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StartseiteLebenszeitDie Allgegenwart des Alkohols18.09.2015

Ein Gläschen in EhrenDie Allgegenwart des Alkohols

Der Sekt zum Geburtstag, der Whiskey nach Feierabend oder das Bier zu jeder passenden Gelegenheit: Alkohol spielt in unserer Gesellschaft eine große Rolle. Zwar ist es heute einfacher, mal Nein zu sagen, aber immer noch gelten bei Festivitäten Abstinenzler häufig als Spaßbremse, weil Alkohol zu bestimmten Anlässen einfach dazu gehört.

Moderation: Michael Roehl

Jemand schenkt ein Glas Whisky ein. (imago/McPHOTO)
Warum gehört Alkohol zu bestimmten Anlässen einfach dazu? (imago/McPHOTO)

Wie getrunken wird ist aber auch kulturabhängig: Das Glas Wein zum Essen ist in mediterranen Ländern verbreitet, wobei die Flasche nach dem Essen wieder weggestellt wird. In skandinavischen Ländern und Russland hingegen ist häufig der Rausch das Ziel. Und der Blick in die Antike zeigt, dass die Germanen von den Römern als unzivilisierte "Saufbrüder" gesehen wurden.

In welcher Tradition das Trinken steht, ist für diejenigen, die Probleme mit dem Alkohol haben, gleichgültig: Sie kämpfen mit den Folgen einer Sucht, die den gesellschaftlichen Absturz, den Verlust von Familie und Freunden zur Folge hat.

Auch Sie können ihre Erfahrungen schildern und mitdiskutieren: Rufen Sie kostenfrei an unter: 00 800 4464 4464. Oder schreiben Sie an: lebenszeit@deutschlandfunk.de

Unsere Gesprächsgäste:

  • Prof. Wilma Funke, Leiterin des Therapeutischen Bereichs an der Fachklinik für Suchterkrankungen Wied, Professorin an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Standort Köln

  • Prof. Wolf Wagner, war vor seiner Pensionierung an der Fachhochschule Erfurt, Fachrichtung Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Politische Systeme tätig

  • Marlene Mortler, CSU, Drogenbeauftragte der Bundesregierung   

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