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Dringender Handlungsbedarf

Der drohende Pflegenotstand in Deutschland

Eine Sendung von Adalbert Siniawski und Michael Roehl (Moderation)

In Zukunft könnte innovative Technik die Pflege erleichtern.
In Zukunft könnte innovative Technik die Pflege erleichtern. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Deutschland im Jahr 2030: Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt auf 3,4 Millionen, gleichzeitig fehlen etwa 500.000 Pflegekräfte. Nach den jüngsten Prognosen der Bertelsmann-Stiftung stehen wir vor einem gravierenden Pflegenotstand.

Doch die politischen Reformen hinken den Bedürfnissen hinterher. Nur die wenigsten Berufstätigen nehmen die neue Familienpflegezeit in Anspruch. Negativberichte über erschreckende Zustände in Altenheimen haben der Branche zugesetzt. Der Pflegeberuf gilt als schlecht bezahlter Knochenjob.

Was also tun? Bund, Länder und Verbände haben im Dezember einen Pflegepakt schlossen, mit dem neues Personal schneller geschult und besser bezahlt werden soll. Die freien Wohlfahrtsträger werben um Gastarbeiter aus Südeuropa und China. In den Stadtteilen entstehen ambulante, lokal vernetzte Pflegeangebote. Senioren schließen sich zu Alten-WGs zusammen. In Zukunft könnte innovative Technik die Pflege erleichtern.

Ist unsere Gesellschaft genügend auf den drohenden Pflegenotstand vorbereitet? Wie lassen sich neue Kräfte in der Altenpflege gewinnen? Welchen Ansprüchen sollte die Pflege künftig genügen?

Rufen Sie uns an unter der kostenlosen Telefonnummer 00800 44 64 44 64 oder mailen Sie uns unter: lebenszeit@dradio.de

Unsere Gäste:

Dr. Gabriele Benson, Leiterin des Fachseminars für Altenpflege der Caritas, "Jacob-Sonntag-Schule", in Hürth

Prof. Dr. Stefan Görres, Pflegeforscher und Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen

Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung und Mitglied des Netzwerks "Soziales neu gestalten"

Guido Pusch, Unternehmer und Initiator einer betreuten Alten-WG im rheinland-pfälzischen Marienrachdorf

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