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StartseiteKulturfragenEuropa und seine langen Schatten23.06.2013

Europa und seine langen Schatten

Die Ludwig-Börne-Preis-Rede von Peter Sloterdijk

Der Philosoph Peter Sloterdijk wurde am vergangenen Sonntag in der Frankfurter Paulskirche mit dem 20. Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. Den Preis vergibt jeweils nur ein Juror, in diesem Jahr war es der Komparatist Hans Ulrich Gumbrecht. Er nannte Sloterdijk in seiner Laudatio "den sprachmächtigsten deutschen Philosophen seit Friedrich Nietzsche".

Der deutsche Schriftsteller, Autor und Philosoph Peter Sloterdijk. (picture alliance / dpa / Felix Heyder)
Der deutsche Schriftsteller, Autor und Philosoph Peter Sloterdijk. (picture alliance / dpa / Felix Heyder)

Sloterdijk habe die deutsche Öffentlichkeit immer wieder in "intensive Zustände intellektueller Wachheit versetzt" und mit seiner "ungewöhnlichen Sprachkraft konzentrierte Debatten im politischen Leben der Republik ausgelöst". Wie sehr das zutrifft stellte der Geehrte sodann in seiner Dankesrede unter Beweis. Unter dem Titel: "Anmerkungen eines nicht mehr Unpolitischen" erinnerte er zunächst an den Skandal um seinen mehr als 15 Jahre alten Text "Regeln für den Menschenpark". Darin hatte er sich auf die geistigen Konsequenzen der Genforschung eingelassen. Die damalige Aufregung lehrte ihn, das Funktionieren der Medien und ihrer Funktionäre zu verstehen.

Wir dokumentieren eine gekürzte Fassung von Peter Sloterdijks Rede. Diese können Sie bis zum 23. November 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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