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EuropaLaschet (CDU) mahnt engere Zusammenarbeit an

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, CDU, beantwortet in Düsseldorf Fragen von Journalisten; Aufnahme vom 4. Oktober 2017 (picture alliance / Federico Gambarini/dpa)
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, CDU (picture alliance / Federico Gambarini/dpa)

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Laschet hat eine engere Zusammenarbeit in der Europäischen Union angemahnt.

Die Nationalstaaten würden aus dieser Krise allein nicht herausfinden, sagte Laschet im Deutschlandfunk. Auch brauche man in der Flüchtlingspolitik eine gemeinsame Asylbehörde und gemeinsame Standards. Wenn in jedem Mitgliedsland andere Kriterien gelten, könne ein Europa offener Grenzen nicht funktionieren.

Laschet lobte den französischen Präsidenten Macron für seine Vorschläge einer EU-Reform. Endlich liege wieder eine Vision für die europäische Idee auf dem Tisch. Laschet zeigte sich offen, für eine stärkere Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland als Vorreiter in der EU. Mit Blick auf die Euro-Zone warb Laschet für eine Stärkung des Währungskommissars. Dieser solle nicht im Nachinein blaue Briefe aus Brüssel verschicken, sondern bereits im Vorfeld bei der Aufstellung der nationalen Haushalte beteiligt werden.