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Die "saubere" Lösung

Vom Niger und deutschen Atomkraftwerken

Von Bettina Rühl

Das Atomkraftwerk Krümmel in der Nähe von Geesthacht.
Das Atomkraftwerk Krümmel in der Nähe von Geesthacht. (AP)

Die Atomkraft hat in Deutschland ein Comeback: Sie gilt als CO2-neutrale Energie. Kaum jemand spricht darüber, welche Energie man zur Aufbereitung der Brennstäbe braucht, woher das Uran kommt, und wie es abgebaut wird.

Deutschland bezieht einen großen Teil des Urans für seine AKW aus dem westafrikanischen Wüstenstaat Niger. Dort ist der französische Staatskonzern AREVA im Uranabbau federführend und betreibt seit rund 40 Jahren Uranminen. Er ist einer der größten Arbeitgeber im Niger. Doch viele Menschen in der Region klagen über mysteriöse Krankheiten. Eine Spurensuche nach Kosten und Nutzen des Uranabbaus, nach Gewinnern und Verlierern, nach Verantwortlichen und Profiteuren.

Produktion WDR/DLF 2010

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