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Seit 01:10 Uhr Hintergrund
StartseiteMarkt und MedienEin Gesetz aus dem Hause Springer01.09.2012

Ein Gesetz aus dem Hause Springer

Deutschlands Verleger haben seit knapp vier Jahren ein Herzensanliegen. Sie möchten daran mitverdienen, wenn Inhalte, die sie ins Netz gestellt haben, von anderen dazu genutzt werden, um ein Geschäft zu machen. Ihr Schlüssel zur Lösung: das Leistungsschutzrecht.

Thomas Hoeren im Gespräch mit Brigitte Baetz

Im Netz werden Informationen auch von fremden Urhebern umsonst verbreitet. Das Leistungsschutzgesetz soll Abhilfe schaffen (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)
Im Netz werden Informationen auch von fremden Urhebern umsonst verbreitet. Das Leistungsschutzgesetz soll Abhilfe schaffen (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)

Lange von ihnen angemahnt, hat der Entwurf nun in der dritten Überarbeitung das Bundeskabinett passiert. In den Entwürfen eins und zwei sollten vor allem Blogger und Suchmaschinenbetreiber den Verlegern Geld in die Kassen zahlen, der Entwurf Nummer drei zielt auch auf gewerbliche Anbieter von Diensten ab, "die Inhalte entsprechend aufbereiten". Eine schwierige Materie und ein schwieriges Gesetz.

Thomas Hoeren, Medienjurist und Professor an der Universität Münster, erklärt im Gespräch mit Brigitte Baetz, was er vom Leistungsschutzrecht hält.


Hinweis: Das Gespräch können Sie nach der Sendung mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

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