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Eine Hochzeitstorte für das Prinzenpaar

Von der Sehnsucht nach Preußen

Von Eva Maria Götz

Glückliches Brautpaar: Georg Friedrich Prinz v. Preußen und Sophie Prinzessin v. Preußen nach ihrer kirchlichen Trauung am 27.8.2011 in Potsdam
Glückliches Brautpaar: Georg Friedrich Prinz v. Preußen und Sophie Prinzessin v. Preußen nach ihrer kirchlichen Trauung am 27.8.2011 in Potsdam

Ein pensionierter Banker gründet ein Museum wider das Anti-Preußentum. Ein Kaufmann widmet sein Leben der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses. Eine Potsdamer Geschäftsfrau backt eine symbolische Hochzeitstorte und feiert mit anderen Verehrern der Hohenzollern im eigenen Garten die Vermählung des jüngsten Prinzenpaars - leider in dessen Abwesenheit.

Ein Historiker widmet sich der Geschichte eines untergegangenen Staates - und studiert auch die Kochrezepte vom Hofe der alten Preußen.

Vor 65 Jahren, 1947, wurde der Staat Preußen aufgelöst - der Begriff "preußischer Geist" hat sich gehalten, und er werde, so klagen Preußennostalgiker, zu oft als "Ungeist" konnotiert.

Nicht nur die Verehrer Preußens verweisen auf ein Land mit klaren Regeln, dauerhaften Werten, fester Hierarchie und der Toleranz Friedrichs II. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz werden seine Jünger zu Hochform auflaufen.


DLF 2012

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Das Feature

DresdenStrich um Strich wie Wunden

Nach den Bomenangriffen amerikanischer und britischer Flugzeuge auf Dresden am 13. und 14.02.1945 werden die zahlreichen Leichen, die auf der Straße liegen geborgen. Bei dem Angriff wurde die historische Innenstadt von Dresden nahezu völlig zerstört, bis zu 35.000 Menschen wurden getötet. (picture alliance / dpa)

Der Zeichner Wilhelm Rudolph dokumentiert die Ruinen von Dresden: "Das herausdämmernde Licht des 14. Februar 1945 erhellt nur noch eine glühende, qualmende Brandstätte an der Elbe, da wo am Vortag Dresden gewesen war."

Schriftsteller Schreiben im Zeichen der Gewalt

Die Flagge Kolumbiens weht im Wind. (imago stock & people)

Gewalt ist das zentrale Thema der kolumbianischen Literatur. Denn das Leben in dem latein-amerikanischen Land ist immer noch geprägt von Mord, Willkür und Verfolgung. Verschiedene Schriftsteller aus Kolumbien schreiben über ihre Eindrücke des Lebens.

Zweiter Weltkrieg Vor euren Karren lassen wir uns nicht spannen

Dresdner Bürger stellen am 13. Februar 1993 brennende Kerzen an die Ruine der Frauenkirche auf dem Neumarkt. Sie gedenken der am 13. und 14. Februar 1945 bei allierten Luftangriffen ums Leben gekommenen mehr als 45 000 Menschen. Auf den zahlreichen Veranstaltungen zum 48. Jahrestag der Zerstörung Dresdens rufen sie außerdem zur Beendigung des Völkermordes in Bosnien-Herzegowina auf. (picture-alliance / dpa / Thomas Lehmann)

78 Kinder kamen in den Tagen um den 13. Februar 1945 im Krankenhaus Dresden-Johannstadt zur Welt. Die meisten Mütter überlebten die Bombennacht nicht, denn der Keller der Frauenklinik wurde fast vollständig zerstört, während der der Kinderklinik nahezu unversehrt blieb. So kommt es, dass fast alle Kinder überlebten und fast alle Mütter starben.