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Die Narbe bleibt

Norwegen ein Jahr nach den Anschlägen von Utøya und Oslo

Von Marc-Christoph Wagner

Eine Überlebende des Massakers von Utøya
Eine Überlebende des Massakers von Utøya (picture alliance / dpa)

Ein Jahr nach den Anschlägen des 22. Juli 2011 mit 77 Toten hat Norwegen nur zu einer prekären Normalität zurückgefunden. Der Prozess gegen den Täter Anders Breivik fordert den Rechtsstaat heraus. Die Frage bleibt, wie ein Mensch aus der Mitte der norwegischen Gesellschaft unbemerkt zum Massenmörder werden konnte.

Auf den ersten Blick geht in der Osloer Innenstadt alles seinen gewohnten Gang. Die Straßencafés sind voll besetzt. Touristen flanieren über den Boulevard Karl Johan hinauf zum Königlichen Schloss. Auf den Bänken vor dem Parlament sitzen jung und alt – die einen unterhalten sich, andere genießen die Sonne für sich alleine mit einem Kaffee, einem Buch, ihrem Smartphone in der Hand.

Die Tränen in den Augen dieses jungen Mädchens, die plötzlich versagende Stimme aber zeigen: Mit der Normalität in Norwegen ist es so eine Sache, ein Jahr nach dem 22. Juli 2011. Sie selbst, erzählt diese 20-jährige, habe zwei Freunde, die auf Utøya waren und den Angriff von Anders Behring Breivik überlebt hätten. Die Erinnerung an diesen Freitag vor einem Jahr lässt in Sekundenbruchteilen alles wieder hochkommen: Den Schock, die Angst, die Ungewissheit über das Schicksal von Freunden, Bekannten und Verwandten. Norwegen ist ein kleines Land, eine kleine Gesellschaft, sagt der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård. Die Menschen hier sind sich näher. Nahezu jeder kenne irgendjemanden, der von der Bluttat betroffen sei:

"Die Emotionen in den Tagen nach dem 22. Juli waren unermesslich. Man kam so tief hinein in eine Gefühlswelt, deren Existenz man nicht einmal erahnte – eine Trauer über Menschen, die man nicht gekannt hatte. Normalerweise hat man zu Katastrophen dieser Art ja einen gewissen Abstand – etwa in Bagdad, wo immer wieder Dutzende Menschen ermordet werden, ohne dass uns das berührt, es sind lediglich Zahlen in den Nachrichten. Mit einem Mal aber ist dieser Abstand weg. Es geht nicht mehr um Zahlen, sondern um konkrete Schicksale und Personen. Jedes Opfer hat ein Gesicht, mit dem man sich verbunden fühlt."

77 Namen, 77 Schicksale. Acht von ihnen im Osloer Regierungsviertel getötet. Dort, wo Anders Behring Breivik am Nachmittag des 22. Juli eine selbst gebaute Bombe zur Explosion bringt. Zu Beginn des Prozesses gegen den norwegischen Massenmörder am 16. April diesen Jahres zeigten die Staatsanwälte einen Film, festgehalten von Überwachungskameras. Ein minutiöses Dokument der Ereignisse: Wie Anders Behring Breivik den gemieteten Transporter direkt vor dem Regierungsgebäude parkt, in dem auch Ministerpräsident Jens Stoltenberg sein Büro hat. Wie Breivik das Gelände in Uniform und einen Schutzhelm tragend verlässt, ohne dass ihn irgendjemand behelligt. Wie zufällige Passanten Sekunden vor der Explosion am Transporter vorbeischlendern, die nun – nach der Zündung der Bombe um 15:25 Uhr – zu den Opfern zählen. Staatsanwältin Inger Bejer Engh:

"Freitag, der 22. Juli 2011, war und ist nach wie vor ein nationales Trauma. Tausende sind entweder direkt oder indirekt berührt von den Ereignissen. Viele sind für ihr Leben traumatisiert. Inmitten dieses Traumas sitzt ein Mann vor uns, der zur Verantwortung gezogen werden muss. Und zwar in einem Prozess, der nach geltenden Rechtsnormen geführt wird. Und obwohl ein Verfahren wie dieses unseren Rechtsstaat auf die Probe stellt."

Der Rechtsstaat auf der Probe! Während Anders Behring Breivik am späten Vormittag des 22. Juli von zu Hause aufbricht, um sein Fluchtauto in der Nähe des Osloer Regierungsviertels zu parken, regnet es auf der etwa eine halbe Autostunde entfernten Insel Utøya in Strömen. Der Stimmung tut dies keinen Abbruch. Die rund 550 auf der Insel versammelten Jungsozialisten genießen den Besuch der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundlandt, die sie singend im Haupthaus des Sommerlagers empfangen.

Eigentlich ist sie das Angriffsziel von Anders Behring Breivik, sieht er in der ehemaligen Regierungschefin doch die Verkörperung allen Übels – die Vertreterin einer arroganten Machtelite, die eine multikulturelle Gesellschaft befürwortet, den Ausverkauf norwegischer Werte hinnimmt und die Sorgen des Mannes auf der Straße hochmütig ignoriert. Breivik selbst, so rechtfertigt er sich in seinem Manifest und Monate später im Gerichtssaal, sieht sich als vaterlandsliebender Widerstandskämpfer, Utøya als ein Indoktrinierungslager, die Jusos als reife Kader und somit als legitimes Ziel für seine militärische Aktion.

Eine kleine Barbarei sei manchmal nötig, um eine noch größere zu verhindern, äußert er vor den schockierten Zuhörern im Osloer Gericht. Am späten Nachmittag des 22. Juli 2011 setzt Breivik – als Polizist verkleidet – auf Utøya über und beginnt mit seiner Menschenjagd. Am ersten Prozesstag werden die Staatsanwälte minutiös darlegen, wie jedes einzelne Opfer ums Leben kam. Dabei immer wieder um Fassung ringend. – Die meisten der 69 Toten erschießt Breivik aus kurzer Distanz und durch gezielte Kopfschüsse. Der aufgenommene Notruf eines Mädchens, bei dem Breiviks Schüsse im Hintergrund deutlich zu hören sind, lässt im Gerichtssaal erahnen, welche Todesängste die Betroffenen auszustehen hatten. Augenzeugen erinnern sich:

"Schließlich war da ein Mann in Polizeiuniform, der sagte, wir sollten herauskommen. Ich stand auf und viele andere taten das auch – und er begann zu schießen. Anfangs waren wir etwa 30 Jugendliche, die da am Ufer standen. Kurz darauf waren wir nur noch fünf, sechs, die im Wasser schwammen. Er feuerte so schnell in so kurzer Zeit."

"Nach sehr heftigen Salven erschoss er einen nach dem anderen – ganz in Ruhe. Er schaute genau, wer sich bewegte und noch am Leben war. Mein Körper war nahezu ganz von dem eines anderen Mädchens verdeckt, ich selbst war am Bein getroffen. Ich lag ganz still und wartete darauf, dass es vorbei sein würde. Ihn nachladen zu hören, das waren die schlimmsten Augenblicke meines Lebens."

77 Menschen verlieren am 22. Juli 2011 ihr Leben – acht im Osloer Regierungsviertel, 69 auf Utøya. Ganz Norwegen ist schockiert, die Osloer Innenstadt verwandelt sich in ein Meer von Blumen. Bei allem Schmerz, bei aller Trauer aber reagieren die Norweger besonnen. Drei Tage nach den Anschlägen versammeln sich rund 200.000 Menschen auf dem Osloer Rathausplatz, halten Rosen in die Höhe, stehen Seite an Seite. Unter den Rednern ist auch der Vorsitzende der norwegischen Jusos, Eskil Pedersen, der die Tragödie auf Utøya hautnah erlebt hat. Er appelliert an die Nation:

"Wir erleben eine nationale Tragödie, die uns schwer getroffen hat. Hass ist ein naheliegendes Gefühl. Das Trachten nach Rache ist eine natürliche Reaktion. Aber wir Norweger wollen nicht hassen und wir werden uns nicht rächen."

In den Tagen nach den Anschlägen wird vor allem Ministerpräsident Jens Stoltenberg zur integrierenden Figur. Er bemüht sich um eine gedämpfte Rhetorik. In zahlreichen Reden fordert er seine Landsleute auf, grundlegende Werte wie Freiheit, Offenheit und Demokratie nun erst recht zu verteidigen. Immer wieder auch wendet sich der 53-Jährige direkt an die Jugendlichen des Landes:

"Es wird ein Norwegen geben vor und eines nach dem 22. Juli. Aber wie dieses Norwegen aussehen wird, das bestimmen wir selbst. Wir müssen aufpassen, nicht zu viele und zu rigorose Schlussfolgerungen zu ziehen, während wir trauern. Und insbesondere allen jungen Menschen möchte ich eine ganz einfache Botschaft mit auf den Weg geben: Engagiert euch, bringt euch ein, schließt euch einer Organisation an, nehmt teil an der öffentlichen Debatte und benutzt euer Stimmrecht. Freie Wahlen sind das Juwel in der Krone der Demokratie. Indem Ihr teilnehmt, bejaht Ihr die Demokratie auf eine Art und Weise, die man nicht überhören kann."

Stoltenbergs Appelle scheinen zu fruchten. Die Jugendorganisationen des Landes melden in den Wochen nach den Anschlägen einen wahren Zustrom. Alleine im August 2011 steigen ihre Mitgliedszahlen um 20 Prozent an. Für Hanne Marthe Narud, eine der renommiertesten Wahlforscherinnen Nordeuropas von der Universität Oslo, ein beachtenswertes Phänomen:

"Alle europäischen Parteien, die ich kenne, leiden unter einem Mitgliedsschwund. In den vergangenen 20 Jahren ging die Entwicklung stets bergab. Der 22. Juli aber scheint bei vielen einen Nerv getroffen zu haben. Sie wollen das verteidigen, wogegen der Terror gerichtet war – nämlich die Demokratie, demokratische Institutionen sowie die Jugendorganisationen."

In den Wochen nach den Anschlägen wird der 22. Juli 2011 immer wieder mit dem 09. April 1940 verglichen. Damals besetzten deutsche Truppen Norwegen, eine blutige Okkupationszeit begann – eine traumatische Erfahrung für die noch junge Nation. Nun ist von der Utøya-Generation die Rede. Jugendforscher prognostizieren, dass das politische Engagement der norwegischen Jugend dauerhaft gestärkt werden wird. Die Politologin Hanne Marthe Narud allerdings warnt vor derart weitreichenden Schlussfolgerungen.

Auch politisch hat der 22. Juli eher kurzfristige Folgen. Bei den Kommunalwahlen im September geht Stoltenbergs Arbeiterpartei zwar als Sieger hervor, allerdings mit lediglich knappen Zuwächsen. Markante Konsequenzen hat der Urnengang allein für die fremdenfeindliche Fortschrittspartei, deren Mitglied Anders Behring Breivik zeitweise gewesen war, die er dann aber aufgrund einer – seiner Meinung nach – zu laschen Linie wieder verlassen hatte. Parteichefin Siv Jensen – gewohnt, mit der Arbeiterpartei um den Platz der stärksten Partei im Lande zu konkurrieren – erlebt mit einem landesweiten Stimmenanteil von lediglich 12 Prozent ein Debakel. Andeutungen jedoch, zum Teil offene Kritik, die Fortschrittspartei habe Breivik mit ihrer teils scharfen Rhetorik gegen Ausländer den Boden bereitet, weist Jensen in aller Schärfe zurück:

"Es ist eine haarfeine Balance, sich als Anhänger von Meinungsfreiheit zu gebärden, tatsächlich aber Meinungskontrolle zu betreiben. Wer Meinungsfreiheit will, der muss auch Auffassungen akzeptieren, die man selbst nicht teilt. Gewiss, es wird immer Personen geben, die zu weit gehen – aber das ist dann deren Verantwortung und nicht meine."

Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit? Was darf öffentlich artikuliert werden? Und welche Standpunkte gehen zu weit? Für die Soziologin Grethe Brochmann von der Universität Oslo ist das eine der zentralen Fragen, die die norwegische Gesellschaft nach den Geschehnissen des 22. Juli 2011 noch immer spalte.

Eine Frage, deren Relevanz auch der Prozess gegen Anders Behring Breivik einmal mehr hervorhebt, der gerade in den ersten Tagen von einer weltweiten Öffentlichkeit begleitet wird. Bietet man Breivik hier eine Bühne? Wie reagieren die Überlebenden, Hinterbliebenen, Angehörigen auf Breiviks Tiraden und provokante Gesten? Kurzum: Wieviel Offenheit verträgt die norwegische Gesellschaft nicht einmal ein Jahr nach dem Blutbad des 22. Juli? Selbst routinierten Journalisten wie Ole Kristian Bjellaanes von der norwegischen Nachrichtenagentur NTB wird der Prozess zur heiklen Gratwanderung:

"Es ist schiere politische Propaganda und sich das anhören zu müssen, ist schon etwas beklemmend. Gleichzeitig müssen wir, die wir hier sitzen, unsere Arbeit machen und referieren, was Breivik sagt. Niemand jedoch kann vergessen, welches Verbrechen Hintergrund dieses Prozesses ist. So gesehen ist Breiviks politische Rhetorik schon grenzwertig."

Auch die Richter sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Immer wieder beziehen sie Stellung dazu, was aus dem Saal des Osloer Gerichtes live übertragen werden darf und was nicht. Heikle Sequenzen wie die Explosion der Bombe im Regierungsviertel, die Rekonstruktion von Breiviks Wüten auf Utøya, auch seine eigenen Darlegungen dürfen nicht gesendet werden. Dem Massenmörder aber selbst im Gerichtssaal das Wort zu verbieten, dagegen wehrt sich selbst die Staatsanwaltschaft. Gerade gegenüber seinen Feinden, so Ankläger Svein Holden, müsse der Rechtsstaat seine Souveränität beweisen:

"Es war wichtig, ihn ausreden zu lassen, sodass er seine Sicht der Dinge darlegen konnte."

Mit eben dieser Begründung – dem Ethos des Rechtsstaates und den grundlegenden Rechten selbst der abscheulichsten Verbrecher – hatte Rechtsanwalt Geir Lippestad die Verteidigung von Anders Behring Breivik übernommen, als dieser ihn wenige Tage nach dem 22. Juli als seinen Pflichtanwalt beanspruchte. Und so blieb Lippestad auch keine andere Wahl, als dem Wunsch seines Mandanten zu folgen, und am letzten Verhandlungstag vor einem Monat am 22. Juni auf Notwehr und somit Freispruch für Breivik zu plädieren. Auf der abschließenden Pressekonferenz des Tages aber waren Lippestad und seinem Anwaltsteam dann doch eine gewisse Erleichterung anzumerken, dass die 43 Prozesstage nun vorbei waren:

"Uns war wichtig, ein professionelles Verhältnis zu Breivik zu haben und unseren Job zu erledigen. Und es war uns wichtig, dass alle Menschen Menschen sind – und auch so behandelt werden müssen, genau wie sie ihn im Gefängnis als Menschen behandeln, wie er hier im Gericht als Mensch behandelt und wie die Polizei dies tut."

"Mir selbst ist es noch immer nicht gelungen zu begreifen, und ich glaube nicht, dass ich es je begreifen werde, was einen Menschen treibt, der in Norwegen, in Oslo als Teil einer normalen Familie aufgewachsen ist – wie sich ein solche Person vom Menschen zum Monster wandeln kann?"

Diese Frage treibt nicht nur den norwegischen Schriftsteller Lars Saabye Christensen um, sondern wahrscheinlich auch die meisten Norweger. Zumal auch der 43-tägige Prozess gegen Anders Behring Breivik keine endgültige Klärung erbrachte. Ist er ein Geistesgestörter, der den Zeugenaussagen von der Anklagebank aus wochenlang nahezu unbeteiligt folgte? Oder ein politischer Ideologe, der seine Bluttaten noch in seinem Schlusswort als legitim rechtfertigte und vor neuen, noch zerstörerischen Aktionen von Gleichgesinnten in naher Zukunft warnte? Ein großer Teil des Prozesses gegen Breivik beschäftigte sich mit genau dieser Frage, waren zwei rechtspsychiatrische Gutachten im Vorhinein doch nicht allein zu unterschiedlichen, sondern geradezu konträren Auffassungen gekommen.

Genau darüber müssen die Richter nun entscheiden. Ihr Urteil ist für den 24. August angekündigt. Drei Viertel aller Norweger wünschen sich eine Gefängnisstrafe für den Massenmörder, viele Passanten in der norwegischen Innenstadt aber möchten vor allem eines – mit dem Thema Breivik endlich abschließen:

"Mich interessiert nicht, ob sie ihn als Verrückten oder als Ideologen verurteilen. Das Wichtigste ist, dass wir Norweger vor ihm sicher sind - und auch der Rest der Welt."

Doch egal, ob die Richter Breivik zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilen oder ihn zur Therapie in die geschlossene Anstalt einweisen. Die Frage, wie ein Mensch aus der Mitte der norwegischen Gesellschaft unbemerkt zum kaltblütigen Mörder von 77 Menschen werden konnte, diese Frage werden sie kaum beantworten können. Ebenso wenig wie die Untersuchungskommission, die in naher Zukunft den genauen Ablauf des 22. Juli 2011 sowie die in Teilen kritisierte Reaktion der Behörden beleuchten soll. Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård:

"Wäre es jemand von außerhalb gewesen, dann hätte man sehr einfach mit dem Finger auf ihn zeigen und sich von ihm distanzieren können. Das Problem wäre nicht unseres gewesen, sondern ein Externes, ein Fremdes. Hier aber ist ganz offensichtlich, Breivik ist ein Teil von uns, er kommt aus unserer Mitte, wir haben ihn geformt. Das macht die Diskussion so grundlegend. Wir müssen viel tiefer bohren, als wir es sonst hätten tun müssen."


Links zum Thema bei dradio.de:

Norwegen ein Jahr nach dem Terror - Schriftsteller Erik Fosnes Hansen über die Folgen der Terroranschläge

Weltzeit: Vernetzte Einzeltäter

Hintergrund: Böse Geister scheuen das Licht <br> Norwegen vor dem Prozess gegen Anders Behring Breivik

Staatsanwälte wollen Psychiatrie für Breivik - <br> Anklage spricht von "Gewalt- und Mordphantasien"

Breiviks unerträglicher Auftritt - <br> Attentäter inszeniert sich als Widerstandskämpfer

Breivik erwähnt weitere "Zellen" im Ausland - <br> Geständiger Attentäter will Kontakt zu Gleichgesinnten gehabt haben

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