• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 13:00 Uhr Nachrichten
StartseiteDas FeatureEin Märchen aus Bangladesch20.07.2010

Ein Märchen aus Bangladesch

Mikrokredite gegen Armut

Gruppenbild mit Frauen, gekleidet in bunte Saris, glücklich lächelnd: Bilder solcher Selbsthilfegruppen von Kreditnehmerinnen schmücken die Werbeprospekte zahlreicher Nichtregierungsorganisationen und Investmentfonds für die sogenannten "Mikrokredite".

Von Gerhard Klas

Oft vrsprechen Mikrokredite  in der Dritten Welt den Weg aus der Armut. (AP Archiv)
Oft vrsprechen Mikrokredite in der Dritten Welt den Weg aus der Armut. (AP Archiv)

30 Millionen Kreditnehmerinnen gibt es allein in Bangladesch. Das ist ein Fünftel der Bevölkerung dieses von Armut, Analphabetentum und Naturkatastrophen geplagten Landes.

Die Idee, Armen in der sogenannten Dritten Welt mit Kleinkrediten zu helfen, sich eine eigene Existenz aufzubauen, entstand in den 80er-Jahren. Zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2006, erhielt Muhammad Yunus aus Bangladesch und seine Grameen-Bank für Verdienste im Kampf gegen die Armut den Friedensnobelpreis. Unternehmensvorstände und Bankmanager applaudierten: Der Kapitalismus funktioniere also auch für die Ärmsten der Welt.

Aber in Bangladesch selbst sind Mikrokredite sehr umstritten. Dort traf der Autor vor allem auf Frauen und Männer, für die die Mikrokredite zu einer schweren Bürde geworden sind.

Co-Produktion DLF/SWR/SR

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk