Mittwoch, 22.11.2017
StartseiteCampus & KarriereDarwin in der Schule unerwünscht01.07.2017

EvolutionstheorieDarwin in der Schule unerwünscht

In vielen Ländern wird diskutiert, ob die Evolutionstheorie noch im Unterricht behandelt werden darf: In Polen könnte Darwin in den Lehrplänen schon bald nur noch ein Nischendasein fristen, das türkische Bildungsministerium hält den Stoff für "zu kontrovers" und in den USA protestieren Kreationisten. Wie sieht es in Deutschland aus?

Moderation: Regina Brinkmann

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Blick in den "Atlas der Schöpfung" von dem evolutionskritischen Autor Adnan Oktar. (imago / epd)
So wie der muslimische Autor Adnan Oktar mit seinem "Atlas der Schöpfung" wehren sich weltweit Kritiker gegen die Lehre der Evolutionstheorie im Schulunterricht. (imago / epd)
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Hierzulande lehnen laut einer Studie der TU-Dortmund immerhin 15 Prozent der Lehramtsstudierenden die Evolutionstheorie ab. Die Biologie-Didaktikerin Anna Beniermann stellte bei Referendaren mitunter gravierende Fehlvorstellungen zu evolutionären Inhalten fest. Zudem wird die Evolution in der Schullaufbahn erst in den oberen Jahrgängen und aus der Sicht von Grundschulpädagogen damit viel zu spät aufgegriffen.

Campus & Karriere fragt: Wie wird die Evolutionstheorie an unseren Schulen vermittelt? Wie lassen sich Fehlvorstellungen bei Lehrern und Schülern ausräumen? Ab wann sollten Lehrer die Evolution im Unterricht behandeln? Macht es Sinn, bereits in der Grundschule auf Darwin einzugehen?

Gesprächsgäste:

  • Anna Beniermann, Biologie-Didaktikerin an der Universität Gießen
  • André Sebastiani, Grundschullehrer in Bremen

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