Donnerstag, 14.12.2017
StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenMysteriöses Ende der Bronzezeit09.11.2017

Epochenwende vor drei JahrtausendenMysteriöses Ende der Bronzezeit

In einer dramatischen Epochenwende um 1200 vor Christus brachen fast alle hoch entwickelten Reiche des Mittelmeerraums auf einen Schlag zusammen: das Imperium der Hethiter in Anatolien, die Herrschaft der Mykener in Griechenland, die Kleinstaaten in Palästina und die Handelsstadt Troja. Es war das Ende der Bronzezeit - und eine jahrhundertelange Phase kulturellen Niedergangs folgte.

Von Matthias Hennies

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Museumsleiterin Heike Pilz schaut in eine Vitrine mit Grabausstattungen aus der Zeit zwischen 1300 - 1100 v. Chr., die am 04.10.2017 in der neuen Ausstellung "Blutiges Gold - Macht und Gewalt in der Bronzezeit" im Museumsgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden (Mecklenburg-Vorpommern) in der Nähe von Sternberg zu sehen sind. (dpa / Jens Büttner)
Ausstellung "Blutiges Gold - Macht und Gewalt in der Bronzezeit" im Museumsgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden (Mecklenburg-Vorpommern) (dpa / Jens Büttner)

Nur das Reich der Ägypter überlebte und Inschriften der Pharaonen berichten, dass Überfälle obskurer "Seevölker" das nahezu weltumspannende Desaster ausgelöst hätten. Moderne Forscher stehen jedoch vor einem Rätsel: Sie können die Aggressoren nirgendwo dingfest machen. Hat es sie wirklich gegeben?


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