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StartseiteFreistilVom Los der Schüchternheit11.06.2017

"Don't be so shy"Vom Los der Schüchternheit

Schüchterne scheuen die Mitmenschen und das Rampenlicht. Früher war Schüchternheit eine Tugend, die vor allem Frauen schmückte, wenn sie mit reizender Schamesröte den Männern die Eroberung überließen. Manche Künstler sahen sie auch als Bedingung von Kreativität.

Von Uta Rüenauver

Zwei scheue Rehkitze stehen auf der Wiese eines Hofes (picture alliance / dpa / Wolfgang Runge)
Schüchterne Menschen werden gerne als scheues Reh bezeichnet (picture alliance / dpa / Wolfgang Runge)

Heute sind schlechte Zeiten für Schüchterne. In einer Welt, die Aufmerksamkeit zur Währung erhoben hat, ist sie ein Erfolgshemmnis. Sie wird zur sozialen Angst pathologisiert und bekämpft. Mit ihrem Song "Don’t be so shy" singt auch die französische Sängerin Imany gegen die Schüchternheit an und landete damit im Sommer 2016 einen Hit.

Dabei kann Schüchternheit eine wertvolle Eigenschaft sein, vielleicht sogar eines der letzten Reservate für Eigensinn.

Produktion: DLF 2017

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