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ErnährungEssen, ohne die Umwelt zu belasten

Eine Fischtheke mit unterschiedlichen Sorten Fisch. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)
Wie ernähre ich mich umweltverträglich? (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Wer sich so ernähren will, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird, hat es nicht leicht.

Das ist das Fazit einer Studie, die jetzt im Fachmagazin "Frontiers in Ecology and the Environment" veröffentlicht wurde. Die Forscher wollten herausfinden: Wie kommt die empfohlene Tagesdosis von 40 Gramm tierischen Protein am umweltverträglichsten auf den Teller? Dafür verglichen die Wissenschaftler verschiedene Formen von Viehzucht, Fischzucht und den Fang von wild lebenden Fischen. Die Antwort: Am besten in Form von Krustentieren aus Aquakulturen oder Fischen wie Hering und Makrelen aus wildem Fischfang. Auch Zuchtlachs hat ihren Berechnungen zufolge noch eine vergleichsweise gute Umweltbilanz.

Bei fast allen anderen Formen der Nahrungsmittelproduktion gab es einen Faktor, der besonders umweltschädlich war: Beim Fleisch zum Beispiel der Methan-Ausstoß oder bei der Fischzucht der Energieverbrauch. Die Forscher rechneten für die Studie viele verschiedene Faktoren ein: Neben dem Energie-Verbrauch und der Freisetzung von Treibhausgasen auch, ob durch die Produktion zusätzliche Stoffe in die Umwelt gelangen - zum Beispiel durch Dünger - oder Stoffe freigegeben werden, die sauren Regen begünstigen.

Diese Nachricht wurde am 12.06.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.