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Startseitedocumenta-echoKampf um die eigene Identität25.07.2017

documenta-echo: Lorenza BöttnerKampf um die eigene Identität

Lorenza Böttner verlor als Kind beide Arme. Dennoch wurde sie Künstlerin - und malte mit Füßen oder Schultern. In ihren Selbstporträts beschäftigte sie sich zudem mit ihrer Transgender-Identität.

Von Sabine Oelze

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Ein Mann steht am 09.06.2017 in der Neuen Galerie in Kassel (Hessen) vor einer Arbeit von Lorenza Böttner.  (dpa / Uwe Zucchi)
Dieses Selbstbildnis hat die Künstlerin Lorenza Böttner mit ihren Füßen gemalt. (dpa / Uwe Zucchi)
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Lorenza Böttner, geboren 1959 in Punta Arenas in Chile als Ernst Lorenz Böttner, verlor als Kind beide Arme. Das hielt sie nicht davon ab, Künstlerin zu werden: Sie malte mit Füßen und Schultern, studierte an der Kunsthochschule in Kassel. 1994 starb Lorenza Böttner an den Folgen von HIV.

Selbstporträts

In ihren Zeichnungen, Gemälden und Performances setzte sich Lorenza Böttner zudem mit ihrer Transgender-Identität auseinander. Auf der documenta 14 sind viele Selbstporträts zu sehen: Lorenza Böttner gibt einem Baby die Flasche, indem sie diese zwischen Schulter und Kinn klemmt. Oder sie zeigt sich in Denkerpose, das Kinn auf den Fuß gestützt. 

Mehrere Bilder von Lorenza Böttner hängen in der neuen Galerie in Kassel an der Wand. Darunter stehen zwei Schaukästen mit weiteren Arbeiten. (Documenta 14 / Mathias Voelzke )Auf der documenta 14 sind viele Selbstporträts von Lorenza Böttner zu sehen. (Documenta 14 / Mathias Voelzke )

Lorenza Böttner: Zeichnungen, Pastelle, Malereien, Video, Archivmaterialien (1975–94), documenta 14, Neue Galerie, Kassel

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