• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 17:05 Uhr Kulturfragen
StartseiteKontroversSchmutziger Deal mit Erdogan?19.10.2015

EU und die FlüchtlingskriseSchmutziger Deal mit Erdogan?

Er erntet seit Monaten international heftige Kritik für seine Politik: der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Ihm wird vorgeworfen, dass er - um Syriens Präsident Baschar al-Assad zu schwächen - stillschweigend die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt habe.

Moderation: Dirk-Oliver Heckmann

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor einer türkischen und einer europäischen Flagge. (AFP / Pool / Francois Lenoir)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (AFP / Pool / Francois Lenoir)
Mehr zum Thema

Türkische Journalisten zur Flüchtlingskrise "Die Türkei ist nicht Europas Gefängnis"

Lale Akgün zur Türkei Merkel-Besuch "unverdientes Wahlgeschenk für die AKP"

Cem Özdemir zur Türkei "Die Opposition ist de facto Freiwild"

Außerdem torpediere er den Friedensprozess mit der PKK. Er drangsaliere Opposition und Journalisten. Erdogan wird vorgeworfen, so lange wählen zu lassen, wie ihm das Ergebnis gefällt. Jetzt aber steht Europa unter Druck, die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren. An der Türkei kommt da keiner vorbei. Dementsprechend selbstbewusst tritt Erdogan auf und stellt Bedingungen. Er hat gute Chancen, dass ihm eine Menge zugesichert wird.

Am Sonntag reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Türkei. Für Erdogan eine willkommene Schützenhilfe für seinen Wahlkampf. Die Kritik an seinem Kurs wird derweil leiser.

Wegen Syrien-Krieg und Flüchtlingskrise - kommt jetzt der schmutzige Deal mit Erdogan?

  • Markus Ferber, CSU, MdEP, langjähriges Präsidiumsmitglied der CSU und ehem. Vorsitzender der CSU-Europagruppe
  • Ahmet Külahci, Deutschlandkorrespondent, türkische Tageszeitung "Hürriyet"
  • Barbara Lochbihler, Bündnis 90/Die Grünen, MdEP, außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion

Rufen Sie uns an - schreiben Sie uns:
Telefon: 00800 - 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk