Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Dosis der Angst

Über die Wirkung schwacher radioaktiver Strahlung 

Von Dagmar Röhrlich

Eine der Explosionen im Kernkraftwerk Fukushima, im März 2011
Eine der Explosionen im Kernkraftwerk Fukushima, im März 2011 (AP Photo/NTV Japan via APTN)

Der 11. März 2011 veränderte das Leben vieler Japaner für immer. Nicht nur, dass ein Erdbeben und ein Tsunami weite Bereiche der Küste von Honshu verwüsteten: Durch die Naturkatastrophe gerieten in Fukushima Daiichi drei Reaktoren außer Kontrolle, in einem vierten wurde das Abklingbecken stark zerstört.

Die Folge war die zweitschlimmste Reaktorkatastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. 140.000 Menschen mussten evakuiert werden und Millionen seitdem mit der Strahlung leben. Zwar sind die Dosen, die sie erhalten, niedrig: Welche Folgen sie für die Gesundheit der Menschen haben, ist jedoch Gegenstand manch hitziger Debatten.

Was weiß man heute über die biologische Wirkung niedriger Strahlendosen? Worauf deuten Laborergebnisse hin, worauf die Epidemiologie?

"Manuskript zur Sendung:"

Dosis der Angst

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

     &nbspZwei Jahre nach Fukushima     &nbsp(Umwelt und Verbraucher vom 06.03.13)

     &nbspErhöhtes Risiko an zwei Orten außerhalb der Evakuierungszone
     &nbsp(Forschung aktuell vom 28.02.13)

     &nbspAm Rande der Sperrzone in Fukushima
     &nbsp(Weltzeit vom 11.10.12)

     &nbspFukushima und die Normalität
     &nbsp(Eine Welt vom 29.09.12)

     &nbspDie Hummeln von Fukushim
     &nbsp(Forschung aktuell vom 22.08.12)

     &nbsp"Ich weiß nicht mehr, was ich lehren soll"
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 04.03.12)

     &nbspAngst vor der Strahlung zu Hause
     &nbsp(Eine Welt vom 05.11.11)

     &nbspOrtstermin im Krisengebiet
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 04.09.11)

     &nbspBWenig Strahlung – wenig Risiko?
     &nbsp(Forschung aktuell vom 28.04.11)

     &nbspVorhang zu und alle Fragen offen
     &nbsp(Forschung aktuell vom 10.12.07)

Links ins Netz:

      Fukushima Health Management Survey

      Nature: Fallout of Fear, 16.01.13 (Englisch)

      Unscear

      Strahlenschutzkommission (SSK)

      Unscear: Bericht zu den Folgen von Fukushima, 05.12 (PDF)

      Unscear: Pressemeldung zu den Folgen von Fukushima, 05.12

      SSK: Bericht zu den Folgen von Fukushima, 03.12

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Wissenschaft im Brennpunkt

KlimakonferenzVerschwitzt und zugenässt!

Ein Flugzeug hinterlässt Kondensstreifen am 07.06.2014 am Himmel mit dem zunehmenden Mond über dem Landkreis Oder-Spree nahe Petersdorf (Brandenburg). Sie entstehen, wenn heiße, wasserdampfhaltige Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen auf kalte Luft treffen. Foto: Patrick Pleul

Jeder, der schon einmal im Passagierflugzeug unterwegs war, kennt ihn: Der Jet Stream, ein kräftiger Höhenwind in mittleren Breiten, beschleunigt Flüge von Westen nach Osten. Dieser „Strahlstrom“ kommt jetzt zu neuer Prominenz.

SicherheitsforschungDas Nano-Restrisiko

Proben von Nano-Hohlkugeln aus Zirkonium am Institut für Technische Chemie an der Universität Leipzig.

Seit mehr als zehn Jahren drängen industriell gefertigte Nanopartikel in unseren Alltag. Die Mini-Teilchen sind für das menschliche Auge unsichtbar. Werkstoffen, Kosmetika und Textilien verleihen sie eine sagenhaft anmutende Vielfalt hochwillkommener Eigenschaften. Mehr als 1000 Nanoprodukte sind allein hierzulande auf dem Markt.

Digitale MusikproduktionGrooven und falten

Modell eines fiktiven Streichinstruments: Kryptanium IIII von Alonzo of Nezborlan

Früher bedeutete digitale Musik: kühl, künstlich. Heute kann jeder PC mithilfe von Musiksoftware nicht nur beliebig viele natürliche Klänge herstellen, sondern sie auch in Räume tauchen, die real existieren, etwa altehrwürdige Konzertsäle.