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Doch vorerst kein CO2-Handel im Luftverkehr

Reaktion auf den weltweiten Druck

Bill Hemmings im Gespräch mit Jule Reimer

EU streitet um Handelspflicht für CO2-Abgase. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
EU streitet um Handelspflicht für CO2-Abgase. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Selten hat sich die EU international so unbeliebt gemacht: Als jetzt alle Airlines, deren Maschinen in der EU landen oder abfliegen, in das CO2-Emissionshandelssystem mit einbezogen werden sollten, kam die Retourkutsche prompt einstimmig aus dem Rest der Welt. Doch nun wird die Handelspflicht für ein Jahr ausgesetzt.

Russland wollte nach der EU-Ankündigung die Überflugrechte der Europäer einschränken, Indien Verkehrsrechte für europäische Fluggesellschaften kappen und China hält seit Monaten einen Auftrag für die Bestellung von europäischen Airbus-Flugzeugen zurück. Ende letzter Woche hieß es dann: Die Internationale Luftfahrtorganisation ICAO werde eine internationale Lösung anstreben.

Doch gestern Nachmittag folgte plötzlich diese Meldung aus Brüssel: Die Handelspflicht wird für ein Jahr lang ausgesetzt.

- Kurz vor dieser Sendung fragte ich Bill Hemmings vom Dachverband Transport & Environment in Brüssel, ob EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard jetzt vor dem Druck aus aller Welt eingeknickt sei.

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