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StartseiteLebenszeitNur eine Worthülse? - Inklusion in der Arbeitswelt13.03.2015

ErwerbslebenNur eine Worthülse? - Inklusion in der Arbeitswelt

Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderungen ist fast doppelt so hoch wie bei Nichtbehinderten. Und das, obwohl bei uns in Deutschland Menschen nicht aufgrund ihrer Handicaps benachteiligt werden dürfen. So stieg beispielsweise die Arbeitslosenquote bei Akademikern mit Behinderung in den vergangenen Jahren besonders stark an, obwohl die Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, solche Mitarbeiter zu beschäftigen.

Eine Sendung von Judith Grümmer und Bettina Schmieding (Moderation)

Hinweis-Schild für Menschen mit Behinderung (dpa / picture alliance / Fredrik Von Erichsen)
Was erschwert die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt? (dpa / picture alliance / Fredrik Von Erichsen)

Doch stattdessen sehen viele Betriebe nur die vermeintlichen Nachteile, die die Integration von Menschen mit Behinderungen mit sich bringen könnte und zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe. Dabei zeigt die Praxis, dass Inklusion nicht nur im Sinne der Gleichberechtigung selbstverständlich sein sollte, sondern den Betrieben auch handfeste Vorteile bringen kann. So profitieren durch die erforderlichen Arbeitsplatzanpassungen nicht nur Menschen mit Handicap. Flexible Arbeitszeitmodelle, Barrierefreiheit und menschenfreundliche Unternehmenskultur bringen auch für eine alternde Belegschaft viele Vorteile wie längere Leistungsfähigkeit und höhere Motivation.

Ist die gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben also immer noch eine Worthülse, obwohl die gesetzlichen Grundlagen die  Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen garantieren sollten? Was erschwert die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt? Was können Arbeitgeber und Kollegen tun, damit die Inklusion gelingt? Und welche Barrieren müssen Menschen mit Behinderungen überwinden, um auf dem ersten Arbeitsmarkt anzukommen?

Diskutieren Sie mit. Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnr. 00800 44 64 44 64 oder mailen Sie uns unter: lebenszeit@deutschlandfunk.de


Unsere Gesprächspartner:

  • Raúl Krauthausen, Aktivist und Gründer des SOZIALHELDEN e.V., Berlin
  • Alexander Grundler, Kommunaler Behindertenbeauftragter der Stadt Weiden in der Oberpfalz
  • Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation an der Universität Köln
  • Susanne Gräfin Lambsdorff, Schulleiterin an der LVR-Christophorusschule in Bonn

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