Das Feature / Archiv /

 

Eine Hochzeitstorte für das Prinzenpaar

Von der Sehnsucht nach Preußen

Von Eva Maria Götz

Glückliches Brautpaar: Georg Friedrich Prinz v. Preußen und Sophie Prinzessin v. Preußen nach ihrer kirchlichen Trauung am 27.8.2011 in Potsdam
Glückliches Brautpaar: Georg Friedrich Prinz v. Preußen und Sophie Prinzessin v. Preußen nach ihrer kirchlichen Trauung am 27.8.2011 in Potsdam

Ein pensionierter Banker gründet ein Museum wider das Anti-Preußentum. Ein Kaufmann widmet sein Leben der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses. Eine Potsdamer Geschäftsfrau backt eine symbolische Hochzeitstorte und feiert mit anderen Verehrern der Hohenzollern im eigenen Garten die Vermählung des jüngsten Prinzenpaars - leider in dessen Abwesenheit.

Ein Historiker widmet sich der Geschichte eines untergegangenen Staates - und studiert auch die Kochrezepte vom Hofe der alten Preußen.

Vor 65 Jahren, 1947, wurde der Staat Preußen aufgelöst - der Begriff "preußischer Geist" hat sich gehalten, und er werde, so klagen Preußennostalgiker, zu oft als "Ungeist" konnotiert.

Nicht nur die Verehrer Preußens verweisen auf ein Land mit klaren Regeln, dauerhaften Werten, fester Hierarchie und der Toleranz Friedrichs II. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz werden seine Jünger zu Hochform auflaufen.


DLF 2012

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Das Feature

MäzeneDas Kultur-Business

Goldene Bilderrahmen hängen an einer Wand. (picture alliance / Daniel Kalker )

Kunstwerke, Bücher und andere Artefakte zählen normalerweise zu den Werten, die es um jeden Preis zu fördern und zu verteidigen gilt. Entsprechend verehrt werden Verleger, Mäzene und Kunstsammler, die sich mit viel Idealismus, Verve - und nicht zuletzt mit ihrem eigenen Geld - für die schönen Künste in die Bresche werfen.

AbgehängtWie die Krise in das Leben der Franzosen eingreift

Eine französische Flagge weht im Wind.  (imago / Rainer Unkel)

Jeder vierte Franzose unter 25 Jahren ist arbeitslos. Rund fünf Millionen gelten als arm. Und die Armut breitet sich immer mehr aus. In Paris führt ein Obdachloser Interessierte an die Stätten des zunehmenden sozialen Elends. 2013 verteilten die "Resto du coeur" mehr als 130 Millionen kostenlose Mahlzeiten.

TextverarbeitungÜber das Büchermachen in digitalen Zeiten

Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Über das Verschwinden des Buches sind schon viele Bücher geschrieben worden. Es verschwindet aber nicht, sondern es wird sogar schöner, auch durch den Druck der digitalen Konkurrenz. Verloren hat es sein Monopol und das kann ein Anlass sein, seine Qualitäten neu zu bestimmen und auch die Positionen von Verlegern, Gestaltern und Lesern.