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Doping in RusslandFunktionär Mutko lehnt Rücktritt ab

Russlands Sport-Minister Vitaly Mutko am 25.12.2015 bei seiner Pressekonferenz zum Ende des Jahres in Moskau. (picture alliance / dpa / EPA/YURI KOCHETKOV)
Russlands früherer Sportminister und jetziger Vize-Premierminister Vitali Mutko. (picture alliance / dpa / EPA/YURI KOCHETKOV)

Der Cheforganisator der Fußball-WM 2018 in Russland, Mutko, lehnt ungeachtet seiner lebenslangen Olympia-Sperre einen Rücktritt von seinen Ämtern im Fußball ab.

Mutko sagte in Moskau, die gegen ihn verhängte Sperre ändere nichts. Andere Leute könnten zurücktreten, aber er bleibe bei den Sportlern. Mutko war Sportminister während der Winterspiele in Sotschi 2014, bei denen Russland nach IOC-Erkenntnissen systematisch durch Doping betrogen hat. Das IOC sprach diese Woche eine lebenslange Sperre gegen ihn aus. Der Sportfunktionär und jetzige Vize-Premierminister von Russland erhält derzeit größere Aufmerksamkeit, weil er Hauptverantwortlicher für die Fußball-WM in Russland im kommenden Jahr ist. Der Fußball-Weltverband FIFA hatte erklärt, er halte an Mutko fest. Der IOC-Entscheid habe keine Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft.