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StartseiteHintergrundEl Kaida - Geschichte eines Terrornetzwerks06.09.2006

El Kaida - Geschichte eines Terrornetzwerks

Fünf Jahre nach dem 11. September 2001

Terroristen: allgegenwärtig, skrupellos, bereit, Hunderte oder sogar Tausende Unschuldiger zu töten. Die jüngst vereitelte Anschlagsserie auf den Luftverkehr in London und die fehlgeschlagenen Kofferbomben-Attentate auf Züge in Deutschland scheinen kaum mehr als Etappen in einer sich stetig zuspitzenden Krise. Oft erhält die Bedrohung schnell einen Namen: El Kaida. Eine Terrororganisation, die umgehend zu Rate gezogene Experten gewöhnlich so beschreiben: Ein globales, locker zusammen gehaltenes, nebulöses und kaum zu fassendes Netzwerk.

Von Marc Thörner

El-Kaida-Gründer Osama bin Laden (AP)
El-Kaida-Gründer Osama bin Laden (AP)

Wenn Generalmajor Shaukat Sultan vom Generalstab der pakistanischen Armee über El Kaida spricht, hört sich das weniger nebulös an. - El Kaida?

" Sie nehmen sich ein paar Hubschrauber, sie nehmen sich ein paar Spezialeinheiten. Sie landen, durchkämmen im Eiltempo das Zielgebiet, schnappen sich die Typen, töten sie, und dann heben sie wieder ab. "

El Kaida als global operierendes Subunternehmertum des Terrors - diese Erscheinungsform ist für Generalmajor Sultan höchstens von akademischem Interesse. Er interessiert sich für etwas anderes: Seit zwei Jahren befasst er sich damit, im Grenzgebiet zu Afghanistan die Reste des "harten Kerns" von El Kaida zu eliminieren. Und damit meint er sozusagen deren Gründerzirkel.

" Mit unserer Methode ist es uns gelungen, in den Stammesgebieten einige wichtige El-Kaida-Anführer umzubringen, zum Beispiel Abu Hamsa al Rabia, die Nummer 3 von El Kaida. Außerdem haben wir im Mai 2005 Abu Faradsch al Libbi gefangen genommen, einen weiteren hohen El-Kaida-Funktionär. "

Etwa drei Stunden Fahrt entfernt von Rawalpindi, dem Hauptquartier der pakistanischen Armee, liegt Peshawar, die letzte große Stadt vor der afghanischen Grenze. Wer sich für die Ursprünge der El Kaida und für ihren Führer Osama Bin Laden interessiert, der stößt in Peshawar auf Quellen. Rahimullah Yusufzay, Chefredakteur der in Peshawar erschienenden Zeitung "The News", gehört zu denjenigen, die Bin Laden persönlich kennen gelernt haben.

" Bin Laden kam in den frühen 80ern nach Peshawar und lebte eine Reihe von Jahren hier. Er kämpfte damals in Afghanistan, aber er kehrte regelmäßig nach Peshawar zurück. Zu der Zeit war er eine ausgesprochen unwichtige Figur. Niemand kannte ihn. Ein junger Mann aus reichem Hause. Keiner nahm ihn richtig ernst. Das einzig Wichtige an ihm war sein Geld. Damit unterstützte er die afghanischen Mudschaheddin, die gegen die Sowjets kämpften, und er half ihren Witwen und Waisen. Da war er sehr großzügig. Schließlich gehörte er zur Bin-Laden-Baugruppe. "

Geboren wird der El-Kaida-Gründer Osama Bin Laden 1957 als 17. Kind von Mohammed Bin Laden, einem jemenitischen Einwanderer. Seinem britischen Lehrer fällt der junge Osama eher durch seine Höflichkeit und Gewissenhaftigkeit auf als durch glänzende Fähigkeiten. Familienangehörige, wie sein in Paris lebender Bruder Yeslam, beschreiben ihn als zurückhaltend, in sich gekehrt und religiös. Nach dem Abitur beginnt Bin Laden ein Studium der Ökonomie und Ingenieurswissenschaften an der Universität von Dschidda.

Die Gedankenwelt, in die Bin Laden während der 70er Jahre hineinwächst, ist durch verschiedene Einflüsse geprägt. Zunächst vom Wahabismus, einer erzkonservativen beduinischen Auslegung des Islam, die in Saudi Arabien Staatsreligion ist. Hinzu kommt die damals von vielen Intellektuellen erhobene Forderung nach dem rein islamischen Staat, der direkten göttlichen Souveränität.

Gott soll der alleinige Souverän sein. Vertreten werden soll der göttliche Souverän durch eine Einheitspartei, an deren Spitze ein gottesfürchtiger, befähigter Muslim zu stehen habe. Noch wichtiger ist für Bin Laden die Dschihad-Lehre Sayed Qutbs, die er in Dschidda durch dessen Bruder Mohammed Qutb erfährt.

Die ganze Welt, so auch die islamische, so Sayed Qutb, sei vom wahren Glauben abgefallen. Zwischen der Minderheit von echten Gläubigen und der Masse der Abtrünnigen herrsche praktisch der gleiche Kriegszustand wie in der Frühzeit des Islam zwischen Mekka und Medina. Deshalb seien die wahren Gläubigen gehalten, die ungläubigen, mit dem Westen oder der Sowjetunion verbündeten Regime der islamischen Welt, durch einen "heiligen Krieg", den Dschihad zu bekämpfen. Rahimullah Yusufzay, Chefredakteur von "The News" und einer der prominentesten Journalisten Pakistans:

" Natürlich haben Osama bin Laden die Ideen von Hassan al Banna, Sayed Qutb, Maulana Maududi beeinflusst. Aber darüber hinaus gab es einen Mann, der ihn besonders beeindruckte und der ihn später nach Afghanistan gebracht hat, um dort am Dschihad teilzunehmen. Dieser Mann war Scheich Abdullah Azzam. "

Der 1941 in Palästina geborene Azzam fügte Sayed Qutbs Idee vom heiligen Krieg gegen die abtrünnigen Regime noch einen weiteren Baustein hinzu: den Gedanken des Selbstopfers. Das Märtyrertum wird bei Azzam zum Kult. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Lobpreisungen auf im "Dschihad" gefallene junge Männer - eine viel zitierte Pflichtlektüre für die heutige Generation junger Dschihadisten:

"Oh Yahiya! Dein duftendes Blut begann zu fließen und ein jeder, der deinen Körper berührte oder sich mit Tropfen deines Blutes wie mit einem Parfum benetzte, spürte, wie ihm der Wohlgeruch von Moschus in die Nase stieg. Du hast dich dagegen gewehrt, dass die Ehre der Muslime beschmutzt wird, dass man ihnen Unterstützung verweigert oder ihren Sieg mit Füßen tritt. Du hast nicht still duldend dagesessen, während die Muslime gedemütigt wurden, (...) sondern bist standhaft zu Allah vorausgegangen."

Rahimullah Yusufsay:
" Scheich Azzam kam in den 1980er Jahren an die islamische Universität von Islamabad. Dann gab er seinen Job dort auf, um nach Peshawar zu kommen. Er war es, der als Erster begonnen hat, Geld für die afghanischen Mudschaheddin zu sammeln. Vorher hatte er schon in Saudi Arabien gelehrt, und dort war Bin Laden ja einer seiner Studenten gewesen. Abdullah Azzam übte also einen gewaltigen Einfluss auf ihn aus. Bin Laden kam nach Peshawar, weil Abdullah Azzam schon da war. Am Anfang war er nur ein unbekannter Stellvertreter von Scheich Abdullah Azzam, und Azzam war Bin Ladens Boss. "

In dieser Zeit des Kampfes gegen die Sowjets entsteht auch der Name "El Kaida", übersetzt: das Lager oder: die Basis. Mit diesem pragmatischen Ausdruck bezeichnen Bin Laden und Azzam zunächst den Hauptstützpunkt für sich und ihre arabischen Kämpfer. Zum Duo Bin Laden und Abdullah Azzam stoßen bald auch einige Vertreter des ägyptischen Radikalislamismus. Der wichtigste war der ägyptische Islamist Ayman az-Zawahiri.

Als Ende der 80er Jahre die sowjetische Niederlage in Afghanistan sich abzeichnet, kommt es in der Gruppe um Abdullah Azzam zu einer Kontroverse: Azzam hält das Projekt des Dschihad vorläufig für beendet. Az-Zawahiri und andere Mitglieder des "ägyptischen Flügels" denken anders. Auch Bin Laden. Der Sohn aus gutem Hause hat, mit der Kalaschnikow in der Hand, den Sowjets gegenübergestanden. Er hat Pulverdampf gerochen.

Doch was motiviert Osama Bin Laden in ideologischer Hinsicht? Das nach dem Afghanistan-Krieg folgenschwerste Schlüsselerlebnis sei für Bin Laden gewesen, dass die saudische Regierung 1990 sein Hilfsangebot gegen die irakische Bedrohung zurückgewiesen und statt Bin Ladens afghanisch-arabischer Legion lieber US-Truppen ins Land geholt habe. Der pakistanische Journalist Rahimullah Yusufzay:

" Bin Laden wurde stets sehr emotional, wann immer er über zwei Themen sprach: die Besetzung Palästinas durch die Israelis und die ausländischen Truppen in Saudi Arabien. Ja mehr: Er wirkte sogar fest entschlossen, gegen alle Menschen zu kämpfen, von denen er dachte, dass sie gegen die Muslime seien. "

Nach einem Zwischenstopp im Sudan trifft Osama Bin Laden 1996 wieder in Afghanistan ein. Dort sind die Taliban soeben dabei, das Land von den zerstrittenen Mudschaheddin-Fraktionen zu erobern. Bin Laden stellt sich unter den Schutz Mullah Omars, des Führers der afghanischen Taliban-Bewegung.

Seit 1996 konstituiert sich die El Kaida im Schatten des Taliban-Regimes als ein Netzwerk des globalen Dschihad gegen alle vermeintlichen Feinde des Islam. Für diesen "heiligen Krieg" lässt Bin Laden Kämpfer rekrutieren und Ausbildungslager anlegen.

Bei der Anwerbung seiner Dschihadisten profitiert er von einer Radikalisierung, die sich im internationalen Islamismus vollzogen hat.

In den frühen 90er Jahren haben die Kriegsschauplätze in Afghanistan, in Bosnien, Tschetschenien und anderswo dafür gesorgt, dass sich die auf den Ideen Maududis und Sayed Qutbs beruhende Ideologie zusehends radikalisierte. Was bis dahin Islamismus mit Dchihad-Elementen gewesen war, entwickelte sich zu einem Dschihadismus, in dem für friedliche Konzepte kaum noch Platz war.

Vermittelt wurde dieser neue Radikalislamismus unter anderem in den Tausenden privaten Koranhochschulen, die der pakistanische Staat einst zur Schulung von Mudschaheddin gefördert hatte, den so genannten Madrassas. Zunächst waren hier auf Initiative des pakistanischen Geheimdienstes die Taliban unterwiesen und über die afghanische Grenze geschickt worden. Doch in dem Maße, wie sich zwischen Taliban und El Kaida eine Symbiose bildete, wirkte sich die Annäherung auch in den pakistanischen Madrassas aus. Viele entwickelten sich von Rekrutierungszentren für die Taliban zu Rekrutierungszentren für El Kaida.

Eine der wichtigsten Figuren bei dieser Transformation ist der pakistanische Korangelehrte Maulana Sami ul Haq, zugleich pakistanischer Senator und Führer der islamistischen Jama'at ul Ulema ul Islamiya. Maulana Sami ul Haq, der vor den Toren Peshawars eine der größten pakistanischen Madrassas unterhält, macht keinen Hehl daraus, was er über El-Kaida-Chef Osama Bin Laden denkt.

" Ein zurückhaltender, schüchterner Mensch, leicht gehbehindert, mit einem ausgesprochen guten und angenehmen Charakter. Er gebärdet sich in keiner Weise stolz. Er kämpfte einen heiligen Krieg, zunächst gegen die UdSSR, wobei Amerika eine wesentliche Rolle gespielt hat. Jetzt hat die amerikanische Presse Bin Laden zum weltgrößten Terroristen erklärt. Aber daran ist kein wahres Wort. Bin Laden ist kein Terrorist! "

Im Mai 1998 ist es soweit: El Kaida stellt ihr Projekt des internationalen Dschihad der Weltöffentlichkeit vor. Osama Bin Laden lädt eine handverlesene Gruppe, vor allem pakistanischer Journalisten zu einer Pressekonferenz nach Afghanistan ein. Mit dabei ist Rahimullah Yusufzay:

" Sie haben uns nachts über die Grenze geschleust. Drei Tage ließ man uns in der afghanischen Stadt Khost warten. Dann wurden wir zu einem sehr abgelegnen Ort gebracht. Hier trafen wir Bin Laden. Es handelte sich um eines seiner Camps. Im Verlaufe der Pressekonferenz kündete er die Gründung einer "Internationalen Islamischen Front zum Dschihad gegen die Juden und die Kreuzritter" an. Ich hatte das Gefühl, dass Bin Laden bei allem, was er tat, sehr zielgerichtet agierte. Es war klar, dass er sich direkt an die Muslime wandte, dass er versuchte, sie zu inspirieren, sie zu provozieren. In einem Interview sagte er mir auch: ich werde nicht immer selber tätig. Aber ich versuche, die Muslime zu motivieren, ich versuche sie wachzurütteln. Wenn Sie die Unterstützung aller Muslime wollen, dann müssen Sie die Punkte ansprechen, die allen Muslimen auf der Welt etwas bedeuten. "

Die wesentliche Botschaft der Pressekonferenz besteht darin, dass die El Kaida ausdrücklich auch Zivilisten zu Zielen erklärt. In einem El-Kaida-Statement hieß es bereits wenige Wochen vor der Pressekonferenz:

"Die Amerikaner und ihre Verbündeten - Zivilisten und Militärs - zu töten, ist individuelle Pflicht eines jeden Muslim, der dazu in der Lage ist."

Und in einem Interview, das Bin Laden ebenfalls im Mai 1998 gibt, erklärt er:

"Jeder Amerikaner, der seiner Regierung Steuern bezahlt, ist unser Ziel, weil er die amerikanische Kriegsmaschinerie gegen das muslimische Volk unterstützt."

Harter Kern der El Kaida sind seit 1998: der Ägypter Zawahiri, der als Bin Ladens Stellvertreter gilt, tatsächlich wohl aber die treibende ideologische Kraft ist. Mohammed Atif, der Militärchef, und Khalid Scheich Mohammed.

Zwischen 1998 und 2001 bildeten diese vier die Schaltstelle von El Kaida, die als eine Art föderale Organisation aufgebaut war. Der "harte Kern" inspirierte weltweit Attentate wie 1998 den Anschlag auf die US-Botschaft in Nairobi oder das World Trade Center 2001. Die Zentrale in Afghanistan begutachtete auch Anschlagspläne, die von lokalen Untergruppen an sie herangetragen wurden, stimmte entweder zu und finanzierte sie - wobei Bin Ladens Finanzen nach wie vor die Hauptrolle zukam. Oder die Ideen wurden als unausführbar abgelehnt und gingen zur Überarbeitung an die Unterorganisation zurück. Der marokkanische Islamforscher Mohammed Tozy hat die Motivation ihrer Mitglieder im Maghreb analysiert.

" Es gibt eine Parallele zwischen den Auswanderern und den Selbstmordattentätern in ihrer Bereitschaft zu sterben. Unter den Selbstmordattentätern des 16. Mai 2003 in Casablanca war einer, der vorher seinen Rucksack gepackt hatte und sich am Hafen herumtrieb, um nach Europa auszuwandern. Bei manchen dieser jungen Extremisten vollziehen sich die Entscheidungen mit einer ungeheuren Spontaneität: Entweder nach Europa gehen - oder Selbstmordattentäter werden. "

Durch den international koordinierten Kampf gegen den Terror nach den Anschlägen des 11. September, ist der "harte Kern" der El Kaida entscheidend geschwächt worden. Mitglieder der Führungsriege wurden verhaftet, viele Unterführer auf der ganzen Welt gefasst - am 3. September 2006 zuletzt Farid al Saidi, der El-Kaida-Chef im Irak. Im pakistanischen Armeehauptquartier in Rawalpindi präsentiert Generalmajor Shaukat eine Erfolgsmeldung nach der anderen:

" Wir haben sie aus Südwaziristan so gut wie eliminiert. Vielleicht können sie hier und da noch ein paar isolierte Aktionen ausführen, eine Bombe legen, hochgehen lassen und dann verschwinden. In Nordwaziristan sind die El-Kaida-Kämpfer noch in kleinen Gruppen aktiv. Sie haben dort in der Bevölkerung noch einige lokale Sympathisanten. Wann immer wir von ihnen erfahren, führen wir eine Operation durch, zerschlagen sie, zerstören ihre Stützpunkte und verhaften ihre Unterstützer. "

Umso wichtiger geworden sind die weltweit tätigen lokalen Gruppen. Wie im Fall der Attentate von Casablanca und Madrid und vermutlich auch bei den geplanten Londoner Flugzeuganschlägen, operieren viele von ihnen mittlerweile auf eigene Faust, bedienen sich nur noch des Markennamens der El Kaida oder lassen sich lediglich von der Organisation inspirieren, meint Rahimullah Yusufzay:

" Bin Laden kann nicht mehr wirklich mit seinen Anhängern kommunizieren. Er kann ihnen keine Anweisungen mehr geben, keine Angriffe mehr planen, keine Ressourcen mehr zur Verfügung stellen. Er hat eine symbolische Bedeutung: Er hat die Amerikaner herausgefordert, also ist er für die islamischen Militanten ein Held geworden - diese symbolische Rolle ist es, die ihn heute charakterisiert. El Kaida hat so viele eigenständige Zellen. Sie alle werden von lokalen Konflikten gespeist und treten dann von selber mit El Kaida in Verbindung. Ob Bin Laden gefangen genommen wird oder nicht, das spielt im Krieg gegen den Terror heute keine Rolle mehr. Bin Laden ist eine Inspiration, aber ich gehe nicht davon aus, dass er die Angelegenheiten der El Kaida noch lenkt. "

Oder, wie es der britische Journalist Jason Burke in seinem Buch über El Kaida zugespitzt hat:

"Die gute Nachricht ist, dass El Kaida im eigentlichen Sinne gar nicht existiert. Die schlechte Nachricht ist, dass die Bedrohung weit gefährlicher ist als irgendein einzelner Terroristenführer mit einer Armee von treuen Kadern."

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