrief an Nikolaus Sarkozy, der damals noch Innenminister von Frankreich war. Der Anlass? Ein Gesetzesentwurf, der vorsah, in den Schulbüchern die positiven Aspekte der Kolonisierung hervorzuheben. Im Brief der beiden Schriftsteller aus Martinique heißt es:

"Martinique ist ein altes Land, das Sklaverei, Kolonisierung und Neokolonisierung kennt. Allerdings ist dieser nie endende Schmerz ein wertvoller Lehrmeister: Er hat uns den Austausch und das Teilen gelehrt. Entmenschlichende Situationen sind wertvoll, da sie im Herzen der Beherrschten dieses Pulsieren erhalten, aus dem stets die Forderung nach Würde hervorgeht. Unsere Erde giert mächtig danach: Es ist nicht zu fassen, dass eine solche Nation per Gesetz Richtlinien für den Schulunterricht vorgeschlagen oder erzwungen hat, wie es das erstbeste autoritäre Regime getan hätte und dass diese Richtlinien schlicht und ergreifend dazu dienen, ihre Verantwortung in einem Unternehmen (der Kolonisierung) zu kaschieren, von dem sie rundherum profitierte und was unmissverständlich zu verurteilen ist."

2009 verfassten Édouard Glissant und Patrick Chamoiseau mit neun anderen Schriftstellern aus den Übersee-Departements "Das Manifest für die Produkte, die dringend benötigt werden."

Édouard Glissant/Interview Paris/Mai 2009
"Wir gehen davon aus, dass man nicht leben kann, wenn man nur ökonomisch denkt und handelt. Man muss versuchen, an das zu denken, was nach dem Kapitalismus kommt. Die beste Art den Kapitalismus zu bekämpfen, besteht darin, sich schon jetzt einen "Après-Kapitalismus" vorzustellen, das heißt eine Welt, in der die Zwänge des Kapitalismus keine Zwänge mehr sind. Eine Welt, in der es möglich ist, über die Unentgeltlichkeit der Existenz nachzudenken, zeitweilig und ortsgebunden. Eine Welt, in der das Konzept individueller Verantwortung weiter gefasst werden kann und über die wirtschaftlichen, verkaufs - und werbetechnischen Bestimmungen und Ähnliches hinausreicht, die man Völkern und Menschen aufzwingt. Diese Dimensionen sind die Produkte, die wir dringend benötigen. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass sie mit den Produkten zusammenkommen, mit denen wir die Grundbedürfnisse der Menschen abdecken. In dem Moment, in dem wir diese Art von Verbindung herstellen, werden die Menschen anfangen, tatsächlich zu leben, statt in ein Räderwerk eingezwängt zu sein, das der kapitalistische Liberalismus antreibt.

Was in allen Manifesten von Édouard Glissant und Patrick Chamoiseau anklingt: Die Suche nach Alternativen zu Unterdrückung und Entmenschlichung geht einher mit Sprach- und Gesellschaftskritik, worauf sie in ihrem Brief an Barack Obama verweisen.

"Wenn wir die Weltbeziehung denken, in ihr leben und handeln, setzen wir Glanzpunkte des Imaginären, Blitzlichter der Poetik, Visionen des Politischen, und verpflichten sie der Schönheit. Ausbeutung, Verbrechen, Herrschaft vermitteln nie den Eindruck des Schönen."

Eine bessere Illustration der "Poetik der Beziehung" als die Anthologie LA TERRE, LE FEU, L´EAU ET LES VENTS zu Deutsch DIE ERDE, DAS FEUER, DAS WASSER UND DIE WINDE, die Édouard Glissant 2010 herausgab, kann man sich gar nicht vorstellen. Scheinbar nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt, treffen hier Schöpfungsmythen aller Kontinente und Epochen auf grundlegende Reden schwarzer Freiheitskämpfer - Frantz Fanon, Malcolm X, Nelson Mandela, – und begegnen Gedichten der Weltliteratur - Ibn Arabi, Frankétienne, Mahmud Darwisch und Auszügen aus Romanen von James Joyce, Lezama Lima, Claudio Magris. So wie sich in der heutigen Chaos-Welt Menschen verschiedener Kulturen begegnen, prallen hier Schöpfungsmythen, Gedichte und Textfragmente in einer die Grenzen von Zeit und Raum sprengenden Simultaneität aufeinander. In der Einleitung zu dieser ungewöhnlichen Anthologie schreibt Édouard Glissant:

"Wir können heute die heiligen Beschwörungen von den Uranfängen der Menschheit im gleichen Zug und zur gleichen Zeit lesen und aussprechen wie die Gedichte, die die modernen Sümpfe und die Räderwerke der Städte und die verschandelten Landschaften geprägt haben und zwar am Rand des Strebens nach einer universellen Geschichte, den auf einander folgenden Sprüngen in den Geschichten der Völker und dem Zurückweichen der Elemente des Ganzen, der Lawine und dem Brand, der Überschwemmung und dem Wirbelsturm, der Erde und dem Feuer, dem Wasser und der Luft."

Er war tief beeindruckt von den Schöpfungsmythen der Maya wie sie im Popol Vuh und den Prophezeiungen des Chilam Balam überliefert wurden, weil darin der Absolutheitsanspruch der monotheistischen Weltreligionen relativiert wird.

"Interessant an diesen Mythen der amerikanischen Indianer ist erstens, dass sich die Götter viermal anschicken, die Welt zu erschaffen – die ersten drei Male täuschen sie sich, es klappt nicht – und zweitens, dass es "ein Loch" zwischen der Erschaffung der Welt und dem Anfang der Geschichte gibt, das heißt dem ersten Menschen. Das Denken über den Gründungsmythos des Westens könnte dieses "Loch" nicht zulassen. Aus diesem Grund hält sich der Mensch in den Mythen der amerikanischen Indianer nicht für den Besitzer, sondern für den Bewahrer der Erde. Wie der, der da ist, um sie zu ehren, zu unterhalten, nicht um sie zu vergewaltigen oder zu beschmutzen. Warum? Weil dieses Loch, diese Abwesenheit, das sich zwischen die Erschaffung der Welt und den Anfang der mythischen Geschichte und dem Erscheinen des ersten Menschen gräbt, das weithin sichtbare Zeichen ist, dass es die Legitimation des Besitzes und die Aneignung der Erde nicht gibt."

Der Bezug zur Erde und die Verbindung zu den Elementen wird bereits im Titel der Anthologie hergestellt, wie Emanuelle Collas bemerkt, die Verlagsleiterin der Edition Galaade, die die Anthologie in enger Zusammenarbeit mit Édouard Glissant heraus-
gab..

"Es ist kein Zufall, dass die Anthologie DIE ERDE, DAS FEUER, DAS WASSER UND DIE WINDE heißt. Er hatte einen Bezug zur Welt, der auf uraltes Wissen zurückgeht, dazu das Denken der Erschütterung, das direkt von der Erde ausgeht, vom Erdbeben. All dies setzt ein anderes Denken frei, heißt auch zu akzeptieren, dass man nichts versteht. Er liefert uns die Schlüssel für die Beziehung zu uns selbst, zum anderen, zur Welt, zum aktuellen Geschehen."

Letzte Lesung kurz vor seinem Tod 2011

Am 3. November 2010 wurden Gedichte und Textpassagen aus dieser Anthologie im Pariser Theatre de l´Odéon im Beisein von Édouard Glissant rezitiert. Es war seine letzte öffentliche Lesung vor seinem Tod am 3. Februar 2011.

"Wenn ein Dichter stirbt, werden seine schönsten Bilder, seine markantesten Werke, doch auch seine alltäglichsten Worte sofort in den unsichtbaren Ritzen des Unwahrscheinlichen aufbewahrt und in den geheimnisvollen Spalten der Zeit, wo sie die Wagemutigen zu Rate ziehen."

2011 war das Jahr der posthumen Ehrungen für Édouard Glissant in der Karibik, den USA, Afrika und Europa. Geehrt wurde er auf dem Pariser Salon du Livre, dem Literaturfestival Etonnants - Voyageurs, dem Theaterfestival von Avignon. Auf dem Festival JAZZ NOMADES trug Bernard Lubat eine Abschiedskomposition für seinen Freund vor, deren Wortspielereien wie ein Rückruf ins Leben klingen.

Bernard Lubat/Jazz Nomades
"Nachahmen schränkt ein, sich inspirieren, atmen, erfinden, einladen und Das ist der Riss, der Bankrott, Vielfalt, Würde, Vorstadt, wenn du nicht da bist, tot, ihr seid nicht gestresst, verschieden, wo? Du siehst, was ich nicht Sagen will, der Schrei der Welt wird zu Word, das Feuer ist in der Sprache und ich fühle mich nicht wohl (…) Glissant, umgekehrte Improvisationen: Édouard lebt!"



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Mit einer Vorbemerkung von Beate Thill

Édouard Glissant
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Abdelwahab Meddeb
Printemps de Tunis
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Der letzte der Gerechten
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Pour une littérature - monde, sous la direction de Michel
Le Bris et Jean Rouaud,
Paris, Gallimard, 2007

Kateb Yacine
Nedschma,Bibliothek
Suhrkamp, Frankfurt, 1963


Filme/DVD

UN MONDE EN RELATION
Manthia Diawara, New York, 2010

KREOL,
Fréderik Menart, Paris, 2011

ÉDOUARD GLISSANT, LA CREOLISATION DU MONDE,
Von Mathieu Glissant/Yves Billy, Paris, 2010

DVD
Identités et devenir
Les périphériques vous parlent Nr. 29
Francois Noudelmann/Liliam Thuram/Édouard Glissant/Francis
Parny/Patrick Chamoiseau
Filmemacherin: Federica Bertelli

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