• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend
StartseiteDossierGleichschaltung und Résistance im französischen Literaturbetrieb21.08.2015

Die "Liste Otto"Gleichschaltung und Résistance im französischen Literaturbetrieb

September 1940: Nordfrankreich ist von der Wehrmacht besetzt. Die Nazi-Strategen nehmen auch die Verleger an die Leine. Mit der Gegenzeichnung der Liste Otto - vermutlich benannt nach Otto Abetz, dem deutschen Botschafter in Paris - verpflichten sie sich zur Selbstzensur: keine jüdischen Schriftsteller mehr, keine Nazi-Gegner.

Von Christoph Vormweg

v.l. Marshal Petain, Otto Abetz und Admiral Darlan in Vichy. (imago / United Archives International)
v.l. Marshal Petain, Otto Abetz und Admiral Darlan in Vichy. Abetz war damaliger Botschafter des Deutschen Reiches. (imago / United Archives International)

Die Kollaboration funktioniert bestens - bis ein unbekannter Verlag im Untergrund aktiv wird. Das erste Buch der "Éditions de Minuit" - Vercors "Schweigen des Meeres", ein Aufruf zum passiven Widerstand - sorgt für Furore.

Was aber wird, wenn sich die Deutschen zurückziehen müssen? Wer rechnet dann mit wem ab? Konfliktlagen, die auch heute noch die Forscher umtreiben.

Produktion: DLF 2015

Manuskripte zum Download:

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk