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DOSBAuch FIFA soll Konsequenzen für Mutko ziehen

Der russische Sportminister Witali Mutko nach seiner Wiederwahl (DPA/Picture Alliance/Maxim Shipenkov )
Vom IOC lebenslang gesperrt: Der frühere russische Sportminister Witali Mutko. (DPA/Picture Alliance/Maxim Shipenkov )

Nach der lebenslangen Sperre für den russischen Ex-Sportminister Mutko durch das IOC werden Rufe nach weiteren Konsequenzen laut.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Hörmann, sagte dem Sportinformationsdienst, wer so gravierend gegen die Werte des Sports verstoße, der habe im Grunde in einer führenden Position auch in anderen Bereichen des Sports nichts mehr zu suchen. Mutko ist inzwischen Vizepremier Russlands, Präsident des russischen Fußballverbands RFS und Vorsitzender des WM-Organisationskomitees. Hörmann erklärte, die FIFA müsse sich nun damit beschäftigen, inwieweit Mutko überhaupt noch tragbar sei "an dieser exponierten Stelle im WM-Projekt".

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Russland wegen des Dopingskandals von den Winterspielen im kommenden Jahr in Pyeongchang ausgeschlossen. Russische Sportler dürfen allerdings unter bestimmten Bedingungen als neutrale Athleten an den Start gehen. Mutko wurde wegen seiner Verantwortung für die verübten Handlungen lebenslang für Olympia gesperrt.