Markt und Medien / Archiv /

 

Ein Gesetz aus dem Hause Springer

Das Bundeskabinett bringt das Leistungsschutzrecht auf den Weg

Thomas Hoeren im Gespräch mit Brigitte Baetz

Im Netz werden Informationen auch von fremden Urhebern umsonst verbreitet. Das Leistungsschutzgesetz soll Abhilfe schaffen
Im Netz werden Informationen auch von fremden Urhebern umsonst verbreitet. Das Leistungsschutzgesetz soll Abhilfe schaffen (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)

Deutschlands Verleger haben seit knapp vier Jahren ein Herzensanliegen. Sie möchten daran mitverdienen, wenn Inhalte, die sie ins Netz gestellt haben, von anderen dazu genutzt werden, um ein Geschäft zu machen. Ihr Schlüssel zur Lösung: das Leistungsschutzrecht.

Lange von ihnen angemahnt, hat der Entwurf nun in der dritten Überarbeitung das Bundeskabinett passiert. In den Entwürfen eins und zwei sollten vor allem Blogger und Suchmaschinenbetreiber den Verlegern Geld in die Kassen zahlen, der Entwurf Nummer drei zielt auch auf gewerbliche Anbieter von Diensten ab, "die Inhalte entsprechend aufbereiten". Eine schwierige Materie und ein schwieriges Gesetz.

Thomas Hoeren, Medienjurist und Professor an der Universität Münster, erklärt im Gespräch mit Brigitte Baetz, was er vom Leistungsschutzrecht hält.


Hinweis: Das Gespräch können Sie nach der Sendung mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Markt und Medien

Der Journalist Dagobert Lindlau "Ich würde nicht wieder Reporter werden"

Der Journalist Dagobert Lindlau im Jahr 2012

Er war Chefreporter der ARD und Korrespondent für Südosteuropa. Er moderierte den Weltspiegel und diverse Talkshows. Er hat Bücher geschrieben, Filmdialoge verfasst und amerikanische Theaterstücke übersetzt. Er bekam drei Mal den Grimme-Preis und noch häufiger Ärger: Dagobert Lindlau hat das Fernsehen von seinen Anfängen an begleitet.

BundespressekonferenzEine Polit-Institution wird 65

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vor der Bundespressekonferenz.

Die Bundespressekonferenz ist seit mehr als 60 Jahren eine wichtige Informations- und Bilderquelle für die Medien. Noch immer nehmen Politiker, Vertreter von Gewerkschaften oder NGOs hier Platz - aber diese Institution kämpft heute immer mehr um die Aufmerksamkeit im schnellen Medienrummel.

Akten des Auswärtigen Amts Von Außenminister Genscher zu Genschman