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Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
StartseiteDossierDer Mythos von der unpolitischen Künstlerkolonie Worpswede21.04.2017

Die Lücke an der WandDer Mythos von der unpolitischen Künstlerkolonie Worpswede

Die Künstlerkolonie Worpswede wurde 1889 im malerischen Teufelsmoor bei Bremen gegründet. Die Worpsweder Maler der ersten Generation wie Fritz Mackensen oder Otto Modersohn galten schon bald als Meister der Landschaftsmalerei. Noch heute zieht es jedes Jahr Hunderttausende Besucher in die Museen, Ateliers und Galerien der Gemeinde.

Von Rainer Link

Die Aufnahme vom 23.05.2012 zeigt das vom Jugenstil-Künstler Heinrich Vogeler gestaltete Gesamtkunstwerk Barkenhoff in Worpswede (Kreis Osterholz). Der einstige Treffpunkt der Worpsweder Künstlergemeinschaft ist hier in seinem restaurierten Zustand zu sehen. (Ingo Wagner /dpa)
Der einstige Treffpunkt der Worpsweder Künstlergemeinschaft: das vom Jugenstil-Künstler Heinrich Vogeler gestaltete Gesamtkunstwerk Barkenhoff (Ingo Wagner /dpa)
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Die Künstler sind das touristische Kapital der Kommune. Vielleicht liegt es an der überragenden wirtschaftlichen Bedeutung des Kunstbetriebs für den Ort, dass die Historie der Worpsweder Maler während der NS-Zeit bis heute mit Stillschweigen belegt wird. Zeitgenossen, die darauf verweisen, dass etwa Fritz Mackensen, einer der Mitbegründer der Künstlerkolonie, seine Studenten später aufforderte, "am Aufbau arteigener Kultur im Sinne Adolf Hitlers" mitzuwirken, haben es jedenfalls schwer in Worpswede.

Aktualisierte Wiederholung vom 15. März 2013

Manuskript zum Download und Nachlesen:

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