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Mittwoch, 13.12.2017
StartseiteSportgesprächWestdeutsche Dopingzustände02.04.2017

DLF-SportgesprächWestdeutsche Dopingzustände

In einer Doktorarbeit haben zahlreiche westdeutsche Leichtathleten zugegeben, in der Hochphase des Dopings leistungsfördernde Mittel genommen zu haben. Im Sportgespräch berichten ein Athlet und der Verfasser der Dissertation über die Dopingzustände der Bundesrepublik in der Zeit der deutschen Teilung.

Klaus-Peter Hennig und Simon Krivec im Gespräch mit Philipp May

Klaus-Peter Hennig beim Diskuswurf 1975 (imago sportfotodienst)
Klaus-Peter Hennig beim Diskuswurf 1975 (imago sportfotodienst)
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Klaus-Peter Hennig erzählt von seiner Geschichte. Er nahm zwei Mal an Olympischen Sommerspielen teil. Er sagt: "Auf der einen Seite will ich selber Leistung verbessern, hohe Leistung schaffen. Die Olympiateilnahme schaffen. Auf der anderen Seite weiß ich, dass das ohne unterstützende Mittel eigentlich nicht geht. Das ist ein Dilemma, in dem wir damals waren und in dem die Athleten heute auch sind."

(DLF)Simon Krivec (links) und Klaus-Peter Hennig im DLF-Sportgespräch zum Thema Doping. (DLF)

Neben ihm nahm der Autor der Doktorarbeit, Simon Krivec, am Sportgespräch teil. Er sagt, dass seine Daten statistisch signifikant belegen, "dass mehr als 50 Prozent der Athleten anabole Steroide eingenommen haben".

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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