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Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell
StartseiteInterview"Der Mensch kann ohne Kunst nicht existieren"21.04.2014

Evolution der Fantasie"Der Mensch kann ohne Kunst nicht existieren"

Der Evolutionsbiologe Thomas Junker geht von einer biologisch angelegten Fähigkeit des Menschen zur Kunst aus, die vor etwa 100.000 Jahren entstanden ist. Die Notwendigkeit der Kunst ergebe sich aus den Problemen des sozialen Zusammenlebens, sagte Junker im Deutschlandfunk.

Tänzer des Szegediner Zeitgenössischen Balletts im Stück "Mimicri - Der Frühlingsbrauch" (AFP / Attila Kisbenedek)
Tänzer des Szegediner Zeitgenössischen Balletts im Stück "Mimicri - Der Frühlingsbrauch" (AFP / Attila Kisbenedek)
Weiterführende Information

Die Welt, wie sie sein könnte (Deutschlandradio Kultur, Kritik, 29.07.2014)

Human Enhancement | Evolution und Glauben (DRadio Wissen, Hörsaal, 16.06.2012)

Über die Kunst hätten die Menschen Zugriff auf einen Teil von sich selbst, der unklar sei, der sich über die Sprache nicht ausdrücken lasse. Auf Gefühle beispielsweise. Über Tanz, Malerei und Gesang ließen diese sich kommunizieren. Da die als Kunst bezeichnete "emotionale Rede" bei allen heute lebenden Menschen weltweit vorzufinden sei, geht Junker von einer biologisch angelegten Kunst-Fähigkeit aus. Kinder seien der Beweis dafür, dass diese nicht anerzogen sei, weil sie schon früh Theater spielten und sich in Fantasiewelten begäben.

Das Interview können Sie in voller Länge in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören.

Literaturhinweis
Thomas Junker: "Die Evolution der Phantasie - Wie der Mensch zum Künstler wurde"
S. Hirzel Verlag 2013, 235 Seiten, 24,90 Euro

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