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EU-AußenministerKeine neuen Sanktionen gegen den Iran

Bundesaußenminister Maas bespricht sich beim EU-Rat in Luxemburg mit seinem französischen Amtskollegen Le Drian.  (EMMANUEL DUNAND / AFP)
Konnten sich nicht mit der Forderung nach neuen Sankrtionen gegen den Iran durchsetzen: Die Außenminister Deutschlands und Frankreichs, Maas und Le Drian. (EMMANUEL DUNAND / AFP)

Die EU-Außenminister haben die Rolle des Iran im Syrien-Konflikt kritisiert, aber vorerst keine neuen Sanktionen gegen das Land verhängt.

Bei dem Treffen in Luxemburg konnten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien nicht mit ihrer Forderung durchsetzen. Die Verhandlungen sollen aber fortgesetzt werden. Außenminister Maas verwies nicht nur auf die Beteiligung des Iran am Bürgerkrieg in Syrien, sondern auch auf das ballistische Raketenprogramm des Landes.

Die Sanktionspläne gelten auch als Reaktion auf den anhaltenden Druck von US-Präsident Trump. Dieser hat das von den Europäern als äußert wichtig erachtete Atomabkommen mit dem Iran wiederholt infrage gestellt und gedroht, es einseitig aufzukündigen.

Diese Nachricht wurde am 16.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.