• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen
StartseiteUmwelt und VerbraucherDoch vorerst kein CO2-Handel im Luftverkehr13.11.2012

Doch vorerst kein CO2-Handel im Luftverkehr

Reaktion auf den weltweiten Druck

Selten hat sich die EU international so unbeliebt gemacht: Als jetzt alle Airlines, deren Maschinen in der EU landen oder abfliegen, in das CO2-Emissionshandelssystem mit einbezogen werden sollten, kam die Retourkutsche prompt einstimmig aus dem Rest der Welt. Doch nun wird die Handelspflicht für ein Jahr ausgesetzt.

Bill Hemmings im Gespräch mit Jule Reimer

EU streitet um Handelspflicht für CO2-Abgase. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
EU streitet um Handelspflicht für CO2-Abgase. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Russland wollte nach der EU-Ankündigung die Überflugrechte der Europäer einschränken, Indien Verkehrsrechte für europäische Fluggesellschaften kappen und China hält seit Monaten einen Auftrag für die Bestellung von europäischen Airbus-Flugzeugen zurück. Ende letzter Woche hieß es dann: Die Internationale Luftfahrtorganisation ICAO werde eine internationale Lösung anstreben.

Doch gestern Nachmittag folgte plötzlich diese Meldung aus Brüssel: Die Handelspflicht wird für ein Jahr lang ausgesetzt.

- Kurz vor dieser Sendung fragte ich Bill Hemmings vom Dachverband Transport & Environment in Brüssel, ob EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard jetzt vor dem Druck aus aller Welt eingeknickt sei.

Den vollständigen Beitrag können Sie in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken sie den Deutschlandfunk