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Startseitedocumenta-echoKomposition ohne Noten14.07.2017

documenta-echo: Cornelius CardewKomposition ohne Noten

Wie spielt man eine Komposition, die keine Noten enthält? In den 1960ern schrieb der Brite Cornelius Cardew das Stück "Treatise", das allein aus frei erfundenen grafischen Zeichen besteht. Die documenta 14 stellt die Partitur aus.

Von Veronika Bock

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Aufgeschlagene Bücher, Hefte und Skizzen liegen in einer Vitrine. (Deutschlandradio / Änne Seidel)
Grafische Zeichnungen statt Notenblätter - Cornelius Cardews Partitur für "Treatise" wirkt auf den ersten Blick rätselhaft. (Deutschlandradio / Änne Seidel)
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Der britische Komponist und Improvisationsmusiker Cornelius Cardew, geboren 1936 im englischen Städchen Winchcombe, gestorben 1981 in London, war Assistent von Karlheinz Stockhausen, Fluxus-Künstler, Anführer des Kommuneartigen "Scratch Orchestra" und Maoist.

"Treatise"

"Treatise" gilt als eines der wichtigsten Werke von Cardew: eine Komposition, die allein aus bizarren, rätselhaften, frei erfundenen grafischen Zeichen besteht und so den Musiker herausfordert, seine ganz eigene Interpretation des Werkes aufzuführen.

Skizzen aus "Treatise" sind in einem aufgeschlagenen Heft zu sehen. (Deutschlandradio / Joanne Moar)Cardews berühmteste Komposition "Treatise" besteht aus frei erfundenen grafischen Zeichen. (Deutschlandradio / Joanne Moar)

Cornelius Cardew: "Treatise" (1963–67), documenta 14

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